Sanitätsdienst des Heeres

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Der Sanitätsdienst des Heeres umfasst alle medizinischen Einheiten die dem kaiserlichen Heer unterstehen. Die Hauptaufgabe des Sanitätsdienstes des Heeres ist die medizinische Versorgung der Angehörigen des Heeres.

Geschichte

Die Geschichte der Sanitätstruppen lässt sich bis ins Alte Reich zurückverfolgen. Schon immer begleitete medizinisch ausgebildetes Personal die Streitkräfte. Zumeist waren dies Feldscher, so genannte Handwerksärzte. Im 19. Jahrhundert begann man mit einer Professionalisierung des Feldscher-Wesens. Zeitgleich mit der Umwandlung der Handwerksärzte und Wundheiler in akademische Arztberufe stellten die Streitkräfte der dreibürgischen und geldrischen Länder eigene Korps auf, die neben Ärzten auch Assistenten und Krankenschwestern enthielten. Der Feldscher wurde dabei vom Medicus ersetzt, der auch in Friedenszeiten für die allgemeine Truppengesundheit zuständig war. Im Großherzogtum Werthen wurden Studenten der Medizin seit 1830 für drei Jahre, die so genannten Feldjahre zum Militärdienst eingezogen. Dies wurde bis 1870 Teil der Arztausbildung.