FWA 218
| Allgemeines | |
| Bezeichnung | Flugzeugwerke Atlas 218 „Wirbelsturm“ Jagdbomber Ausführung C |
| Waffenkategorie | Mehrzweckkampfflugzeug |
| Hersteller | Flugzeugwerke Atlas |
| Technische Daten | |
| Besatzung | 2 (Pilot und Waffensystemoffizier) |
| Länge | 16,72 m |
| Flügelspannweite | 8,60 m |
| Höhe | 5,95 m |
| Leergewicht | 14.092 kg |
| Maximales Startgewicht | 28.500 kg |
| Triebwerke | 2 Mantelstromtriebwerke |
| Schubleistung | 2 x 38,5 kN |
| Treibstoffkapazität | 4.800 kg |
| Dienstgipfelhöhe | 15.240 m |
| Steigrate | 165 m/s |
| Höchstgeschwindigkeit | Mach 2,2 |
| Einsatzradius | 1.390 km |
| Überführungsreichweite | 3.900 km (mit Abwurftanks) |
| Bewaffnung und Abwehrmaßnahmen | |
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Die FWA 218 ist ein Mehrzweckkampfflugzeug, dass die Rollen eines konventionellen und nuklearen Jagdbombers, taktischen Aufklärers und Abfangjägers ausfüllen kann. Der Schwerpunkt bei der Entwicklung dieses neuen Mehrzweckflugzeugs lag in den 70er Jahren auf einer hohen Durchsetzungs- und Überlebensfähigkeit. Diese sollte unter anderem durch die Fähigkeit zum extremen Tiefflug und zum präzisen Waffeneinsatz bei allen Wetterbedingungen Tags und Nachts und durch eine effektive Selbstschutzausstattung erreicht werden. Zusätzlich sollte eine Nutzung von Start-/Landebahnen möglich sein, die nach Luftangriffen nur noch eingeschränkt genutzt werden konnten. 1975 wurde der erste Prototyps ausgeliefert und 1976 der Öffentlichkeit vorgestellt. 1979 schließlich begann die Auslieferung der FWA 218 in einer Aufklärer- (A), Abfangjäger- (J) und einer Jagdbombervariante (B) an die Truppe. Die FWA 218 wurde auch nach Haxagon exportiert. Für die Haxagonischen Streitkräfte wurde unter anderem auch die Marineflieger-Variante (M) entwickelt. In den 90ern wurde, aufgrund der veränderten Bedingungen auf dem Gefechtsfeld, auch eine Elektronische Gefechtsunterstützungsvariante (EGU) entwickelt.