Oberkorporal: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Der Oberkorporal wurde zunächst im 18. Jahrhundert eingeführt. 1790 wurde vom Großherzog von Werthen befohlen die Fähnriche von der Aufgabe des Fahne Tragens zu entbinden. Diese wurde an einen Korporal weiter gegeben. Dieser stand zunächst auf einer Kommandostufe mit den Korporalen, den Hilfsunterofizieren und wurde später diesen über geordnet. Parallel zum Freikorporal trugen die [[Fahnenjunker]] ebenfalls Regimentsflaggen. Diese waren allerdings junge adelige [[Offiziersanwärter]]. Mit dem Ende der Linientaktik verschwanden auch die Regimentsfahnen größtenteils von den Schlachtfeldern. Sie wurden lediglich zu Paradezwecken weiter geführt. Der Freikorporal wurde zunächst zum Unteroffiziersanwärterdienstgrad. Dieser wurde 1914 in Oberkorporal umbenannt. 1944 erfolgte die Öffnung auch für Mannschaftdienstgrade, die nicht zum Unteroffizier aufsteigen wollten, ist aber immer noch verpflichtender Teil der [[Unteroffizierlslaufbahn]].
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Der Oberkorporal wurde zunächst im 18. Jahrhundert eingeführt. 1790 wurde vom Großherzog von Werthen befohlen, die Fähnriche von der Aufgabe des Fahnetragens zu entbinden. Diese wurde an einen Korporal, den so genannten '''Freikorporal''' weiter gegeben. Jener stand zunächst auf einer Kommandostufe mit den Korporalen, den Hilfsunterofizieren, und wurde später diesen übergeordnet. Parallel zum Freikorporal trugen die [[Fahnenjunker]] ebenfalls Regimentsflaggen. Diese waren allerdings junge adelige [[Offiziersanwärter]]. Mit dem Ende der Linientaktik verschwanden auch die Regimentsfahnen größtenteils von den Schlachtfeldern. Sie wurden lediglich zu Paradezwecken weiter geführt. Der Freikorporal wurde zunächst zum Unteroffiziersanwärterdienstgrad. Dieser wurde 1914 in Oberkorporal umbenannt. 1944 erfolgte die Öffnung auch für Mannschaftdienstgrade, die nicht zum Unteroffizier aufsteigen wollten, ist aber immer noch verpflichtender Teil der [[Unteroffizierlslaufbahn]].
  
 
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Der Dienstgrad eines Oberkorporals gehört zu den höherne Mannschaften und befähigt den Träger zu selbstständigen Führungsaufgaben. Ähnlich wie der [[Korporal]] kann ein Oberkorporal dabei sowohl als Spezialist als auch als Führer kleinerer Verbände in [[Trupp]]stärke eingesetzt werden. Der Rang des Oberkorporals wird auch von [[Unteroffiziersanwärter]]n durchlaufen. Als Oberkorporal durchlaufen Unteroffiziersanwärter den [[Unteroffizierslehrgang]].
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Der Dienstgrad eines Oberkorporals gehört zu den höheren Mannschaften und befähigt den Träger zu selbstständigen Führungsaufgaben. Ähnlich wie der [[Korporal]] kann ein Oberkorporal dabei sowohl als Spezialist als auch als Führer kleinerer Verbände in [[Trupp]]stärke eingesetzt werden. Der Dienstgrad des Oberkorporals wird auch von [[Unteroffiziersanwärter]]n durchlaufen. Als Oberkorporal durchlaufen Unteroffiziersanwärter den [[Unteroffizierslehrgang]].
  
 
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===Kaiserliche Luftwaffe===
Oberkorporale der kaiserlichen Luftwaffe werden, anders als Oberkorproale des kaiserlichen Heeres, vor allem als Fachkräfte beim Bodenpersonal und den Flugabwehrtruppen der Luftwaffe. Ähnlich wie beim Heer werden sie allerdings bei den Sicherungstruppen der Luftwaffe auch als Truppführer eingesetzt.
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Oberkorporale der kaiserlichen Luftwaffe werden, anders als Oberkorporale des kaiserlichen Heeres, vor allem als Fachkräfte beim Bodenpersonal und den Flugabwehrtruppen der Luftwaffe verwendet. Ähnlich wie beim Heer werden sie allerdings bei den Sicherungstruppen der Luftwaffe auch als Truppführer eingesetzt.
  
 
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Aktuelle Version vom 5. März 2014, 01:53 Uhr

Oberkorporal
AW HE Oberkorporal.png SK HE Mannschaften.png SK LW Mannschaften.png
Armwinkel
Heer/Luftwaffe
Schulterklappe
Heer
Schulterklappe
Luftwaffe
Dienstgradabzeichen eines Oberkorporals des dreibürgischen Heeres und der dreibürgischen Luftwaffe

Der Dienstgrad Oberkorporal ist ein Mannschaftsdienstgrad und zählt innerhalb der dreibürgischen Streitkräfte zu den höheren Mannschaften mit Führungsauftrag. Er findet sowohl im kaiserlichen Heer, als auch bei der kaiserlichen Luftwaffe Verwendung. Sein Äquivalent bei der kaiserlichen Marine ist der Oberkorporal zur See.

Geschichte

Der Oberkorporal wurde zunächst im 18. Jahrhundert eingeführt. 1790 wurde vom Großherzog von Werthen befohlen, die Fähnriche von der Aufgabe des Fahnetragens zu entbinden. Diese wurde an einen Korporal, den so genannten Freikorporal weiter gegeben. Jener stand zunächst auf einer Kommandostufe mit den Korporalen, den Hilfsunterofizieren, und wurde später diesen übergeordnet. Parallel zum Freikorporal trugen die Fahnenjunker ebenfalls Regimentsflaggen. Diese waren allerdings junge adelige Offiziersanwärter. Mit dem Ende der Linientaktik verschwanden auch die Regimentsfahnen größtenteils von den Schlachtfeldern. Sie wurden lediglich zu Paradezwecken weiter geführt. Der Freikorporal wurde zunächst zum Unteroffiziersanwärterdienstgrad. Dieser wurde 1914 in Oberkorporal umbenannt. 1944 erfolgte die Öffnung auch für Mannschaftdienstgrade, die nicht zum Unteroffizier aufsteigen wollten, ist aber immer noch verpflichtender Teil der Unteroffizierlslaufbahn.

Dreibürgische Streitkräfte

Anrede

Die offizielle Anrede eines Oberkorporals innerhalb der dreibürgischen Streitkräfte lautet Herr Oberkorporal bzw. Frau Oberkorporal.

Kaiserliches Heer

Der Dienstgrad eines Oberkorporals gehört zu den höheren Mannschaften und befähigt den Träger zu selbstständigen Führungsaufgaben. Ähnlich wie der Korporal kann ein Oberkorporal dabei sowohl als Spezialist als auch als Führer kleinerer Verbände in Truppstärke eingesetzt werden. Der Dienstgrad des Oberkorporals wird auch von Unteroffiziersanwärtern durchlaufen. Als Oberkorporal durchlaufen Unteroffiziersanwärter den Unteroffizierslehrgang.

Kaiserliche Luftwaffe

Oberkorporale der kaiserlichen Luftwaffe werden, anders als Oberkorporale des kaiserlichen Heeres, vor allem als Fachkräfte beim Bodenpersonal und den Flugabwehrtruppen der Luftwaffe verwendet. Ähnlich wie beim Heer werden sie allerdings bei den Sicherungstruppen der Luftwaffe auch als Truppführer eingesetzt.