Stabsfachoffizier: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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===Kaiserliches Heer===
 
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Zu Stabsfachoffizieren werden erfahrene Fachoffiziere befördert. Diese sind zumeist erfahrene Unteroffiziere, die besondere Fähigkeiten beweisen haben ohne jedoch die Qualifikation zu besitzen die Offiziersakademie besuchen zu können. Häufig wird dieser Dienstgrad allerdings an Fachoffiziere verliehen, die aus den Streitkräften ausscheiden.
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Zu Stabsfachoffizieren werden erfahrene Fachoffiziere befördert. Diese sind zumeist erfahrene Unteroffiziere, die besondere Fähigkeiten bewiesen haben ohne jedoch die Qualifikation zu besitzen die Offiziersakademie besuchen zu können. Häufig wird dieser Dienstgrad allerdings an Fachoffiziere verliehen, die aus den Streitkräften ausscheiden.
  
 
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Aktuelle Version vom 22. Januar 2014, 23:37 Uhr

Stabsfachoffizier
SK HE Stabsfachoffizier.png
Schulterklappe
Heer

Der Stabsfachoffizier ist der höchste Dienstgrad in der Dienstgradgruppe der Feldwebelleutnante und Fachoffiziere. Er gehört zur Untergruppe der Fachoffiziere und folgt auf den Fachoffizier. Er ist den Offizieren untergeordnet. Der nächsthöhere Dienstgrad ist der Leutnant.

Geschichte

Als Fachoffiziere bezeichnete man im 19. Jahrhundert zunächst solche Offiziere, die nicht aufgrund der Ausbildung an einer Offiziersakademie, sondern aufgrund ihrer Fertigkeiten in nicht-militärischen Gebieten in das Offizierskorps aufgenommen wurden. Im 20. Jahrhundert wuchs das Verlangen auch nicht-studierte Spezialisten in die Streitkräfte aufzunehmen, diese aber in einer exponierten Stellung zu belassen. Für sie wurde im frühen 20. Jahrhundert der Dienstgrad des Fachoffiziers geschaffen. Die ersten Fachoffiziere waren im Heer vor allem Übersetzer, Funkspezialisten und Piloten. Zunächst wurde der Fachoffizier keiner festen Position in der Kommandokette zugeteilt. Er trug die selbe Schulterklappe wie der Leutnant aber die Uniform eines Feldwebels. In den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Fachoffizier den Feldwebelleutnanten zugeordnet und bildet seitdem mit ihnen eine Dienstgradgruppe. Im Zuge dieser Zuordnung entstand auch der Dienstgrad des Stabsfachoffiziers um bestimmten Fachoffizieren Vorrang zu geben und eine Beförderungsmöglichkeit für erfahrene Fachoffiziere zu erhalten.

Dreibürgische Streitkräfte

Anrede

Die Anrede eines Fachoffiziers innerhalb der dreibürgischen Streitkräfte lautet Herr Stabsfachoffizier beziehungsweise Frau Stabsfachoffizier.

Kaiserliches Heer

Zu Stabsfachoffizieren werden erfahrene Fachoffiziere befördert. Diese sind zumeist erfahrene Unteroffiziere, die besondere Fähigkeiten bewiesen haben ohne jedoch die Qualifikation zu besitzen die Offiziersakademie besuchen zu können. Häufig wird dieser Dienstgrad allerdings an Fachoffiziere verliehen, die aus den Streitkräften ausscheiden.

Kaiserliche Luftwaffe

In der kaiserlichen Luftwaffe werden Fachoffiziere der Reserve mit 8 Jahren Flugerfahrung, oder sobald Sie als Flugkapitän für die dreibürgische Luftreederei arbeiten zu Stabsfachoffizieren befördert. Im aktiven Dienst kann diese Beförderung nach mehreren Dienstjahren oder aber aufgrund herausragender Eignung und Leistungen geschehen.