AS 22 Magnus II: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Aktuelle Version vom 11. Januar 2014, 17:31 Uhr

Dreibuergen Flagge Neu.png
Magnus II
Allgemeines
Bezeichnung Artilleriesystem 22 „Magnus II“ Raketenwerfer Ausführung B
Waffenkategorie Raketenwerfer auf Selbstfahrlafette
Hersteller Stahlwerke Rhone
Technische Daten
Besatzung 3 (Fahrer, Kommandant und Kanonier)
Länge 8,28 m
Breite 2,50 m
Höhe 2,99 m
Gewicht 17,5 t
Antrieb MWT F801 8-Zylinder Dieselmotor mit 300 PS
Höchstgeschwindigkeit 85 km/h
Reichweite ca. 700 km
Bewaffnung
  • 18-fach Raketenabschussvorrichtung (110 mm)
Panzerung und Gegenmaßnahmen

Das Artilleriesystem Magnus II wurde auf Basis des älteren Magnus I in den 80er Jahren entwickelt. Dazu wurde die Bewaffnung des Magnus I-Systems auf den neuen 7-Tonnen-LKW der Motorenwerke Tuusdorf aus Haxagon gesetzt. Als Munition für den 18-Fach Raketenwerfer standen leichte balistische Raketen, Minen, Splitter- und Nebelgefechtsköpfe zur Verfühgung. Im Einsatz wurde grundsätzlich mit vier Raketenwerfern, das heißt einem Werfer-Zug, gefeuert. Damit konnten Minensperren von 1500 m Breite und 500 m Tiefe in einer Entfernung bis zu 14 km gebildet werden. Eine Batterie war mit zwei Werferzügen, also acht Magnus II-Systemen ausgestattet. Neben der Raketenwerfervariante (R) gehörte auch die Feuerleitvariante (F) zum Artilleriesystem Magnus II.