Grundsätzliches zu Beförderungen und Auszeichnungen

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Dieser Artikel ist Simoff und kein Teil der Simulation. Er enthält Meta-Informationen über die Militärsimulation oder den Dreibürgischen Militäralmanach.

Jeder Spieler, der sich für den Dienst bei den Streitkräften entscheidet, beginnt seine Karriere als Soldat oder Matrose. Ausschlaggebend für seinen zukünftigen Weg beim Militär sind seine Beiträge zu unserer Militärsim. Jede Beförderung und jede verliehene Auszeichnung sind eine Anerkennung von Leistung. Grundlage hierfür ist immer Aktivität. Niemand wird nur für seine auf dem Papier absolvierte Dienstzeit belohnt.

Anmerkung: In SimOn Weisungen und Befehlen zu diesem Thema ist möglicherweise von Dienstzeit die Rede. Dies ist jedoch in erster Linie Teil der Ausgestaltung und zählt nicht zu den tatsächlichen Voraussetzungen.

Laufbahn

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Beispiel für eine typische Karriere bei den Streitkräften mit den Anforderungen für die unterschiedlichen Dienstgradgruppen

Anders als in der Realität gibt es bei unseren Streitkräften keine festgelegten Laufbahnen. Jeder Oberstabsfeldwebel hat die Möglichkeit General zu werden. Keine Dienstgradgruppe bildet auf der Karriereleiter eine Sackgasse, die z.B. den Aufstieg in die höheren Offiziersränge unmöglich machen könnte. Ohne feste Laufbahnen ist es nichts ungewöhnliches, dass ein neuer Soldat, der das Ziel verfolgt Offizier zu werden, sämtliche Mannschafts- und Unteroffiziersdienstgrade durchläuft bis er zum Leutnant befördert wird. Diese Praxis ist dem Wunsch geschuldet auch die fähigsten Spieler für eine Weile als Ausbilder verwenden zu können.

Posten

Wie zu Beginn bereits erklärt, ist jede Beförderung durch Leistung begründet. Es wird niemand befördert nur weil er einen bestimmten Dienstposten besetzen soll und der gegenwärtige Dienstgrad dafür nicht passt.

Anmerkung: Zwecks stimmiger und realitätsnaher Ausgestaltung werden Beförderungen und die Versetzung auf einen höheren Posten häufig zeitgleich vorgenommen. Grundlage für diese Beförderung ist trotzdem immer die vorher erbrachte Leistung.

Wenn Dienstgrad und Dienstposten überhaupt nicht zusammen passen, z.B. wenn ein Oberfähnrich eine Kompanie führen soll, dann ist es an der Spielleitung oder der militärischen Führung für dieses Problem eine vertretbare Lösung zu finden. Beim genannten Beispiel könnte der Oberfähnrich zum Kompanieoffizier ernannt werden und die Kompanie in Abwesenheit eines adäquaten Kompanieführers leiten. Wenn er sich dann den passenden Offiziersdienstgrad verdient hat, wird er zum „richtigen“ Kompanieführer ernannt.

Umgekehrt darf ein Posten keine Beförderung verhindern. D.h. wer sich als Kompanieführer und Vizemajor eine Beförderung zum Major verdient hat, dem wird diese nicht verwehrt werden nur weil kein Posten als Bataillonskommandeur zur Verfügung steht. Damit keinem Spieler seine verdiente Anerkennung vorenthalten werden muss, ist es deshalb nicht ungewöhnlich das Stabsoffiziere Kompanien führen.

Aufwand und Leistung

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Exponentiell steigende Anforderungen bei jeder Beförderung

Die zu erbringende Leistung, die für eine Beförderung nötig ist, vergrößert sich exponentiell je höher der Dienstgrad ist. Ein Rekrut kann sich seinen Gefreitenwinkel durch Absolvieren der Grundausbildung verdienen. Ein Oberleutnant, der zum Hauptmann befördert werden möchte, muss wesentlich mehr leisten um sich seine Beförderung zu verdienen. Er muss Eigeninitiative zeigen, Spieler selbstständig führen, Ideen und Kritik zur militärischen Führung beisteuern und seine Mitspieler ausbilden. Für den Soldaten genügt es, wenn er einfach nur die Befehle seiner Vorgesetzten befolgt um sich seine Winkel zu verdienen. Ein Offizier, der im Dienst keinerlei Eigeninitiative zeigt und ständig durch einen Vorgesetzten angeleitet werden muss, darf keine Beförderungen erwarten.

Mit Auszeichnungen verhält es sich ebenso. Die Auszeichnung für treue Dienste erhält jeder Spieler, der für eine Weile seinen Dienst ohne Tadel absolviert hat. Wer sich jedoch das Eiserne Kreuz verdienen will, der muss bedeutend mehr Einsatz zeigen.

Was ist Leistung?

Leistung ist, was die Sim bereichert und voranbringt.

Zitat:

Von Soldat

Schießt drei Panzer ab

Das wäre in der Realität eine eindrucksvolle Leistung, doch dieser Einzeiler trägt de facto kaum etwas zum Spielgeschehen bei. Das SimOn-Geschehen lebt von Texten, Interaktion und Ausgestaltung und genau das wird honoriert. Wer beim Panzerabwehrkampf mit seinen Kameraden zusammenarbeitet, im Idealfall originell und ideenreich das Geschehen schildert, der bereichert unsere Sim. Abseits des Schlachtfelds sind Denkschriften, Diskussionen, das Erstellen von theoretischen Grundlagen oder z.B. das Durchführen von Planspielen ebenso wichtig. Kurzum: Alles was vom Schema

Bum Peng Fällt tot um

abweicht, trägt zur Sim und zum eigenen Aufstieg bei.

Außergewöhnliche Leistungen

Grundsätzlich ist jeder Mitspieler, ganz gleich welchen Rang er hat, dazu angehalten sich aktiv mit seinen Ideen und Vorstellungen in die Sim einzubringen. Wer als Soldat oder Unteroffizier selbst die Initiative ergreift, eigenständig mit seinen Kameraden interagiert oder zur Ausgestaltung beiträgt, der kann Dienstgrade überspringen und qualifiziert sich als Offizieranwärter.

Zusammenfassung

1. Beförderung nur aufgrund von Leistung und Aktivität

2. Keine Beförderung nur damit der Dienstgrad zum Posten passt

3. Ein Posten darf eine Beförderung nicht verhindern

4. Eigeninitiative ist die Grundvoraussetzung für alle höheren Dienstgrade