KwK 120/44
| Allgemeines | |
| Bezeichnung: | KwK 120/44 |
| Waffenkategorie: | Panzergeschütz |
| Hersteller: | Stahlwerke Rhone |
| Einsatzzeit: | 1980 bis 2001 |
| Technische Daten | |
| Rohrlänge: | 5,28 m / L44 |
| Kaliber: | 12 cm |
| Munition | |
| Granatkartusche: | 120 x 570 mm |
Die Kampfwagenkanone (KwK) 120/44 wurde als Hauptbewaffnung für den Panther III entworfen und stellt eine Weiterentwicklung des bereits bei der KwK 105/52 erfolgreich umgesetzten Glattrohrkonzepts dar. Um eine Verformung durch Sonneneinstrahlung möglichst gering zu halten, besitzt das Rohr eine Rohrschutzhülle aus doppelwandigem und ausgeschäumten glasfaserverstärktem Kunststoff welche durch ihre geringe Masse die Dynamik der Waffenanlage kaum beeinträchtigt. Der Verschluss der Kanone ist ein Fallkeilverschluss mit vorgesteuerter Öffner- und Auswerfermechanik. Das Schließen übernimmt eine Schließfeder. Beim Ausfall der Systeme kann der Verschluss auch von Hand geöffnet oder verschlossen werden. Die Waffe wird elektrisch abgefeuert. Eine Notabfeuerung mittels induktivem Stoßgenerator ist möglich. Die Rücklaufeinrichtung des Rohres besteht aus zwei hydraulischen Rohrbremsen mit einer Bremshöchstkraft von 600 Kilonewton (kN). Der Rohrvorholer arbeitet mit einem hydropneumatischen System. Die Kanone ist weder mit einer Mündungsbremse noch mit einem Mündungsfeuerdämpfer ausgerüstet.