Exoco: Unterschied zwischen den Versionen

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|Gewicht:|| 120 kg
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|Reichweite|| 20 km
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|Waffenplattformen:||Primär U-Boote
 
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Das U-Boot-Flugkörper "Exoco" (UBF) wurde von der Tiedemann AG für die U-Boote der Kaiserlichen Marine entwickelt. "Exoco" wird primär zur Verteidigungsfähigkeit von U-Booten gegen Luftbedrohungen, wie U-Jagd-Hubschraubern, beitragen, er lässt sich aber auch gegen kleine Schiffe und küstennahe Landziele einsetzen.
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Der U-Boot-Flugkörper '''"Exoco" (UBF)''' wurde von der Tiedemann AG und den Gotha'schen Waffenfabriken Geldern für die U-Boote der Kaiserlichen Marine, damals auch noch der HRR-Marine entwickelt. Die Rakete wurde dabei speziell für kleinere U-Boote, wie die häufig und fälschlicherweise als "Küsten-U-Boote" bezeichneten Boote der [[Delphin-Klasse]] entwickelt. Aus Platzgründen ist hier ein Mitführen von Marschflugkörpern, Antischiffsraketen oder Luftabwehrraketen nicht, oder nur sehr bedingt und begrenzt möglich. Der U-Boot-Flugkörper "Exoco" deckt alle drei Einsatzspektren ab, ist jedoch primär für die Abwehr von Bedrohungen aus der Luft, wie U-Jagd-Hubschraubern entwickelt worden, er lässt sich aber auch gegen kleine Schiffe und küstennahe Landziele einsetzen.
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Erprobt wird zur Zeit, in wie weit "Exoco" das Waffenarsenal der anderen U-Boote der Kaiserlichen Marine ergänzen kann.
  
Der zum Einsatz kommende Leichtgewichts-Lenkflugkörper hat einen Feststoffantrieb, mit dem eine Reichweite von rund 20 km erreicht wird und kann von getaucht fahrenden U-Booten der Klasse 212 A abgefeuert werden. Der Start erfolgt durch den Ausstoß aus einem Torpedorohr, gesteuert wird die Lenkwaffe über einen Lichtwellenleiter. Der Zielsuche dient ein Infrarot-Bild-Suchkopf. Die Video-Daten des Suchkopfes werden über den Lichtwellenleiter in das U-Boot an eine Bildschirm-Konsole übertragen, die Zielauswahl und Steuerung erfolgt dann durch den Bediener. Dadurch wird die Trefferwahrscheinlichkeit erheblich erhöht. So kann der Flugkörper präzise ins Ziel gelenkt oder nötigenfalls umgelenkt werden bzw. der Einsatz auch abgebrochen werden. Andererseits kann die Rakete aber auch selbständig fliegen, falls die Verbindung zum U-Boot verloren geht oder wenn die Situation es erfordert. Das Magazin für vier Lenkflugkörper belegt ein Torpedorohr. Im Magazin sind jeweils zwei Raketen neben und hintereinander gelagert.
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Der zum Einsatz kommende Leichtgewichts-Lenkflugkörper hat einen Feststoffantrieb, mit dem eine Reichweite von rund 20 km erreicht wird und kann von getaucht fahrenden U-Booten der Delphin-Klasse abgefeuert werden. Der Start erfolgt durch den Ausstoß aus einem Torpedorohr, gesteuert wird die Lenkwaffe über einen Lichtwellenleiter. Der Zielsuche dient ein Infrarot-Bild-Suchkopf. Die Video-Daten des Suchkopfes werden über den Lichtwellenleiter in das U-Boot an eine Bildschirm-Konsole übertragen, die Zielauswahl und Steuerung erfolgt dann durch den Bediener. Dadurch wird die Trefferwahrscheinlichkeit erheblich erhöht. So kann der Flugkörper präzise ins Ziel gelenkt oder nötigenfalls umgelenkt werden bzw. der Einsatz auch abgebrochen werden. Andererseits kann die Rakete aber auch selbständig fliegen, falls die Verbindung zum U-Boot verloren geht oder wenn die Situation es erfordert. Das Magazin für vier Lenkflugkörper belegt ein Torpedorohr. Im Magazin sind jeweils zwei Raketen neben und hintereinander gelagert.
  
Am 15. September 2007 unternahm U 4 in vor Ostland einen Raketentest. Erstmals wurde der neuentwickelte Lenkflugkörper "Exoco" erfolgreich unter Wasser aus einem Torpedorohr gestartet und traf danach ein simuliertes Ziel in der Luft. Nach Aussage der Kaiserlichen Marine könnte nach dem damaligen Stand der Arbeiten eine Einführung des Systems frühestens ab dem Jahr 2012/2013 erfolgen.
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Am 15. September 2007 unternahm U 4 vor Ostland einen Raketentest. Erstmals wurde der neuentwickelte Lenkflugkörper "Exoco" erfolgreich unter Wasser aus einem Torpedorohr gestartet und traf danach ein simuliertes Ziel in der Luft. Nach Aussage der Kaiserlichen Marine könnte nach dem damaligen Stand der Arbeiten eine Einführung des Systems frühestens ab dem Jahr 2012/2013 erfolgen.

Aktuelle Version vom 31. August 2014, 19:04 Uhr

Dreibuergen Flagge Neu.png
U-Boot-Flugkörper "Exoco"
Allgemeines
Bezeichnung: U-Boot-Flugkörper "Exoco"
Waffenkategorie: Luftabwehrrakete
Hersteller: Tiedemann AG
Gotha'sche Waffenfabriken
Einsatzzeit: 2012 bis heute
Technische Daten
Länge: 2500 mm
Durchmesser: 180 mm
Gewicht: 120 kg
Kaliber: 240 mm
Antrieb: Feststoffmotor
Geschwindigkeit: Mach 3
Reichweite: 20 km
Ausstattung
Gefechtskopf: 20 kg
Zielortung: Infrarotsuchkopf
Zünder: Radarannäherungs- und Aufschlagzünder
Waffenplattformen: Primär U-Boote

Der U-Boot-Flugkörper "Exoco" (UBF) wurde von der Tiedemann AG und den Gotha'schen Waffenfabriken Geldern für die U-Boote der Kaiserlichen Marine, damals auch noch der HRR-Marine entwickelt. Die Rakete wurde dabei speziell für kleinere U-Boote, wie die häufig und fälschlicherweise als "Küsten-U-Boote" bezeichneten Boote der Delphin-Klasse entwickelt. Aus Platzgründen ist hier ein Mitführen von Marschflugkörpern, Antischiffsraketen oder Luftabwehrraketen nicht, oder nur sehr bedingt und begrenzt möglich. Der U-Boot-Flugkörper "Exoco" deckt alle drei Einsatzspektren ab, ist jedoch primär für die Abwehr von Bedrohungen aus der Luft, wie U-Jagd-Hubschraubern entwickelt worden, er lässt sich aber auch gegen kleine Schiffe und küstennahe Landziele einsetzen. Erprobt wird zur Zeit, in wie weit "Exoco" das Waffenarsenal der anderen U-Boote der Kaiserlichen Marine ergänzen kann.

Der zum Einsatz kommende Leichtgewichts-Lenkflugkörper hat einen Feststoffantrieb, mit dem eine Reichweite von rund 20 km erreicht wird und kann von getaucht fahrenden U-Booten der Delphin-Klasse abgefeuert werden. Der Start erfolgt durch den Ausstoß aus einem Torpedorohr, gesteuert wird die Lenkwaffe über einen Lichtwellenleiter. Der Zielsuche dient ein Infrarot-Bild-Suchkopf. Die Video-Daten des Suchkopfes werden über den Lichtwellenleiter in das U-Boot an eine Bildschirm-Konsole übertragen, die Zielauswahl und Steuerung erfolgt dann durch den Bediener. Dadurch wird die Trefferwahrscheinlichkeit erheblich erhöht. So kann der Flugkörper präzise ins Ziel gelenkt oder nötigenfalls umgelenkt werden bzw. der Einsatz auch abgebrochen werden. Andererseits kann die Rakete aber auch selbständig fliegen, falls die Verbindung zum U-Boot verloren geht oder wenn die Situation es erfordert. Das Magazin für vier Lenkflugkörper belegt ein Torpedorohr. Im Magazin sind jeweils zwei Raketen neben und hintereinander gelagert.

Am 15. September 2007 unternahm U 4 vor Ostland einen Raketentest. Erstmals wurde der neuentwickelte Lenkflugkörper "Exoco" erfolgreich unter Wasser aus einem Torpedorohr gestartet und traf danach ein simuliertes Ziel in der Luft. Nach Aussage der Kaiserlichen Marine könnte nach dem damaligen Stand der Arbeiten eine Einführung des Systems frühestens ab dem Jahr 2012/2013 erfolgen.