Johann Cornelius Junker: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | '''Johann Cornelius Junker''' (* 14. Februar 1779 in | + | '''Johann Cornelius Junker''' (* 14. Februar 1779 in Zwielau, Freistadt Zwielau; † 27. Juli 1869 in Reichstal) war während der dreibürgischen Strafexpedition Konteradmiral für die [[Dreibürgische Ostland-Compagnie]] und als solcher Festungskommandant von Königshafen. Nach Besetzung des DOC-Hauptquartiers im Ostland war er bis zu seiner Kapitulation im Spätsommer 1821 letzter amtierender DOC-Direktor und damit auch faktisch letzter souveräner DOC-Gouverneur. |
| − | Er trat in Folge in cranachische Dienste, wo er im Rang eines Feldzeugmeisters den Ausbau | + | Er trat in Folge in cranachische Dienste, wo er im Rang eines Feldzeugmeisters den Ausbau des cranachischen Festungswesens entlang der losonischen Grenze organisierte. 1829 kehrte Junker in seine Heimatstadt zurück, wo er das väterliche Tuchhandelsunternehmen übernahm. 1836 wurde er als Vertreter der Tuchhändlerzunft in den Stadtrat gewählt, 1842 folgte seine Wahl zum Regierenden Bürgermeister und damit Staatsoberhaupt der Freistadt. Diese Tätigkeit übte er mit kurzer Unterbrechung während der revolutionären Unruhen in den 1850ern bis zur gewaltsamen Annexion der Freistadt 1863 durch Augustental aus. Er wurde in Folge nach Reichstal exiliert, wo er 1869 hochbetagt verstarb. |
Er ist Vorfahr des gegenwärtigen Oberbefehlshabers des Heeres [[Eduard Junker]]. | Er ist Vorfahr des gegenwärtigen Oberbefehlshabers des Heeres [[Eduard Junker]]. | ||
Aktuelle Version vom 15. Juni 2015, 20:39 Uhr
Johann Cornelius Junker (* 14. Februar 1779 in Zwielau, Freistadt Zwielau; † 27. Juli 1869 in Reichstal) war während der dreibürgischen Strafexpedition Konteradmiral für die Dreibürgische Ostland-Compagnie und als solcher Festungskommandant von Königshafen. Nach Besetzung des DOC-Hauptquartiers im Ostland war er bis zu seiner Kapitulation im Spätsommer 1821 letzter amtierender DOC-Direktor und damit auch faktisch letzter souveräner DOC-Gouverneur.
Er trat in Folge in cranachische Dienste, wo er im Rang eines Feldzeugmeisters den Ausbau des cranachischen Festungswesens entlang der losonischen Grenze organisierte. 1829 kehrte Junker in seine Heimatstadt zurück, wo er das väterliche Tuchhandelsunternehmen übernahm. 1836 wurde er als Vertreter der Tuchhändlerzunft in den Stadtrat gewählt, 1842 folgte seine Wahl zum Regierenden Bürgermeister und damit Staatsoberhaupt der Freistadt. Diese Tätigkeit übte er mit kurzer Unterbrechung während der revolutionären Unruhen in den 1850ern bis zur gewaltsamen Annexion der Freistadt 1863 durch Augustental aus. Er wurde in Folge nach Reichstal exiliert, wo er 1869 hochbetagt verstarb.
Er ist Vorfahr des gegenwärtigen Oberbefehlshabers des Heeres Eduard Junker.