Greifenburg-Klasse: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
K
Zeile 69: Zeile 69:
 
Die Greifenburg-Klasse ersetzt die Fregatten der [[Petersburg-Klasse]], die bis 2004 außer Dienst gestellt wurden.
 
Die Greifenburg-Klasse ersetzt die Fregatten der [[Petersburg-Klasse]], die bis 2004 außer Dienst gestellt wurden.
 
Die Fregatten der Greifenburg-Klasse sind als Mehrzweckfregatten konzipiert, die zum Geleitschutz und zur Gebietssicherung eingesetzt werden können, sowie sehr effektiv feindliche Flugzeuge und Flugkörper abzuwehren vermögen. Die Sensoren und Effektoren dieser Schiffe sind auf Verbandsführung und Verbandsflugababwehr optimiert, welche die Hauptaufgaben dieses Fregattentyps darstellen. Zu diesem Zweck sind sie mit zusätzlichen Räumen und Unterkünften zur Aufnahme eines Stabes ausgestattet.
 
Die Fregatten der Greifenburg-Klasse sind als Mehrzweckfregatten konzipiert, die zum Geleitschutz und zur Gebietssicherung eingesetzt werden können, sowie sehr effektiv feindliche Flugzeuge und Flugkörper abzuwehren vermögen. Die Sensoren und Effektoren dieser Schiffe sind auf Verbandsführung und Verbandsflugababwehr optimiert, welche die Hauptaufgaben dieses Fregattentyps darstellen. Zu diesem Zweck sind sie mit zusätzlichen Räumen und Unterkünften zur Aufnahme eines Stabes ausgestattet.
 +
Wiederum sollten fünf Einheiten für die Haxagonesische Marine gebaut werden und ab 2002 jährlich drei Schiffe in Dienst gestellt werden (zwei in Dreibürgen, eines in Haxagon). Schließlich konnte 2009 das letzte Schiff in Dienst gestellt werden.
  
 
== Entwicklung und Aufbau ==
 
== Entwicklung und Aufbau ==

Version vom 12. März 2012, 00:23 Uhr

Dreibuergen Flagge Neu.png
Die Fregatte S.M.S. Parder
Schiffsdaten
Schiffsart Fregatte
Schiffsklasse Greifenburg-Klasse
Einheiten: 20 gebaut, 20 in Dienst
Dienstzeit: seit 2002
Schiffsmaße und Besatzung
Länge: 143 m
Breite: 17,44 m
Tiefgang: max. 5,0 m
Verdrängung: 5.690 t
Besatzung: 255 Mann
Maschine: 38.300 kW (52.074 PS)
  • 2 Dieselmotoren (je 7.400 kW)
  • 1 Gasturbine mit 23.500 kW
Geschwindigkeit: max. 29 kn (54 km/h)
Propeller: 2 fünfflügelige Verstellpropeller
Bewaffnung
  • 32-Zellen-VAS für R-55 oder E-116
  • 2 × 4 Starter für ASR7
  • 2 × Starter für; je 21 Zellen
  • 1 × 75 mm Schiffsgeschütz
  • 2 × 27 mm Marineleichtgeschütze
  • 2 × Drillings-Torpedorohre für T99
  • 6 × Täuschkörperwerfer
  • 2 Bordhubschrauber
  • Elektronische Gegenmaßnahmen
Sensoren
  • Zwei 3D-Radaranlagen
  • Multifunktionsradar
  • Multi-Sensor-Plattform
  • Zwei Navigations-Radare
  • Bugsonar
  • Identifikationssystem TiFFI 2000
Elektronik
  • Führungs- und Waffeneinsatzsystems (FüWES)
  • Kommunikations- und Datenaustauschsystem
  • Zwei Satelliten-Navigationsanlagen
  • Zwei Trägheitsnavigations-Plattformen

Die Greifenburg-Klasse ersetzt die Fregatten der Petersburg-Klasse, die bis 2004 außer Dienst gestellt wurden. Die Fregatten der Greifenburg-Klasse sind als Mehrzweckfregatten konzipiert, die zum Geleitschutz und zur Gebietssicherung eingesetzt werden können, sowie sehr effektiv feindliche Flugzeuge und Flugkörper abzuwehren vermögen. Die Sensoren und Effektoren dieser Schiffe sind auf Verbandsführung und Verbandsflugababwehr optimiert, welche die Hauptaufgaben dieses Fregattentyps darstellen. Zu diesem Zweck sind sie mit zusätzlichen Räumen und Unterkünften zur Aufnahme eines Stabes ausgestattet. Wiederum sollten fünf Einheiten für die Haxagonesische Marine gebaut werden und ab 2002 jährlich drei Schiffe in Dienst gestellt werden (zwei in Dreibürgen, eines in Haxagon). Schließlich konnte 2009 das letzte Schiff in Dienst gestellt werden.

Entwicklung und Aufbau

Die Greifenburg-Klasse wurde im Rahmen eines bilateralen Abkommens zur Entwicklung einer gemeinsamen Schiffsplattform zwischen dem Kaiserreich Dreibürgen und dem Königreich Haxagon entwickelt. Wie schon bei ihren Vorgängern, den Fregatten der Auenhof-Klasse, wurde bei der Greifenburg-Klasse ein Design verwendet, das die Radarsignatur der Schiffe deutlich verringert. Diese Tarneigenschaft wurde, durch die x-förmige Bauweise realisiert. Dabei sind alle Seitenflächen des Rumpfes und der Aufbauten gegeneinander geneigt, um auftreffende Radarstrahlen weitgehend in andere Richtungen abzulenken.

Technik

Die Kurfürst Guthlaf beschießt den stauffischen Kreuzer Naukrátis während des Dreibürgisch-Stauffischen Krieges

Als Antrieb dient eine Kombination aus zwei Dieselmotoren und einer Gasturbine. Die 20-Zylinder-Dieselmotoren erreichen eine Leistung von je 7.400 Kilowatt (kW). Die Gasturbine hat eine Leistung von 23.500 kW. Somit steht eine Gesamtleistung 38.000 kW (51.600 PS) zur Verfügung. Die Kraftübertragung erfolgt über zwei Wellen mit Fünfblatt-Verstellpropeller.

Als Hauptbewaffnung ist das Vertikale Abschusssystem mit 32 Zellen eingebaut. Dieses kann Flugabwehrraketen R-55 "Feuerlilie" und E-116 "Enzian" (im Quadpaket, das heißt vier Flugkörper in derselben Zelle) abfeuern. So können 24 E-116 und 32 R-55mitgeführt werden. Daneben sind noch zwei Vierfachstarter für Seezielflugkörper ASR7 "Donnerschlag" und zwei Drillings-Torpedorohre für T99-Torpedos vorhanden. Zur Nahbereichsflugabwehr sind außerdem noch zwei Starter mit jeweils 21 LwA Standart-Flugkörpern und zwei Marineleichtgeschütze 27 eingerüstet. Als Hauptgeschütz ist ein 75-mm-Schiffsgeschütz eingebaut. Es kann gegen Ziele aller Art eingesetzt werden. Aufgrund des kleinen Kalibers ist das Geschütz jedoch nur eingeschränkt für den Landzielbeschuss geeignet. Diese Aufgabe wird in der aktuellen asymmetrischen Kriegführung als Schlüsselkompetenz angesehen, weswegen andere Marinen auf größere Kaliber setzen. Möglicherweise werden auf den Fregatten zu einem späteren Zeitpunkt die 75-mm-Geschütze durch die neuen 155-mm-Schiffsgeschütze ersetzt, welche die effektive Kampfentfernung im Zusammenspiel mit präzisionsgelenkter Munition auf 100 km steigern würde. Disee Geschütze wurden auf Basis der Panzerhaubitze 97 „Stier“ entwickelt. Zur Abwehr von Angriffen mit schnellen Booten oder anderen kleineren Einheiten sind zwei Marineleichtgeschütze 27 (Kaliber 27 mm) integriert.

Ebenso wie bei den Fregatten der Petersburg- und Auenhof-Klasse dienen die zwei Bordhubschrauber der Bekämpfung von Seezielen, die außerhalb der Waffenreichweite der Fregatte selbst liegen und zur U-Boot-Jagd. Zurzeit werden Hubschrauber vom Typ HHW 110 mitgeführt, jedoch sollen sie in absehbarer Zeit von der seegestützten Version des FWA 295 abgelöst werden. Die Bordhubschrauber werden mit Hilfe einer Bordhubschrauber-Verfahranlage automatisch vom Landeraster in den Hangar und umgekehrt verfahren. Die Bordhubschrauber können mit Seezielflugkörpern bewaffnet werden.

Die auffälligsten Elemente der Bordelektronik sind die beiden 3D-Radaranlagen. Das Multifunktionsradar, dessen Flächensensoren sich auf allen vier Seiten des Mastes befinden, erlaubt eine kontinuierliche Rundumbeobachung des See- und Luftraumes. Es dient dabei hauptsächlich als Feuerleitradar für die Luftabwehr-Flugkörper. Außerdem sind noch eine Multi-Sensor-Plattform mit optionalem Feuerleitmodul für das 75-mm-Schiffsgeschütz, ein Sonar und eine Anlage für elektronische Maßnahmen-Gegenmaßnahmen, zu der auch sechs Täuschkörperwerfer gehören, eingerüstet.

Einheiten, Geschwader und Standorte

Der Flugzeugträger Werthen betankt die Greifenburg


Fregatten der Greifenburg-Klasse