Feldmarschall: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuell gibt es keine aktiven Feldmarschälle im dreibürgischen Heer. Der letzte Feldmarschall, der in den Streitkräten war der königlich-haxagonische Feldmarschall [[Karl Otto von Lodringa]], der auch den Dienstgrad des Flottenmarschalls der dreibürgischen Marine trug. | Aktuell gibt es keine aktiven Feldmarschälle im dreibürgischen Heer. Der letzte Feldmarschall, der in den Streitkräten war der königlich-haxagonische Feldmarschall [[Karl Otto von Lodringa]], der auch den Dienstgrad des Flottenmarschalls der dreibürgischen Marine trug. | ||
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Version vom 10. August 2012, 14:16 Uhr
| Feldmarschall |
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| Schulterklappe Heer |
Der Feldmarschall ist ein Dienstgrad der Dienstgradgruppe der Marschälle und existiert nur im Heer. Er ist dem Feldmarschallleutnant über- und dem Generalfeldmarschall untergeordnet. Sein Äquivalent ist der Flottenmarschall bei der Marine und der Luftmarschall bei der Luftwaffe. Der Dienstgrad ist einer der ältesten Dienstgrade des dreibürgischen Heeres. Lassen sich andere Dienstgrade bis in die Zeit der Söldnerheere und der Kompaniewirtschaft zurückverfolgen, so findet man die erste Erwähnung des Feldmarschalls bereits im 14. Jahrhundert, als Befehlshaber der Reiterei in den dreibürgischen Ländereien. Schon im 12. Jahrhundert war der Maréchal der Stellvertreter des militärische Kommandeurs, des Connétables, der losonischen Truppen. In der Zeit der Söldnerheere waren Feldmarschälle Adelige Gefolgsleute der Monarchen, in den höchsten Kommandopositionen. Sie kommandierten die angeworbenen Söldnerarmeen und bildeten die Elite der Kommandeure. In der Zeit der stehenden Heere waren Feldmarschälle die höchsten Dienstgrade.
Dreibürgisches Heer
Anrede
Die Anrede eines Feldmarschalls der dreibürgischen Streitkräfte ist Herr Feldmarschall oder Frau Feldmarschall.
Verwendung und Beförderung
Feldmarschälle werden nur in den höchsten Kommandopositionen des Heeres und der Streitkräfte eingesetzt. So kann der Oberkommandierender des Heeres oder Generalstabschef des Reichsführungsstabes ein Feldmarschall sein. Im Krieg können sie darüber hinaus Heeresgruppen oder Fronten kommandieren. Die Beförderung zum Feldmarschall ist üblicherweise eine Beförderung für herausragende Generale, die es bereits zum Feldmarschallleutnant gebracht haben. Er ist der höchste Dienstgrad, der in Friedenszeiten erreicht werden kann.
Träger den Dienstgrades
Aktuell gibt es keine aktiven Feldmarschälle im dreibürgischen Heer. Der letzte Feldmarschall, der in den Streitkräten war der königlich-haxagonische Feldmarschall Karl Otto von Lodringa, der auch den Dienstgrad des Flottenmarschalls der dreibürgischen Marine trug.
| Niedrigerer Dienstgrad Feldmarschallleutnant |
Dienstgrad Feldmarschall |
Höherer Dienstgrad Generafeldmarschall | |
| Einordnung: Mannschaften – Unteroffiziere – Offiziersanwärter – Feldwebelleutnante & Fachoffiziere - Truppenoffiziere – Stabsoffiziere – Generale - Marschallsränge Alle Dienstgrade auf einen Blick: Dienstgrade des Heeres | |||