Lehbeck-Klasse: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 12. März 2014, 21:25 Uhr
| Schiffsdaten | |
| Schiffsart | Zerstörer |
| Schiffsklasse | Lehbeck-Klasse |
| Einheiten: | 50 gebaut, 50 in Dienst |
| Dienstzeit: | seit 1992 |
| Schiffsmaße und Besatzung | |
| Länge: | 156 m |
| Breite: | 20 m |
| Tiefgang: | max. 9,5 m |
| Verdrängung: | 9.200 t |
| Besatzung: | 255 Mann (32 Offiziere) |
| Maschine: | 4 Gasturbinen (100.000 PS) |
| Geschwindigkeit: | 31 kn |
| Propeller: | 2 Verstellpropeller |
| Bewaffnung | |
| Sensoren | |
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| Elektronik | |
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Die Lehbeck-Klasse ist die modernste Klasse von Zerstörern der Kaiserlichen Marine. Die Schiffe sind nach den Prinzipien der Tarnkappentechnik entwickelt worden. Sie sind in Kampfgruppen vor allem für Luftabwehr zuständig, können aber auch für Angriffe auf Landziele eingesetzt werden.
Planung und Bau
Die Planung für die Zerstörer der Lehbeck-Klasse begann Anfang der 1980er Jahre als Ersatz für die Zerstörer der Godenhaven-Klasse sowie der Werland-Klasse. Planungswerft für die Klasse waren die Tiedemann Werften in Godenhaven und die Staatswerften der Greifenburg AG in Lehbek. Für den Bau verwenden sie die sogenannte Modularbauweise. Dabei werden einzelne Sektionen so weit wie möglich ausgerüstet, in ein Trockendock gebracht und dort zum Rumpf verschweißt. Die Aufbauten werden auf den fertigen Rumpf aufgesetzt. Diese Bauweise erleichtert die Arbeiten, da vieles nicht im engen kompletten Rumpf sondern in einfacher zugänglichen Modulen erledigt werden kann. Zwischen Kiellegung und Stapellauf liegen bei einem Zerstörer der Klasse rund 16 Monate, danach verbringt jedes Schiff noch 12 bis 18 Monate an der Ausrüstungspier und bei ersten Erprobungsfahrten.
Die Kosten für den Bau eines Zerstörers lagen bei den Genehmigungen aus dem Haushaltsjahr 2002 bei über 940 Mio. Talern. Die Kosten für das gesamte Programm (45 Schiffe) liegen nach derzeitigen Schätzungen bei fast 35,5 Mrd. Talern, die durchschnittlichen Kosten pro Schiff damit bei knapp 770 Mio. Talern. Von den Gesamtkosten für einen Zerstörer geht knapp ein Drittel an die Bauwerft, der restliche Betrag wird für die Herstellung und Installation der auf dem Schiff verwendeten Systeme aufgewendet. Der Unterhalt für ein Schiff beträgt (Stand 1996) ca. 16 Mio. Taler.
Urprünglich war geplant, 50 Einheiten dieser Klasse in Dienst zu stellen. Als nach dem Beitritt Vanezias zum Reich jedoch fünf Zerstörer der Vanezianischen Marine durch die Kaiserliche Marine übernommen wurden, stornierte das OKM den Bauauftrag für die letzten fünf Schiffe. Die fünf Lenkwaffenzerstörer der Vittorio-Klasse befinden sich inzwischen alle im Flottendienst.
Technik
Bewaffnung
Luftabwehrraketen, Seezielflugkörper, Marschflugkörper, Torpedos, Anti-U-Boot-Raketensystem
Die Hauptbewaffnung der Schiffe besteht aus Lenkflugkörpern, die aus senkrechten Startvorrichtungen gestartet werden. Im Wesentlichen kann pro Zelle eine Lenkwaffe geladen werden. Das System ist in zwei Zellenblöcke aufgeteilt, von denen sich je einer auf dem Vordeck, der andere auf dem Achterdeck befindet.
Das VLS ist in der Lage, verschiedenste Waffen abzufeuern. Sowohl gegen Luftiele kann die "Enzian E-116" oder die "R-55 Feuerlilie" verwendet werden. Gegen andere Marineeinheiten steht die ASR7 "Donnerschlag" zur Verfügung. Für Angriffe auf Landziele trägt jede Einheit eine Zahl von Marschflugkörpern "Zornstahl", gegen U-Boote werden Raketentorpedos mitgeführt. Die Schiffe besitzen zusätzlich zwei Vierfachstarter für den Seezielflugkörper ASR7 "Donnerschlag", diese sind auch in der Lage die modernere Flugabwehrrakete R-55 "Feuerlilie" abzufeuern. Diese werden in so genannten Vierfach-Packeten in die vertikalen Starvorrichtungen geladen, so dass vier Raketen in eine Zelle passen.
Durch die E-116 "Enzian" der Ausführung A3 ist außerdem die Abwehr von Interkontinentalrakten möglich.
Zusätzlich besitzt jede Einheit neben den Aufbauten zwei Dreifach-Torpedorohre, diese verschießen Leichtgewichtstorpedos T99 "Neunauge" zum Einsatz gegen U-Boote. Auf dem Vordeck befindet sich ein 155-mm-Geschütz mit Kaliberlänge 62. Dieses Geschütz kann zum Angriff auf Oberflächen- sowie Luftziele und zum Küstenbombardement auf eine Reichweite von ca. 24 km verwendet werden (es kann spezielle Munition für große Reichweite verwendet werden, die bis zu 70 Kilometer weit verschossen werden kann). Die Schussfrequenz liegt bei 16–20 Schüssen pro Minute, im Magazin lagern 500 Granaten für das Geschütz.
Zur Nahbereichsverteidigung gegen anfliegende Flugkörper stehen vor und hinter den Aufbauten je ein Revolverkanone "Phalanx" zur Verfügung. Die Nachrüstung einer dritten Kanone ist im Gespräch.
Einheiten, Geschwader und Standorte
Die fünf baugleichen und in Lizenz in Vanezia gebauten Zerstörer der Vittorio-Klasse wurden nach der Befreiung und dem Beitritt Vanezias zum Reich, von der vanezianischen Marine übernommen. Ein Teil der Schiffe war im Krieg beschädigt worden, andere lagen noch auf der Werft.
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