Friedrich II. (Panzerschiff)
| Geschichte | |
| Schiffsart | Panzerschiff |
| Kiellegung: | 5. März 1859 |
| Stapellauf: | 30. September 1861 |
| Indienststellung: | 3. April 1863 |
| Verbleib: | Museumsschiff |
| Allgemeine Eigenschaften | |
| Verdrängung: | 9.360 t |
| Länge: | 127 m (Lüa) |
| Breite: | 17,8 m |
| Tiefgang: | max. 7,9 m |
| Besatzung: | 705 Mann |
| Maschine | |
| Maschine: | 10 Dampfkessel 2-Zyl.-Dampfmaschine |
| Maschinenleistung: | 5.267 PS (3.874 kW) |
| Geschwindigkeit: | max. 14 kn (26 km/h) |
| Propeller: | 1 |
| Takelung und Rigg | |
| Takelung: | Vollschiff |
| Anzahl Masten: | 3 |
| Segelfläche: | 4.500 m² |
| Geschwindigkeit unter Segeln: | max. 13 kn |
| Bewaffnung | |
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Die S.K.S.H. Friedrich II. aus dem Jahr 1861 war das erste ozeantaugliche Panzerschiff der Hohenburg-Loh'schen Marine mit eisernem Rumpf. Sie stellte ein Gegengewicht zu den Rüstungsanstrengungen anderer Marinen dar, die bereits ozeantauglische Panzerschiffe in Dienst gestellt hatten. Sie ist das Typschiff der Friedrich-II-Klasse, ihr Schwesterschiff war die S.K.H.S. Löwe des Nordens. Mit der Schiffsklasse ehrten die Hohenburger Großherzöge zwei berühmte Vorfahren, den einstigen Landesherren und Kaiser Friedrich II. und seinen Vetter Kilian von Hohenburg-Esch, einen großen Feldherrn und Heermeister, der als der "Löwe des Nordens" bekannt wurde.
Das Schiff wurde während der Reichseinigungskriege häufig eingesetzt und diente noch einige Jahre in der Kaiserlichen Marine. Sie steht heute im Flottenmuseum und kann besichtigt werden.