Dreibürgische Salutordnung

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Der Salutschuss ist eine militärische Tradition, die in Dreibürgen regelmäßg gepflegt wird und unter der strengen Dreibürgischen Salutordnung Anwendung findet.

Im Reich werden zu Anlass von Staatsvisiten 21 Kanonenschüsse oder Salutschüsse abgegeben. Anlässlich der Geburt eines Thronfolgers werden 101 Schuss abgefeuert. Gegebenenfalls können auch zum Geburtstag eines Monarchen 101 Schuss abgefeuert.

In der Regel werden Salutschüsse mit historischen Kanonen abgefeuert. Bei der verwendeten Munition handelt es sich um Platzpatronen, die mit Schwarzpulver gefüllt sind. In letzter Zeit ist man jedoch dazu übergegangen, auch bei der Garde auf Feldgeschütze zurückzugreifen und nur noch bei besonderen anlässen mit den wertvollen und gleichermaßen schwer zu handhabenden, historischen Kanonen zu feuern.

Salutordnung

Die Dreibürgische Salutordnung sieht seit Beginn des 20. Jahrhunderts folgende Schusszahlen vor:

  • 33 Schuss für den Kaiser und die Kaiserin
  • 21 Schuss für dreibürgische Könige, Großherzöge, regiernde Fürsten, den Dogen der Republik Vanezia, den regierenden Bürgermeister von Reichstal, den Reichskanzler, fremde Kaiser, Könige und regierende Fürsten (sowie deren Gemahlinnen), königliche Prinzen, Präsidenten von Republiken
  • 19 Schuss für Generalfeldmarschälle, Großadmirale, Staatssekretäre, Reichsminister
  • 18 Schuss für Generaladmirale, Generaloberste und Feld- und Flottenmarschälle
  • 17 Schuss für Admirale, Generale, Generalinspekteure, Botschafter und die Gouverneure
  • 15 Schuss für Vizeadmirale, Generalleutnants und B5/6-Beamte
  • 13 Schuss für Konteradmirale, Generalmajore und B4-Beamte
  • 11 Schuss für Flottillenadmirale, Brigadegeneräle, Kommodore und B3-Beamte
  • 9 Schuss für Kapitäne und Oberste und B2-Beamte
  • 7 Schuss für Konsuln
  • 5 Schuss für B1-Beamte


Alle Salutschüsse fremder Schiffe wurden mit gleicher Schusszahl erwidert. Salutschüsse unterhalb von 21 Schuss sind selten und für gewöhnlich nur auf besondere Anweisung zu leisten oder als besondere Ehrung, insbesondere bei Beamten. Die 18 Schuss Salut für Generaladmirale, Generaloberste und Feld- und Flottenmarschälle sind ein Tribut an die Reformen im Dienstgradwesen des Reiches.

Salut bei Beerdigungen

Es ist üblich, dass bei Beerdigungen von gefallenen Soldaten oder verstorben Reservisten Salut geschossen wird. Dies erfolgt entweder durch eine Abordnung Soldaten mit Gewehren und Platzpatronen oder durch Böllergewehre oder Standböller örtlicher Schützenvereinigungen. Mit Gewehren werden in der Regel drei Salven geschossen.