G 40

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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G 40.jpg
Allgemeines
Bezeichnung Gewehr 40 Ausführung E
Waffenkategorie Sturmgewehr
Hersteller Stahlwerke Rhone
Technische Daten
Länge 999 mm
Breite 64 mm
Höhe 320 mm
Gewicht 3,4 kg
Lauflänge 480 mm
Kaliber 5,56 x 45 mm
Magazin Stangenmagazin 30 Schuss
Reichweite 800 m (effektiv)
Visierung Reflexvisier (bis 200 m), Zielfernrohr (200-800 m)
Kadenz 750 Schuss/min
Feuerarten Einzelfeuer, 3-Schuss-Feuerstoß
Zuberhör Unterlaufgranatwerfer 40 mm

Das Sturmgewehr G 40 ist die Standardinfanteriewaffe der dreibürgischen Streitkräfte. Hauptziel der Entwicklung war es, eine vielseitige, robuste und einfach zu handhabende Waffe zu produzieren, welche das veraltete G 24 ablösen sollte. Dementsprechend verfügt bereits das Grundmodell des G40 über eine ganze Reihe von Funktionen und Erweiterungsmöglichkeiten. Neben einer klappbaren Schulterstütze und der Möglichkeit einen Unterlaufgranatwerfer zu montieren, bildet die für ein Sturmgewehr eher unkonventionelle Visierung das Kernstück des G 40. Sie besteht aus einem Rotpunktvisier und einem direkt darunter angeordneten Zielfernrohr. Ersteres wird für Ziele bis 400 Metern eingesetzt. Zweiteres erlaubt die Bekämpfung von Zielen in bis zu 800 Metern Entfernung. Das G 40 verfügt über keinen vollautomatischen Schussmodus, sondern bietet lediglich die Möglichkeiten für Einzelfeuer und einen 3-Schuss-Feuerstoß.

Versionen

Für eine relativ neue Waffe verfügt das G 40 über zahlreiche Versionen. Aktuell ist die Ausführung E beim Heer im Dienst, während die Marineinfanterie die Ausführung F nutzt.

Entwicklung

1979 begannen die dreibürgischen Rüstungsunternehmen, vornehmlich die Stahlwerke Greifenburg, die Stahlwerke Rhone und die Tiedemann AG mit der Entwicklung eines neuen Sturmgewehrs für die dreibürgischen Streitkräfte. Während die Tiedemann AG ein Sturmgewehr mit hülsenloser Munition entwickelte und die Stahlwerke Greifenburg ein klassisches Sturmgewehr konzipierten arbeiteten die Stahlwerke Rhone an einem leichten Sturmgewehr aus Verbundmaterialen, mit leichter Munition. Nachdem der Entwurf der Stahlwerke Greifenburg und auch der Stahlwerke Rhone abgelehnte wurde verblieb der Entwurf der Tiedemann AG im Rennen. Doch bald explodierten die Kosten und der Zeitaufwand für die Entwicklung dieser Waffe. Der Reichsführungsstab sah sich nach einer möglichen Alternative um und erkannte nun doch das Potential des Rhone-Entwurfs, dass schließlich als G 40 eingeführt wurde.

Ausführung A

Ausführung A bildete das Sturmgewehr, dass 1988 bei den Streitkräften des Kaiserreichs Dreibürgen eingeführt wurde. Es war mit einer klassischen, fest montierten Visiereinrichtung, bestehend aus einem Reflexvisier und einem Zielfernrohr ausgestattet.

Ausführung B

Ausführung B wurde 1993 für die Marineinfanterie eingeführt. Um den Ansprüchen der Marineinfanterie zu genügen wurde es dabei so konstruiert, dass das Eindringen von Schlamm oder Salzwasser keine schwerwiegenden Schäden anrichten kann. Dazu wurde der Lauf verstärkt gegen Korrosion geschützt.

Ausführung C

Die Ausführung C bildet die dritte Variante des G 40 und wird auch als G 40 Karabiner bezeichnet. Sie ist kürzer und sollte vor allem als Dienstwaffe bei den Sicherungsgruppen der Luftwaffe und als Waffe für Panzerbesatzungen eingeführt werden. Die Streitkräfte entschieden allerdings, nachdem 20.000 Stück beschafft wurden, die Sicherungsgruppen der Luftwaffe mit G 40 A auszustatten und die Panzertruppe weiterhin mit der MP 5 auszustatten. Die Ausführung C war mit 860 mm Länge und einem Gewicht von 3,1 kg kompakter und leichter als seine langen Vorgänger und Nachfolger.

Ausführung D

Ausführung D war eine geplante Maschinengewehrvariante, die neben einem Zweibein und einem Trommelmagazin einen vollautomatischen Schussmodus hatten. Die Variante wurde aufgrund der abzusehenden Beschaffung des MG 2000 nie produziert.

Ausführung E

Als Ausführung E bezeichnet man Aufgerüstete G 40 A. Diese verfügten nun nicht mehr über eine Starre Visiereinrichtung sondern eine Mehrzweckschiene. An dieser konnten neben den Visiereinrichtungen zusätzliche Zubehörteile angebracht werden. Die Aufrüstung begann 2006 und ist weitestgehend abgeschlossen.

Ausführung F

Ausführung F sind G 40 B, die auf den Standard der Ausführung E aufgerüstet wurden. Sie werden ausschließlich von der Marineinfanterie genutzt und sind seit 2008 im Dienst.

Einsatz

Das G 40 dient in allen Konflikten der dreibürgischen Streitkräfte seit 1988 und ist zum unverzichtbaren Kameraden eines jeden dreibürgischen Infanteristen geworden.

Heer

Das dreibürgische Heer ist größter Nutzer des G 40 mit über einer Million Gewehren im aktiven Dienst und 110.000 in den Einheiten der Reserve. Es nutzt das G 40 bei allen Verbänden der Infanterie und in vielen anderen Verbänden. Aktuell befinden sich fast ausschließlich G 40 E im aktiven Dienst, sowie G 40 A in der Reserve.

Marine

Die Marineinfanterie und die Marinespezialkommandos nutzen 80.000 G 40, vor allem G 40 F, aber vereinzelt auch das G 40 B. Ausbildungseinheiten verwenden auch die günstigere Heeresversionen G 40 A. Dazu befinden sich noch 40.000 in den Arsenalen der Reserve.

Luftwaffe

Die Sicherungsgruppen der Luftwaffe nutzen 60.000 G 40 in den Ausführungen A, C und E. Weitere 15.000 befinden sich in der Reserve.

Garde

Die Garde der alten Reichsländer und Haxagon nutzen das G 40 als Standard-Infanteriewaffe. Insgesamt nutzen die Garden 62.000 G 40, vor allem in der Ausführung E.

Reichspolizei

Die Reichspolizei nutzt 10.000 G 40 für Einsätze mit hohem Gefahrenpotential.