Kompanie
Als Kompanie bezeichnet man einen kleinen Truppenverband des Heeres, der ein elementaren Teil der Befehlskette bildet. Die Kompanie ist der kleinste Disziplinarische Truppenteil des Heeres.
Organisation
Eine Kompanie besteht üblicherweise aus 50 bis 150 Soldaten einer Truppengattung. Sie untergliedert sich in Züge, die dauerhaft der Kompanie zugeteilt werden.
Führung
Eine Kompanie wird üblicherweise von einem Kompanieführer im Rang eines Oberleutnants bis zu dem eines Vizemajorss kommandiert. Der Kompanieführer ist Disziplinarvorgesetzer der ganzen Kompanie, während alle anderen Einheitenführer, die ihm untergeordnet sind, keine Disziplinargewalt haben. Dem Kompanieführer ist ein Kompanieoffizier zur Seite gestellt. dies ist ein Leutnant oder ein Oberleutnant, der sowohl als stellvertretender Kompanieführer amtiert, als auch die personelle Planung innerhalb der Kompanie übernimmt. Die Kompanieführung wird durch dne Spieß ergänzt. Der Spieß oder Kompaniefeldwebel ist der 3. Mann in der Kompanie. Er kümmert sich um das Tagesgeschäft und sorgt für die Einsatzbereitschaft der Einheit. Der Kompaniefeldwebel ist zumeist ein erfahrener Feldwebel wie ein Stabsfeldwebel oder ein Oberstabsfeldwebel Diese Position kann allerdings auch von einem Feldwebelleutnant ausgefüllt werden.
Verstärkte Kompanie
Eine besondere Form der Kompanie ist die verstärkte Kompanie. Eine verstärkte Kompanie umfasst bis zu 250 Soldaten und wird speziell für selbstständige Operationen gebildet. Verstärkte Kompanien sind üblicherweise ad-Hoc-Formationen.
Siehe auch
Batterie - Artillerie
Staffel - Luftwaffe
Schwadron - Kavallerie (historisch)