Hohenburg-Loh'sche Marine: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | + | Nach den blutigen Religionskriegen entschied man sich in Hohenburg-Lohe ebenso wie in anderen Ländern dazu, die Streitkräfte grundlegend neu aufzustellen. Bis dato wurden immer wieder Marinestreitkräfte aufgestellt, wenn ein Krieg dies erforderte, oder der König eine Aufstellung anordnete. Eine ständige Reichsflotte gab es nicht und auch die vielen Länder des Dreibürgischen Königreiches unterhielten keine Marine als dauerhafte Einrichtung. Lediglich die reichen Handelsstädte konnten durch die Bewaffnung von Handelsschiffen auch kurzfristig über ein Aufgebot verfügen. | |
| − | === | + | Mitte des 17. Jahrhunders begann mam in Hohenburg-Lohe mit dem Aufbau einer staatlichen Marine. Das wichtigste Kriegsschiff dieser Zeit war zunächst die Fleute, eigentlich ein schwerbewaffnetes Handelsschiff, das jedoch leicht zu beschaffen war und somit den Kern der neuen Marine bildete. Zügig begann man aber auch mit dem Entwurf und dem Bau von frühen Linienschiffen und Fregatten. |
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| + | Als 1752 die Hohenburgisch-Werthen'sche Allianz begründet wird, bietet sich erstmals die Möglichkeit, die Flotte in größerem Umfang einzusetzen. Handstreichartig rückt das Hohenburg-Loh'sche Landheer in die Grafschaft Amalien und die Freie Reichsstadt Amalien ein und zwingt das Aufgebot Amaliens in einer Schlacht zur Aufgabe. Hierbei erwiesen sich die Linienschiffe des neuen Typus als absolut überlegen gegenüber den bewaffneten Handelsschiffen. In der berühmten zweiten Schlacht bei Amalien stellte sich die Hohenburg-Loh'sche Marine schließlich der eilig zusammengestellten Flotte der Gegenallianz, die jedoch nur über ein paar wenige Linienschiffe verfügte und von denen nur das Flaggschiff über 64 Kanonen verfügte. | ||
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| + | ===Hochzeit (1752-1873)=== | ||
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| + | Mit dem Sieg Werthens und Hohenburg-Lohes errangen die beiden Staaten die Vormachtsstellung innerhalb des Königreiches. Der Reichsfrieden konnte noch einmal wiederhergestellt werden. Die Handelsstützpunkte in den Kolonien wuchsen und mit ihnen die Dreibürgische Ostland Compagnie (DOC), die ihrerseits mit dem Bau von schwer bewaffneten Handelsschiffen begann und später auch über einige Linienschiffe verfügte. Ein Teil der Flotte war zusätzlich zum Schutz des Handels eingebunden, auch Werthen stellte nun eine kleine Flotte auf, verließ sich durch Abkommen und das bei weiterem stärkste Landheer abgesichert, jedoch im Bereich des Fernhandels auf die DOC und die verbündete Hohenburg-Loh'sche Marine. | ||
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| + | Nach dem Zusammenbruch des dreibürgischen Königtumes 1810 trat ein durch innere Konflikte eher macht- und kraftloser Dreibürgischer Bund an die Stelle des alten Reiches. Trotz oder gerade wegen der eben erst überstandenen Unruhen und Revolutionen des späten 18. und frühen 19. Jahrhunders, war die DOC zu einem erheblichen Machtfaktor geworden, die das Machtvakuum aus dem Fehlen einer Zentralgewalt für sich zu nutzen wusste. | ||
==Schiffe (Auswahl)== | ==Schiffe (Auswahl)== | ||
*[[Hohenburg (Vierdecker)|S.K.H.S. Hohenburg]] | *[[Hohenburg (Vierdecker)|S.K.H.S. Hohenburg]] | ||
Version vom 12. Dezember 2012, 00:09 Uhr
Die Großherzoglich Hohenburg-Loh'sche Marine waren die Marinestreitkräfte des Großherzogtums Hohenburg-Lohe bis 1873. Ihre Anfänge liegen im frühen 17. Jahrhundert und in ihren Hochzeiten war die Hohenburg-Loh'sche Marine die stärkste Seestreitmacht innerhalb des Dreibürgischen Königreiches und des späteres Bundes. 1873 ist die in der Kaiserlichen Marine aufgegangen.
Geschichte
Anfänge (1650-1752)
Nach den blutigen Religionskriegen entschied man sich in Hohenburg-Lohe ebenso wie in anderen Ländern dazu, die Streitkräfte grundlegend neu aufzustellen. Bis dato wurden immer wieder Marinestreitkräfte aufgestellt, wenn ein Krieg dies erforderte, oder der König eine Aufstellung anordnete. Eine ständige Reichsflotte gab es nicht und auch die vielen Länder des Dreibürgischen Königreiches unterhielten keine Marine als dauerhafte Einrichtung. Lediglich die reichen Handelsstädte konnten durch die Bewaffnung von Handelsschiffen auch kurzfristig über ein Aufgebot verfügen.
Mitte des 17. Jahrhunders begann mam in Hohenburg-Lohe mit dem Aufbau einer staatlichen Marine. Das wichtigste Kriegsschiff dieser Zeit war zunächst die Fleute, eigentlich ein schwerbewaffnetes Handelsschiff, das jedoch leicht zu beschaffen war und somit den Kern der neuen Marine bildete. Zügig begann man aber auch mit dem Entwurf und dem Bau von frühen Linienschiffen und Fregatten.
Als 1752 die Hohenburgisch-Werthen'sche Allianz begründet wird, bietet sich erstmals die Möglichkeit, die Flotte in größerem Umfang einzusetzen. Handstreichartig rückt das Hohenburg-Loh'sche Landheer in die Grafschaft Amalien und die Freie Reichsstadt Amalien ein und zwingt das Aufgebot Amaliens in einer Schlacht zur Aufgabe. Hierbei erwiesen sich die Linienschiffe des neuen Typus als absolut überlegen gegenüber den bewaffneten Handelsschiffen. In der berühmten zweiten Schlacht bei Amalien stellte sich die Hohenburg-Loh'sche Marine schließlich der eilig zusammengestellten Flotte der Gegenallianz, die jedoch nur über ein paar wenige Linienschiffe verfügte und von denen nur das Flaggschiff über 64 Kanonen verfügte.
Hochzeit (1752-1873)
Mit dem Sieg Werthens und Hohenburg-Lohes errangen die beiden Staaten die Vormachtsstellung innerhalb des Königreiches. Der Reichsfrieden konnte noch einmal wiederhergestellt werden. Die Handelsstützpunkte in den Kolonien wuchsen und mit ihnen die Dreibürgische Ostland Compagnie (DOC), die ihrerseits mit dem Bau von schwer bewaffneten Handelsschiffen begann und später auch über einige Linienschiffe verfügte. Ein Teil der Flotte war zusätzlich zum Schutz des Handels eingebunden, auch Werthen stellte nun eine kleine Flotte auf, verließ sich durch Abkommen und das bei weiterem stärkste Landheer abgesichert, jedoch im Bereich des Fernhandels auf die DOC und die verbündete Hohenburg-Loh'sche Marine.
Nach dem Zusammenbruch des dreibürgischen Königtumes 1810 trat ein durch innere Konflikte eher macht- und kraftloser Dreibürgischer Bund an die Stelle des alten Reiches. Trotz oder gerade wegen der eben erst überstandenen Unruhen und Revolutionen des späten 18. und frühen 19. Jahrhunders, war die DOC zu einem erheblichen Machtfaktor geworden, die das Machtvakuum aus dem Fehlen einer Zentralgewalt für sich zu nutzen wusste.