E-116: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''E-116 "Enzian"''' (A2) sind Boden-Luft-Raketen mit hoher Reichweite. Sie ist Teil des Flammenschild-Kampfsystems und eignet sich zur Abwehr von Luftfahrzeugen in großer Höhe.
  
Die Enzian E-116 (A2) sind Boden-Luft-Raketen mit hoher Reichweite. Sie ist Teil des Flammenschild-Kampfsystems und eigent sich zur Abwehr von Luftfahrzeugen in großer Höhe.
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Die Version A3 ist zur Zerstörung anfliegender Raketen mit Hilfe eines kinetischen Gefechtskopfes gedacht, der das Ziel außerhalb der Atmosphäre direkt trifft und durch seine hohe kinetische Energie zerstört. Es ist also keinerlei Sprengstoff wie bei konventionellen Gefechtsköpfen nötig. Der Abfangkurs wird mittels eines Sensors ermittelt, der auf das Ziel aufschaltet. Der Gefechtskopf bringt sich anschließend mittels Schubdüsen auf Kollisionskurs mit dem Zielobjekt, um es zu zerstören. Die Kollision mit dem Zielobjekt findet bei einer Geschwindigkeit von über 8 km/s (28.800 km/h) statt. Die A3 kann auch ein System aus mehreren kinetischen Gefechtsköpfen tragen.
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==Entwicklung==
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Die SM-1 wurde als Ersatz für die beiden Ausführungen der [[E-58]] entwickelt, die in den 1950er-Jahren auf einer Vielzahl von Schiffen Marine eingesetzt wurde. Die E-116 (A1) besaß denselben Rumpf wie ihre Vorgängerin, um so einfacher mit den bereits vorhandenen Startvorrichtungen und Magazinen verwendet werden zu können. Die Version A2 wurde in den 1970er-Jahren entwickelt und ist Teil des neuen [[Flammenschild-Kampfsystem]]s. In den frühen 1980er-Jahren war eine wichtige Entscheidung, die Rakete vertikal starten zu können. Sowohl die Version A1 als auch die A2 wurden kontinuierlich weiterentwickelt. Allerdings sind alle Varianten halbaktiv zielsuchend, weshalb ein Feuerleitradar das Ziel im Endanflug beleuchten muss. Um das Problem zu umgehen, wird die A2 seit 2011 als selbst zielsuchende Version A2c angeboten.
  
Die Version A3 ist zur Zerstörung anfliegender Raketen mit Hilfe eines kinetischen Gefechtskopfes gedacht, der das Ziel außerhalb der Atmosphäre direkt trifft und durch seine hohe kinetische Energie zerstört. Es ist also keinerlei Sprengstoff wie bei konventionellen Gefechtsköpfen nötig. Der Abfangkurs wird mittels eines Sensors ermittelt, der auf das Ziel aufschaltet. Der Gefechtskopf bringt sich anschließend mittels Schubdüsen auf Kollisionskurs mit dem Zielobjekt, um es zu zerstören. Die Kollision mit dem Zielobjekt findet bei einer Geschwindigkeit von über 8 km/s (28.800 km/h) statt. Die A3 kann auch ein System aus mehreren kinetischen Gefechtsköpfen tragen.
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Die A1 ist mittlerweile vollständig aus den Arsenalen der Kaiserlichen Marine verschwunden, seit die Produktion mitte der 1980er Jahre eingestellt wurde. Nur die Reserve soll noch über Restbestände verfügen, Ersatzteile werden jedoch keine mehr produziert, so dass eingelagerte oder durch Ausschlachtungen gewonnene Teile verwendet werden müssten, sollte ein Einsatz erwogen werden.
  
 
== Version A3 ==
 
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|Einführungsjahr:||2004
 
|Einführungsjahr:||2004

Aktuelle Version vom 31. Januar 2015, 13:28 Uhr

Dreibuergen Flagge Neu.png
E-116.jpg
Allgemeines (A2)
Bezeichnung: E-116 "Enzian"
Waffenkategorie: Boden-Luft-Rakete
Hersteller: verschieden
Indienststellung: 1998
Stückpreis: 600.000 RT
Technische Daten (A2)
Länge: 6,55 m
Durchmesser: 0,53 m
Gewicht: 1.466 kg
Spannweite: 1,08 m
Antrieb: zweistufige Feststoffrakete
Geschwindigkeit: Mach 3,5
Reichweite: 185 - 370 km
Einsatzhöhe: 33 km
Ausstattung (A2)
Gefechtskopf: 113 kg hochexplosiv/Splitter
Zielortung: Semi-aktiv, Inertiales Navigationssystem, Datenverbindung, Satellitennavigation
Zünder: Radarannäherungs- und Aufschlagzünder
Waffenplattformen: Vertikale Starvorrichtungen
Die Kurfürst Guthlaf beim Einsatz einer E-116

Die E-116 "Enzian" (A2) sind Boden-Luft-Raketen mit hoher Reichweite. Sie ist Teil des Flammenschild-Kampfsystems und eignet sich zur Abwehr von Luftfahrzeugen in großer Höhe.

Die Version A3 ist zur Zerstörung anfliegender Raketen mit Hilfe eines kinetischen Gefechtskopfes gedacht, der das Ziel außerhalb der Atmosphäre direkt trifft und durch seine hohe kinetische Energie zerstört. Es ist also keinerlei Sprengstoff wie bei konventionellen Gefechtsköpfen nötig. Der Abfangkurs wird mittels eines Sensors ermittelt, der auf das Ziel aufschaltet. Der Gefechtskopf bringt sich anschließend mittels Schubdüsen auf Kollisionskurs mit dem Zielobjekt, um es zu zerstören. Die Kollision mit dem Zielobjekt findet bei einer Geschwindigkeit von über 8 km/s (28.800 km/h) statt. Die A3 kann auch ein System aus mehreren kinetischen Gefechtsköpfen tragen.

Entwicklung

Die SM-1 wurde als Ersatz für die beiden Ausführungen der E-58 entwickelt, die in den 1950er-Jahren auf einer Vielzahl von Schiffen Marine eingesetzt wurde. Die E-116 (A1) besaß denselben Rumpf wie ihre Vorgängerin, um so einfacher mit den bereits vorhandenen Startvorrichtungen und Magazinen verwendet werden zu können. Die Version A2 wurde in den 1970er-Jahren entwickelt und ist Teil des neuen Flammenschild-Kampfsystems. In den frühen 1980er-Jahren war eine wichtige Entscheidung, die Rakete vertikal starten zu können. Sowohl die Version A1 als auch die A2 wurden kontinuierlich weiterentwickelt. Allerdings sind alle Varianten halbaktiv zielsuchend, weshalb ein Feuerleitradar das Ziel im Endanflug beleuchten muss. Um das Problem zu umgehen, wird die A2 seit 2011 als selbst zielsuchende Version A2c angeboten.

Die A1 ist mittlerweile vollständig aus den Arsenalen der Kaiserlichen Marine verschwunden, seit die Produktion mitte der 1980er Jahre eingestellt wurde. Nur die Reserve soll noch über Restbestände verfügen, Ersatzteile werden jedoch keine mehr produziert, so dass eingelagerte oder durch Ausschlachtungen gewonnene Teile verwendet werden müssten, sollte ein Einsatz erwogen werden.

Version A3

Nach der Weiterentwicklung der E-116 auf die Version A2, begann man mit der Entwicklung der erheblich verbesserten Version A3, die ebenfalls zum Abfangen von ballistischen Raketen eingesetzt werden soll. Die A3 wurde 2004 bei den Streitkräften eingeführt. Die Zerstörung anfliegender Raketen erfolgt mit Hilfe eines kinetischen Gefechtskopfes, der das Ziel außerhalb der Atmosphäre direkt trifft und durch seine hohe kinetische Energie zerstört. Es ist also keinerlei Sprengstoff wie bei konventionellen Gefechtsköpfen nötig. Der Abfangkurs wird mittels eines Infrarotsensors ermittelt, der auf das Ziel aufschaltet. Der Gefechtskopf bringt sich anschließend mittels Schubdüsen auf Kollisionskurs mit dem Zielobjekt, um es zu zerstören. Die Kollision mit dem Zielobjekt findet bei einer Geschwindigkeit von über 8 km/s (28.800 km/h) statt. Die A3 kann auch ein System mehrer kinetischer Gefechtsköpfe tragen. Die Trefferwahrscheinlichkeit entspricht 90 %.

Die A3 hat begrenzte Fähigkeiten als Antisatellitenwaffe.

System A3
Länge: 6,60 m
Startgewicht: 1.501 kg
Durchmesser: 0,34 m
Spannweite: 1,57 m
Antrieb: dreistufige Feststoffrakete
Reichweite: 500 km+
Einsatzhöhe: Mindestens 247 km
Geschwindigkeit: 9600 km/h
Lenkung: Inertiales Navigationssystem,
Satellitennavigation, Datenverbindung,
Infrarot
Gefechtskopf: kinetischer Gefechtskopf
Zündung: keine Zündung vorhanden
Startsysteme: Vertikales Abschusssystem VAS 80
Einführungsjahr: 2004
Stückpreis: 800.000 RT