Zweitschlagsgebot: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Wichtigste Vorrichtungen und Waffensysteme für den Zweitschlag sind:
 
Wichtigste Vorrichtungen und Waffensysteme für den Zweitschlag sind:
*Interkontinentalraketen wie die [[Atlas II]]
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*Interkontinentalraketen wie die [[V85 Titan]]
 
*Atom-U-Boote der [[Hohenburg-Lohe-Klasse]]
 
*Atom-U-Boote der [[Hohenburg-Lohe-Klasse]]
 
*Raketensilos
 
*Raketensilos
 
*atomar bestückte Marschflugkörper
 
*atomar bestückte Marschflugkörper

Aktuelle Version vom 9. November 2014, 23:51 Uhr

Das Zweitschlagsgebot ist ein stehender Befehl des RFS, welcher es den Streitkräften verbietet, die strategischen Nuklearwaffenkapazitäten zum Zwecke eines atomaren Erstschlags gegen einen Feind zu verwenden. Der Befehl wurde 2005 durch den Reichsmarschall Karl von Werthen bekräftigt und weiter ausformuliert.

Dem Befehl folgend, werden alle strategischen Atomwaffen Dreibürgens unter dem Begriff der "nuklearen Zweitschlagskapazitäten" zusammengefasst. Dem Grundsatz der nuklearen Abschreckung folgend, ist oberstes Ziel der strategischen Einheiten der Kaiserlichen Streitkräfte, jeden Feind für den Fall eines Erstschlages gegen das Reich, mit der sicheren, eigenen Vernichtung im Rahmen dieses Zweitschlages zu konfrontieren.

Zweitschlagfähigkeit

Atom-U-Boot der Hohenburg-Lohe-Klasse, eine typische Zweitschlagwaffe

Um selbst nach einem massiven Erstschlag noch in der Lage zu sein, einen Zweitschlag zu führen, entwickelten die die Kaiserlichen Streitkräfte, aber auch andere Atommächte, folgende Konzepte:

  1. Besonders stark geschützte, versteckte und/oder mobile Interkontinentalraketen, die auch nach einem nuklearen Angriff, der große Landstriche sowie die Infrastruktur zerstört hätte, die Möglichkeit zu einem verheerenden Gegenschlag bieten;
  2. strategische Unterseeboote, die mit seegestützten Interkontinentalraketen bestückt „Abschreckungspatrouille“ fahren;
  3. Langstreckenbomber mit nuklearbestückten Marschflugkörpern oder Atombomben.

Diese Dreiteilung, die sogenannte „nukleare Triade“, soll die Zweitschlagfähigkeit gewährleisten, da es unwahrscheinlich ist, dass alle Kernwaffen bei einem Erstschlag vernichtet werden können.

Auswirkung

Das Bewusstsein, trotz der Durchführung eines atomaren Erstschlags dennoch durch den nuklearen Gegenschlag des Gegners untragbare Verluste zu erleiden, wird als ein wichtiger Faktor angesehen, der einen nuklearen Angriff verhindert und somit den Frieden durch Abschreckung sichert. Daraus entstand die Doktrin vom Verzicht auf den Ersteinsatz nuklearer Waffen.

Zweitschlagkapazitäten

Wichtigste Vorrichtungen und Waffensysteme für den Zweitschlag sind: