MG 44
| Allgemeines | |
| Bezeichnung | Maschinengewehr 44 Ausführung E |
| Waffenkategorie | Maschinengewehr |
| Hersteller | Stahlwerke Greifenburg |
| Technische Daten | |
| Länge | 1.225 mm |
| Breite | 205 mm |
| Höhe | 130 mm |
| Gewicht | 11,5 kg |
| Lauflänge | 565 mm |
| Kaliber | 7,62 x 51 mm |
| Magazin | Munitionsgurt |
| Reichweite | 800 m (effektiv) |
| Kadenz | 1.200 Schuss/min |
| Feuerarten | Dauerfeuer |
Das MG44 ist das 1969 eingeführte Standardmaschinengewehr (MG) der dreibürgischen Streitkräfte. Bei der Waffe handelt es sich um einen vollautomatischen, zuschießenden Rückstoßlader mit starrer Verriegelung, beweglichem und auswechselbarem Lauf. Die theoretische Feuergeschwindigkeit beträgt durch die Verwendung eines schwereren Verschlusses und dem Einbau einer Verschlusssperre ca. 1.200 Schuss pro Minute. Durch notwendige Tätigkeiten, wie beispielsweise das Wechseln des heißgeschossenen Rohres (nach 150 Schuss Dauerfeuer mit Gefechtsmunition oder 100 Schuss Manövermunition ohne zwischenzeitliche Abkühlung auf Handwärme), sinkt dieser Wert in der Praxis jedoch auf etwa 300 Schuss/min. Die Waffe kann als Fahrzeugbewaffnung, Handwaffe der Infanterie auf Zweibein, geschultert, zur Fliegerabwehr auf Dreibein und Drehringlafette sowie auf Feldlafette mit Winkelspiegel und optischem Vergrößerungsvisier eingesetzt werden. Außerdem können zwei MGs auf einer achsparallelen Zwillingslafette gleichzeitig mit mechanischer Fernbedienung zur Fliegerabwehr verwendet werden. Hierzu wurde in den 70er Jahren die Version MG44 FA (für Fliegerabwehr, seit 2006 inoffiziell als Friedrich Alexander bezeichnet) entwickelt, die Kompatibilitätsprobleme zwischen der Lafette und dem MG44B beseitigte. Mit der Ausführung E wurden die Montage aller Maschinengewehre auf die Flugabwehrlafetten möglich.