Benutzer Diskussion:Friedrich Alexander I.

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Kaisers Schreiberei:

Frühmittelalter

In Dreibürgen etablierte sich eine neue Gesellschaftsordnung, in der schließlich die Grundherrschaft und das Lehnswesen eine wichtige Rolle spielten, mit dem Adel und der hohen Geistlichkeit als führende Schichten. Bildung blieb ganz überwiegend auf die Geistlichkeit beschränkt. Wirtschaftlich begann wieder eine Phase des Aufschwungs, an dem die Städte großen Anteil hatten, wenngleich das Frühmittelalter wirtschaftlich überwiegend agrarisch geprägt war. Im religiösen Bereich wurde die Christianisierung vorangetrieben. Nach 825 waren die dreibürgischen Stämme lose in einem Königreich vereint. Das Wahlkönigtum war bis ins 10. Jahrhundert wenig ausgeprägt, so dass erst 942 ein König bestimmt wurde, der nicht aus dem Hause Werthen stammte. Das war notwendig geworden, weil es zum Streit zwischen den fünf großen Stammesherzogtümern über die Einsetzung und die Wahl eines Königs gekommen war. Nach dem Tod Lothars II. des Langlebigen sollte ein Jahr vegehen, bevor die Stämme sich auf einen Kandidaten einigen konnten.

Die ursprünglichen Stämme: Die Werthener, die Hohenburger, die Cassauer, die Gemunduren und die Ostgeldrer.

Nach dem Sieg über die remischen Invasoren vereinten sich die christlichen Heere und ergriffen im Krieg mit den Heiden die Initiative. Die Schlacht an der Rhone endet 552 mit der Vernichtung des heidnischen Heeres. In Greifenburg rufen Childerich II. von Hohenburg, Lothar von Werthen und Sigibert von Auersberg den "Heilige Bund der Dreibürgener" aus. Der Legende nach, hatte der Erzengel Michael Childerich und Lothar nach Schlacht an der Rhone befohlen, die Völker Dreibürgens im Namen Gottes zu einen. Aus dieser Zeit stammen zwei Schwerter, die ihnen der Engel überreicht haben soll. Das Schwert der Hohenburger ist noch erhalten, das Schwert Lothar von Werthens gilt als verschollen, auch wenn manche Wissenschaftler der Ansicht sind, dass es sich dabei um das heutige Staatsschwert Werthens handelt, welches wiederum später datiert wird. Auch nach der Schlacht an der Rhone sollte die kommenden dreißig Jahre von den Kämpfen zwischen den christlichen und den verbleibenden heidnischen Reichen dominiert werden.

Ragnachar von Hohenburg siegt 580 bei Stargard über die Heiden, das legendäre Schwert der Hohenburger wurde dem Hohenburger Dom zur Aufbewahrung übergeben und fand erst in der Neuzeit ihren Weg in die Schatzkammern der Hohenburger Herzöge zurück. Außerdem wurde im späten Mittelalter ein zweites Schwert für Zeremonien angefertigt. Im März 825 wird das vereinte Heer der heidnischen Stämme Dreibürgens bei Neustadt und Sagenberg von den vereinten christlichen Armeen besiegt. Am Ostersonntag, dem 9. April des Jahres 825 wird Karl von Werthen auf dem Schlachtfeld zum König ausgerufen. Damit beginnt die Zeit des Dreibürgischen Königtums, welche formal bis 1810 andauert.

941 bis 942 - Interregnum. Nach dem Tod Lothars II. der Langlebigen, bestehen die Fürsten auf ihre zugesicherte Mitsprache bei der Königsfrage. Der Streit dauert fast ein Jahr an, bis man sich auf die grundsätzliche Wiedereinführung des Wahlkönigtums einigen kann und Otto I. von Hohenburg 942 per Akklamation im Dom zu Cassau zum König ausruft. 970 wird Arnulf I. der Böse in Auerberg zum Gegenkönig ausgerufen. Arnulf wird drei Jahre später, nach dem Tod Ottos II. zwar von den Fürsten legitimiert, gilt jedoch als grausamer Herrscher und schlägt sich in den drei Jahren seines Gegenkönigtumes als Brigant (in den Landen der anderen Fürsten) durch. Die Furcht vor weiteren Überfällen Arnulfs, aber auch der zunehmende Einfluss des Herzogtums Auerberg ermöglichen seine Bestätigung als König.

13. August 1243 - Philipp I. der Alte von Lohe stirbt, Beginn der Personalunion zwischen den Herzogtümern Hohenburg und Lohe. Kurz vor Philipps Tod heiratete seine einzig überlebende Tochter Mathilde von Lohe (* 1214 † 1265), den hohenburgischen Herzog Friedrich von Hohenburg (später König, * 1212 † 1267). Dadurch wurde das bis heute bestehnde Haus Hohenburg-Lohe und die Personalunion zwischen den beiden Herzogtümern begründet.

5. September 1159 - Reichsbulle, das dreibürgische Königtum wird definiert. Das folgende Jahr 1160, wir in der historischen Forschung allgemein für den Beginn des Hochmittelalters in Dreibürgen angesetzt.

Hochmittelalter

Das Hochmittelalter bedeutet für Dreibürgen einen großen sozialen, wirtschaftlichen und mit der neuen Reichsbulle auch einen politischen Wandel. Bisher wenig betrachtete Regionen werden erschlossen, die Bevölkerung wächst stetig und Handel und Handwerk florieren. Das Bürgertum und der Stadtadel gewinnen an Einfluss und Macht, die Zahl der Stadtgründungen nimmt stetig zu, aber auch die Orden und Klöster blühen auf. Unter der Ägide der Kirche entstehen Universitäten, das antike Wissen der Remer und anderer Hochkulturen wird entdeckt und es kommt nicht zuletzt durch den Handel, aber auch durch die Kreuzzüge, neues Wissen nach Dreibürgen. Diese Epoche war auch die Blütezeit des Rittertums, das sich in Folge eben jener Kreuzzüge neu definierte.

Um 1100 Kreuzzüge

1233 - Krieg gegen die Republik Vanezia zur Ausdehnung des Reichsverbandes. Katastrophales Scheitern fürt zum Vanezianisch-Dreibürgischen Dualismus bis ins 16. Jahrhundert. Königlicher Einfluss schwindet ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, der Reichsverband wird weitgehend handlungsunfähig.

Spätmittelalter

Das Spätmittelalter war die Epoche der Pest und anderer Seuchen, aber auch der mächtigen Kaufmannsliga, Schauplatz von großen Kriegen und eine Zeit des Niedergangs für das Dreibürgische Königtum. Der Handel nahm vorher nie gekannte Dimensionen an und ermöglichte Seefahrern große Entdeckungsreisen. Vor allem Vanezia und Rem blühten auch kulturell, im Geiste der Antike auf, so dass es zu einem künstlerischen und wissenschaftlichen Fortschritt kam. Der Buchdruck und die Kirchenreformation läuteten im Reich letztendlich eine neue Epoche ein - die Neuzeit.

1397 - Gründung der "Kaufmannsliga". Die reichen Küstenstädte ringen dem geschwächten Königtum, auch in Folge ihres Machtzuwachses im Rahmen des Hanseverbundes, ab 1401 die Reichsunmittelbarkeit ab.

1500 - Ende des Mittelalters in Dreibürgen

Frühe Neuzeit

1520 - Beginn der Reformation

um 1639 - Glaubenskriege (25jähriger Krieg)

Der 25jährige Krieg

In Cassau wird Wilhelm von Amalien von den protestantischen Landständen zum neuen Herzog von Cassau gewählt, das protestantische Stargart verbündet sich daraufhin mit dem Herzogtum Cassau. Das erklärte Ziel der Protestantischen Allianz, ist die Beendigung der Gegenreformation und eine Anerkennung durch den Dreibürgischen König. Der König verweigert der Allianz jegliche Anerkennung und spricht dem neuen Herzog von Cassau jegliche Legitimation ab. Eine Strafexpedition königlicher Truppen soll daraufhin das Herzogtum befrieden und Wilhelm absetzen. Die folgende Schlacht bei Zuprich bildet den Auftakt zur Auseinandersetzung und fügt dem königlichen Söldnerheer eine vernichtende Niederlage zu.

Vanezia wird im Verlauf der Glaubenskriege und mit dem Niedergang der "Kaufmannsliga" zur dominierenden Handelsmacht in der Region.

1664 - Reichstal wird in Folge der Glaubenskriege als letzte Freie Reichsstadt gegründet und zum neutralen Zentrum im Königreich bestimmt.

1700-1800 - Hochzeit des Absolutismus in Dreibürgen aber auch Zeit der Aufklärung

1750-1770er Jahre - Erstarken Hohenburgs und Werthens, Reichskrise (Ersatz Schlesische Kriege)

1750 - Im Herzogtum Garnhar stirbt mit Degenhardt VI. die männliche Blutlinie des Hauses Garharn aus. Degenhardt VI. hinterlässt nur drei Töchter und ein Land was wirtschaftlich stagniert und militärisch schwach ist. Herzogin Gudrun I. plant einen Vermählung mit Gottfried II. von Auerberg, eine Personalunion zwischen beiden Ländern soll Garnhar vor der Aufteilung durch andere Mächte, oder unter den Verwandten einer Nebenlinie und somit der Zersplitterung schützen.

1751 - Werthen rückt acht Wochen vor der Hochzeit zwischen Gottfried II. und Gudrun I. im Herzogtum Garnhar ein. Die schwachen Truppen Garnhars werden in zwei Schlachten zerstreut.

1752 - Begründung der Hohenburgisch-Werthen'schen Allianz.

1752 - Hohenburg-Lohe rückt in die Grafschaft Amalien und die Freie Reichsstadt Amalien. Das Fürstentum Gemsbach und das Herzogtum Stargard verbünden sich daraufhin mit dem Herzogtum Auerberg und erklären der Hohenburgisch-Werthen'schen Allianz den Krieg.

Wer ist Kaiser? Reichsexekution? Usw.

um 1800 - Revolutionen und Unruhen, teilweise Neuordnung des alten Reiches

um 1809 - Reichsabschied des Fürstentages in Reichstal, der seit 1808 tagt und der 1810 in Kraft tritt. Die geistlichen Fürstentümer werden mediatisiert. Der Reichsabschied bestätigt nach der Besetzung Reichstals durch Hohenburg-Lohe und Werthen deren Standeserhöhungen zu Großherzogen. Die kleineren Reichsstände werden unter den Herzogtümern und Fürstentümern aufgeteilt.

1810 - Das Königtum wird abgeschafft, der Dreibürgische Bund ausgerufen.

Moderne

1850er - Erneute revolutionäre Unruhen

1862 - Konferenz von Greifenburg. Hohenburg-Lohe und Werthen erneuern ihre Allianz und fassen den Beschluss, die dreibürgische Einigung und die Gründung eines mächtigen Nationalstaates zu vollziehen.

1863 - Beginn der Einigungskriege, Zerschlagung mehrer dreibürgischer Klein- und Mittelstaaten.

1873 -> Ende des dreibürgischen Königtums, Reichsgründung

Stammtafel der Hohenburger

Name Lebensspanne Herrschafts-Chronik Krönungsort Anmerkungen
Childerich I. † 542 - 542 Stammvater der Hohenburger
Childerich II. * 414
† 473
542 - 473
Sigibert I. 473 -
Otto I. * 901
† 27. August 954 in Hohenburg
942 - 954 Hohenburg
Otto II. 954 - 973 Hohenburg
Friedrich I. 1057 - 1083 Hohenburg
Konrad II. 1083 - 1109 Hohenburg
Otto IV. 1109 - 1132 Hohenburg
Friedrich III. * 1212
† 1267
1243 - 1267 Hohenburg
Georg Wilhelm IV. * 18. Juni 1901
† 5. Oktober 1969
- 1969 Hohenburg
Konstantin I. der Große * 9. März 1930
† 5. Februar 1989
1969 - 1989 Hohenburg
Friedrich Alexander I. * 29. April 1959 seit 1989 Hohenburg

Länder und Gebiete

Freie Reichsstädte
Reichstal: 1664 – 1873 (danach Reichsdistrikt)
Godenhaven: 1401 – 1873
Amalien: 1415 – 1752
Zwielau: 1411 – 1810
Lehbeck: 1403 – 1810
Entsfeld: -

Herzogtum Werthen: 911 (ab 1810 Großherzogtum)
Herzogtum Hohenburg: 923 (ab 1810 Großherzogtum)
Herzogtum Auerberg: 927 - (ab 1835 Königreich)
Herzogtum Stargard: 943 - 1867
Herzogtum Lohe: 977 - 1243
Herzogtum Garnhar: 922 - 1751
Herzogtum Geldern: 965 - 1796

Fürstentum Sindelberg: 1055 – 1864
Fürstentum Augustenburg: 998 (ab 1664 Herzogtum - ab 1873 Großherzogtum)
Fürstentum Gemsbach: 961 - 1870

Südmark Bichau ? - 18XX
Nordmark Sagenberg ? - 18XX

Grafschaft Grafenberg
Grafschaft Amalien: 987 ? - 1752

Dreibürgischer Orden

Erzstift Cassau ? - 1810
Erzstift Zwielau ? - 1810
Hochstift Altenberg ? - 1810
Hochstift Mersburgen ? - 1810
Hochstift Schlafen ? - 1810

Reichsabtei St. Bonifatius ? - 1810
Reichsabtei St. Benedikt ? - 1810
Reichsabtei St. Stephan ? - 1810

Liste der Dreibürgener Kaiser

Heinrich V. (Werthen) 1947 - 1970

Konstantin I. (H-L) 1970 - † 5. Februar 1989

Wilhelm Augustus I. (Augustental) 1989 - † 18.04.2006

Friedrich Alexander I. (H-L) 2006 -