E-116
| Allgemeines (A2) | |
| Bezeichnung: | E-116 "Enzian" |
| Waffenkategorie: | Boden-Luft-Rakete |
| Hersteller: | verschieden |
| Indienststellung: | 1998 |
| Stückpreis: | 600.000 RT |
| Technische Daten (A2) | |
| Länge: | 6,55 m |
| Durchmesser: | 0,53 m |
| Gewicht: | 1.466 kg |
| Spannweite: | 1,08 m |
| Antrieb: | zweistufige Feststoffrakete |
| Geschwindigkeit: | Mach 3,5 |
| Reichweite: | 185 - 370 km |
| Einsatzhöhe: | 33 km |
| Ausstattung (A2) | |
| Gefechtskopf: | 113 kg hochexplosiv/Splitter |
| Zielortung: | Semi-aktiv, Inertiales Navigationssystem, Datenverbindung, Satellitennavigation |
| Zünder: | Radarannäherungs- und Aufschlagzünder |
| Waffenplattformen: | Vertikale Starvorrichtungen |
Die E-116 "Enzian" (A2) sind Boden-Luft-Raketen mit hoher Reichweite. Sie ist Teil des Flammenschild-Kampfsystems und eignet sich zur Abwehr von Luftfahrzeugen in großer Höhe.
Die Version A3 ist zur Zerstörung anfliegender Raketen mit Hilfe eines kinetischen Gefechtskopfes gedacht, der das Ziel außerhalb der Atmosphäre direkt trifft und durch seine hohe kinetische Energie zerstört. Es ist also keinerlei Sprengstoff wie bei konventionellen Gefechtsköpfen nötig. Der Abfangkurs wird mittels eines Sensors ermittelt, der auf das Ziel aufschaltet. Der Gefechtskopf bringt sich anschließend mittels Schubdüsen auf Kollisionskurs mit dem Zielobjekt, um es zu zerstören. Die Kollision mit dem Zielobjekt findet bei einer Geschwindigkeit von über 8 km/s (28.800 km/h) statt. Die A3 kann auch ein System aus mehreren kinetischen Gefechtsköpfen tragen.
Version A3
Nach der Weiterentwicklung der E-116 auf die Version A2, begann man mit der Entwicklung der erheblich verbesserten Version A3, die ebenfalls zum Abfangen von ballistischen Raketen eingesetzt werden soll. Die A3 wurde 2004 bei den Streitkräften eingeführt. Die Zerstörung anfliegender Raketen erfolgt mit Hilfe eines kinetischen Gefechtskopfes, der das Ziel außerhalb der Atmosphäre direkt trifft und durch seine hohe kinetische Energie zerstört. Es ist also keinerlei Sprengstoff wie bei konventionellen Gefechtsköpfen nötig. Der Abfangkurs wird mittels eines Infrarotsensors ermittelt, der auf das Ziel aufschaltet. Der Gefechtskopf bringt sich anschließend mittels Schubdüsen auf Kollisionskurs mit dem Zielobjekt, um es zu zerstören. Die Kollision mit dem Zielobjekt findet bei einer Geschwindigkeit von über 8 km/s (28.800 km/h) statt. Die A3 kann auch ein System mehrer kinetischer Gefechtsköpfe tragen. Die Trefferwahrscheinlichkeit entspricht 90 %.
Die A3 hat begrenzte Fähigkeiten als Antisatellitenwaffe.
| System | A3 |
|---|---|
| Länge: | 6,60 m |
| Startgewicht: | 1.501 kg |
| Durchmesser: | 0,34 m |
| Spannweite: | 1,57 m |
| Antrieb: | dreistufige Feststoffrakete |
| Reichweite: | 500 km+ |
| Einsatzhöhe: | Mindestens 247 km |
| Geschwindigkeit: | 9600 km/h |
| Lenkung: | Inertiales Navigationssystem, Satellitennavigation, Datenverbindung, Infrarot |
| Gefechtskopf: | kinetischer Gefechtskopf |
| Zündung: | keine Zündung vorhanden |
| Startsysteme: | Vertikales Abschusssystem VAS 80 |
| Einführungsjahr: | 2004 |
| Stückpreis: | 800.000 RT |