HHW 110 Falke
| Allgemeines | |
| Bezeichnung | Hohenburgische Helikopterwerke 110 „Falke“ Ausführung G |
| Waffenkategorie | Mehrzweckhubschrauber |
| Hersteller | Hohenburgische Helikopterwerke |
| Technische Daten | |
| Besatzung | 4 (2 Piloten, 2 Bordschützen) |
| Länge | 15,26 m |
| Rotordurchmesser | 16,36 m |
| Höhe | 5,33 m |
| Leergewicht | 5.224 kg |
| Maximales Startgewicht | 9.980 kg |
| Triebwerke | 2 MFA 41X Wellenturbinen |
| Triebwerksleistung | 2 x 1.244 kW |
| Dienstgipfelhöhe | 5.840 m |
| Höchstgeschwindigkeit | 240 km/h |
| Schwebehöhe | 5.500 m |
| Einsatzradius | 550 km |
| Bewaffnung und Abwehrmaßnahmen | |
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Der HHW 110 „Falke“ ist ein mittlerer Transporthubschrauber, der aber auch als Seehubschrauber „Seefalke“ und als Kampfhubschrauber „Merlin“, sowie in zahlreichen anderen Varianten in allen Teilstreitkräften der dreibürgischen Streitkräften dient. 1979 wurde die erste Variante HHW 110 A bei den Heeresfliegern eingeführt. Die Luftwaffe erhielt im November 1982 ihre eigene angepasste Version HHW 110 C als Lasten- und Transporthubschrauber. 1990 wurden die Versionen A und C durch die stärker motorisierte D-Version ersetzt. 2009 wurde schließlich die noch einmal überarbeitete G-Version bei Luftwaffe und Heeresfliegern eingeführt. Die Marine erhielt ihren ersten HHW 110 B „Seefalke“ 1980. 1989 folgte der HHW 110 UB als Konversation des HHW 110 B „Seefalke“ zur U-Boot-Jagd. Die HHW 110 E war schließlich die analoge Marine-Version zur HHW 110 D mit zusätzlich verbessertem Sonar. Im Jahr 2001 wurde zum ersten mal die Kampfunterstützungsvariante HHW 110 F „Merlin“ bei der Marine eingeführt. Der HHW 110 F wurde als Kampfunterstützungshubschrauber für das MSK entwickelt und soll spezielle Kommandooperationen ermöglichen.