Walhall

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Unternehmen Walhall war ursprünglich ein Plan der Kaiserlichen Streitkräfte zur Unterdrückung eines möglichen sozialistischen Aufstandes. Nach dem Putsch des Generals Hartmut Jäger wurde Walhall für den Fall jedweden Aufstandes oder Putsches umgearbeitet.

Ablauf

Wichtigstes Ziel von Walhall ist es, einem möglichen Putschversuch seine Grundlage zu entziehen. Dazu sollen illoyale Elemente bei den Streitkräften und der Polizei durch loyale Personen ersetzt werden. Aufständische Truppenteile sind mit der gebotenen Gewalt auszuschalten oder festzusetzen. Findet der Putschversuch außerhalb der Streitkräfte, beispielsweise in einem einzelnen Reichsland statt, können die Streitkräfte im Rahmen der Reichsexekution dazu ermächtigt werden, den Putsch in diesem Land niederzuschlagen. Wichtigstes Element bei Walhall ist die Bestätigung des Befehls, der die Spitzen der Reichs- und Landesbehörden, wie auch der Dienststellen von Polizei und Militär zu erfolgen hat. Wird der Befehl nicht oder negativ bestätigt, muss davon ausgegangen werden, dass die jeweilige Behörde oder Dienststelle nicht mehr auf Seiten der rechtmäßigen Reichsgewalt steht, die einzig dazu autorisiert ist, Walhall auszulösen. Dies ist im Normalfall der Kaiser, oder Alternativ der Reichsprotektor, der Reichsmarschall oder der Generalstabschef des RFS, oder ihre Vertretungen gemäß der Kommandokette. Umgehend zu informieren sind auf jeden Fall die Reichsregierung und der Bundesrat. Im Normalfall ergeht mit Walhall wohl auch die Ausrufung des Außerordentlichen Notstandes, wodurch die Exekutiv- und Gesetzgebungsgewalt vollständig auf den Kaiser und im Normalfall auch auf seine Regierung übergeht.