KwK 105/52
| Allgemeines | |
| Bezeichnung: | KwK 105/52 |
| Waffenkategorie: | Panzergeschütz |
| Hersteller: | Stahlwerke Rhone |
| Einsatzzeit: | 1965 bis Heute |
| Technische Daten | |
| Rohrlänge: | 5,46 m / L52 |
| Kaliber: | 10,5 cm |
| Munition | |
| Granatkartusche: | 105 x 617 mm |
Im Zuge des Entwicklungprojektes für den Panther II begannen die Stahlwerke Rhone ab Mitte der 50er Jahre mit der Entwicklung einer neuen Generation von Panzergeschützen welche die bis dahin verwendete KwK 88/56 ersetzen sollten. Ursprünglich war eine 105 mm Kanone mit gezogenem Lauf vorgesehen doch wurde gegen Ende der 50er Jahre parallel die Entwicklung des Prototypen einer modernen Glattrohrkanone vorangetrieben. Waffentests im Jahre 1960 zeigten eine klare Überlegenheit der Leistungsdaten, insbesondere der Durchschlagskraft, von Glattrohrkanonen gegenüber Zugrohrkanonen wodurch diese bei der weiteren Entwicklung bevorzugt wurden. Die KwK 105/52 war somit eine der ersten modernen Glattrohrkanonen der Welt die in Serienfertigung auf einem Panzer eingesetzt wurde. Während auf heutigen Kampfpanzern der Einsatz von Glattrohrkanonen Standard ist, war dies bei Einführung dieses Geschützes im Jahre 1965 im Zuge der Indienststellung des Panther II ein revolutionäres Konzept welches die Vormachtstellung der Stahlwerke Rhone im Bereich der Geschützentwicklung im Kaiserreich Dreibürgen nachhaltig gefestigt hat.