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5. Jhd. Das Haxagonische Sonderreich unter der Herrschaft lokaler remischer Feldherren entsteht. Teilweise ist es ein Klientelstaat des Westremischen Reiches. Germanische Stämme kommen aus dem Gebiet des heutigen Bazens und nehmen immer mehr Land im Westen und Süden Haxagons ein.
6. Jhd. Haxagon zerfällt in Stammesherzogtümer und Lokalfürstentümer. Viele remisierte Bürger ziehen sich in die Territorien östlich des Tubaris zurück und suchten in den Bergen Schutz vor Barbareneinfällen. Auch der Küste hält sich ein gewisser remischer Einfluss. Dort konnten sich Reste der remischen Armee, auch dank des Flüchtlingsstromes, halten.
7. Jhd. Im lauf des 7. Jahrhunderts entstehen in Haxagon vier mächtige Stammeskonföderationen. Die Ajuvaren, die Cheruben, die Wechsen und die Kalaudier bilden Stammesherzögtümer, die sich untereinander und mit dem Dominio Vincillio, dem Reich eines remischen Befehlshabers, dass aus den Resten der remischen Küstenbesitzungen entstanden war bekriegen. 698 schlugen die vereinigen Heere der Cheruben und Ajuvaren das Heer des Marcus Publius Vincillius vernichtend und töteten mit ihm den letzten remischen Herrscher in Haxagon. Arnulf, Herzog der Cheruben ernannte sich noch auf dem Schlachtfeld zum König von Haxagon. Der Titel war allerdings lediglich mit dem Machtanspruch über den Westen des heutigen Haxagon und den Norden des heutigen Stauffen verknüpft. Die im Osten Haxagons lebenden Kalaudier erkannten den Herrschaftsanspruch Arnulfs nicht an.
8. Jhd. Im 8. Jhd. versuchte der König von Haxagon seine Macht Richtung Stauffen auszudehnen und traf dabei auf erbitterten Widerstand des naukrátischen Reiches, dass sich in dieser Epoche zum Königreich Stauffen wandelte. Das Stammesherzogtum Kalaudien wurde 776 von den Wechsen erobert. Ein Teil des Herzogtums wurde aufgrund des Machtvakuums von Nachfahren remischer Siedler, die sich Beremi nannten und aus den Bergen kamen, in Besitz genommen.
9. Jhd. Das Königreich Haxagon führt einen langwierigen Krieg gegen das Herzogtum Wechsen und erobert es nach 25 Jahren des Krieges. Die Wechsen werden in das Königreich Haxagon integriert.
10. Jhd. 981 starb das Geschlecht der Arnulfen mit Joachim dem Unglücklichen aus. Im Königreich Haxagon entbrach ein Krieg zwischen den Herzögen des Reiches, wer die Nachfolge des Königs antreten dürfte. 988 einigten sich die beiden Kontrahenten, der wechsische Herzog Konrad und der ajuvarische Herzog Otto den Bischof von Arzquell um einen Richterspruch zu bitten. Der Bischof sprach Konrad von Wechsen die Krone zu, nachdem dieser ihm versprach der Kirche eigene Ländereien zu schenken. Die haxagonische Bischöfe von Arzquell, Hochberg und Pfolzen erhielten 991 durch die konradinische Schenkung große Ländereien und wurden auf eine Stufe mit den Herzögen des Landes gestellt.
11. Jhd. Das 11. Jahrhundert sah die Auflösung der Stammesherzogtümer zugunsten kleinerer Einheiten. War nach dem Aussterben der Arnulfen bereits das Stammesherzogtum der Cheruben unter den Fürsten von Tuus, Wodersbach und Arenberg aufgeteilt worden, so verteilte der Sohn Konradins, Hermann der Alte, das Gebiet der Ajuvaren nach einem gescheiterten Aufstand des Herzogs gegen seinen Anspruch auf die Krone unter seinen Vasallen. Besonders bedachte er die Kirche mit Gebieten. Gleichzeitig siedelten im 11. Jahrhundert größere Zahlen von Siedlern in den Gebieten Bazens.
12. Jhd. Im 12. Jahrhundert beteiligten sich die Könige Haxagons an den Kreuzzügen. Gleichzeitig beginnt der aufstieg der Zünfte in den Städten und der Niedergang des Königtums. In Abwesenheit des Königs führen zahlreiche Fürsten und Herzöge Fehden und Kriege gegeneinander. In Bereau wird das bisher vorherrschende Vulgärremisch durch das loisonische abgelöst. Gleichzeitig kommt es durch intensiven Austausch zu einer wissenschaftlichen Blüte in Bereau.
13. Jhd. Haxagon wird zur Hochburg des Klosterwesens. Es entstehen Bettlerorden und kirchliche Bildungsanstalten. Eine Hochschule für Medizin entsteht in Arzquell. Die Königsmacht hingegen ist fast ausschließlich auf das Herzogtum Wechsen begrenzt. 1298 stirbt der letzte konradinische Herrscher Friedrich III. während der Rückkehr von einer Pilgerreise in Tuusdorf. Um einen Krieg zwischen den Schwagern des letzten Königs, dem Herzog von Tuus und dem Fürsten von Zinnenberg, dem Neffen des vorletzten Königs, zu verhindern erklärte der Erzbischof von Arzquell, dass die Königskrone an niemanden gehen könne, der nicht in direkter Nachfahre in männlicher Linie von Konrad sei. Dennoch sei es Aufgabe der Großen des Reiches aus Ihrer Mitte einen Verwalter zu bestimmen.
14. Jhd. Am Weihnachtstag 1300 bestimmten sieben Kurfürsten, (der Herzog von Tuus, der Herzog von Wechsen, der Fürst von Zinnenberg, der Fürst von Lodringburg und die Erzbischöfe von Arzquell, Hochberg und Ödenburg) den ersten Regenten von Haxagon. Als Regent wurde der Fürst Karl von Lodringburg gewählt. Seine Bitte die Königskrone zu erhalten wurde ihm allerdings verwehrt. Dafür erhielt er den Titel “Ducatus Primus Haxagonensis”, der zwischen dem Antritt des Friedrich-Heinrich von Tuus 1328 und seinem Tod 1363 immer mehr vom Titel “Magnus Ducatus Haxagonensis” abgelöst wurde. Die Wahl des Fürsten von Tuus zum Großherzog löste auch den Hundertjährigen Krieg zwischen Stauffen und Haxagon aus, da der Fürst von Lodringburg zugleich Herzog von Weiblingen war und über diesen Titel Einfluss auf das Stauffische Königtum nehmen wollte. An der Seite der Haxagonen standen neben den Herzögen von Berau auch die Markgrafen von Bazen, die in der dritten Phase des Krieges allerdings die Seiten wechselten.
15. Jhd. Das 15. Jahrhundert war in Haxagon geprägt von der zweiten Häfte des Hundertjährigen Krieges und der Niederlage der haxagonischen und bereauischen Truppen gegen das Königreich Stauffen. Nach dem Krieg bestanden von den Sieben Kurfürsten nur noch fünf (Tuus, Lodringa, Zinneberg, Arzquell und Hochberg).