Kapitän zur See: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Kapitäne zur See befehligen zumeist Schiffe ab der Größe eines [[Zerstörers]] bis zum [[Flugzeugträger]] hinauf. Allerdings werden [[Schlachtkreuzer]], [[Schlachtschiffe]] und auch [[Flugzeugträger]] häufig von [[Flotillenadmirale]] oder [[Konteradmirale]] kommandiert, weshalb man Kapitäne zur See zumeist als Kommandanten von [[schweren Kreuzern]] antrifft.
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Kapitäne zur See befehligen zumeist Schiffe ab der Größe eines [[Zerstörers]] bis zum [[Flugzeugträger]] hinauf. Allerdings werden [[Schlachtkreuzer]], [[Schlachtschiffe]] und auch [[Flugzeugträger]] häufig von [[Flotillenadmiralen]] oder [[Konteradmiralen]] kommandiert, weshalb man Kapitäne zur See zumeist als Kommandanten von [[schweren Kreuzern]] antrifft.
  
 
Kapitäne zur See befehligen auch häufig [[Marinefliegergeschwader]] sowie operativ die [[Kampfgruppen]] der [[Marineinfanterie]]. Sie  werden weiterhin als Ausbilder an der [[Marineakademie Amalien]] eingesetzt.  
 
Kapitäne zur See befehligen auch häufig [[Marinefliegergeschwader]] sowie operativ die [[Kampfgruppen]] der [[Marineinfanterie]]. Sie  werden weiterhin als Ausbilder an der [[Marineakademie Amalien]] eingesetzt.  

Aktuelle Version vom 23. Januar 2014, 00:51 Uhr

Kapitän zur See
SK MA Kapitän.png
Schulterklappe
Marine

Der Kapitän zur See ist nach dem Stabskapitän zur See sowie dem Stabsquartiermeister zur See der dritthöchste Stabsoffiziersrang der Kaiserlichen Marine und steht über dem Fregattenkapitän. In den anglo-albertianischen Marinen ist der Dienstgrad als "Captain" bekannt. Er entspricht dem Oberst beim Heer und der Luftwaffe.

Geschichte

Die Stellung eines Schiffsführers ist so alt wie die Seefahrt selbst. In der mittelalterliche Seefahrt wurden diese Schiffsführer als "Meister" bzw. Master bezeichnet. Ihre Helfer wurden als "Mates" bezeichnet, aus welchen später die noch heute bekannten "Maate" wurden. (Der Rang des Maats ist ein Unteroffiziersrang in der kaiserlichen Marine.)

Mit dem Beginn der albertianischen Kriegsschiffahrt wurden Hauptleute der Armee (ein dreibürgischer Hauptmann entspricht dem albertianischen Captain), mit Seekommandos betraut. Aus den Hauptleuten der Landtruppen wurden so Schiffskapitäne.

Der Dienstgrad Kapitän zur See ist der Nachfolger des Linienschiffkapitäns. Linienschiffe waren damals die größte Kriegsschiffsklasse. Um die Kommandeure dieses Schiffstyps von den Kommandanten kleiner Einheiten wie etwa der Fregatten oder der Korvetten zu unterscheiden wurden die Ränge Linienschiffskapitän, Fregattenkapitän und Korvettenkapitän eingeführt. Die Dienstgrade Fregattenkapitän und Korvettenkapitän existieren heute noch.

Dreibürgische Streitkräfte

Anrede

Die Anrede eines Kapitäns zur See der dreibürgischen Streitkräfte lautet "Herr Kapitän" oder "Frau Kapitän". Häufig ausgesprochen werden die Anreden als "Herr Kap'tän" bzw. "Frau Kap'tän". Traditionell werden Offiziere dieses Dienstgrades von höherrangigen Offizieren als "Herr Nachname" und "Frau Nachname" angeredet.

Aufgaben und Stellungen

Kapitäne zur See befehligen zumeist Schiffe ab der Größe eines Zerstörers bis zum Flugzeugträger hinauf. Allerdings werden Schlachtkreuzer, Schlachtschiffe und auch Flugzeugträger häufig von Flotillenadmiralen oder Konteradmiralen kommandiert, weshalb man Kapitäne zur See zumeist als Kommandanten von schweren Kreuzern antrifft.

Kapitäne zur See befehligen auch häufig Marinefliegergeschwader sowie operativ die Kampfgruppen der Marineinfanterie. Sie werden weiterhin als Ausbilder an der Marineakademie Amalien eingesetzt.

Desweiteren gibt es noch die Dienststellung eines Kapitäns zur See und Kommodore. Diese Funktion ist kein eigenständiger Dienstgrad, sondern wird an den ranghöchsten Kapitän eines Geschwaders oder Verbandes vergeben, um ihm die Kommandogewalt über (gleichrangige) Kapitäne zur See zu verleihen. Zumeist ist diese Verwendung zeitlich begrenzt und dient als Vorbereitung für die Beförderung in die Admiralsränge.