WA 228: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Version vom 29. Dezember 2013, 20:43 Uhr

Dreibuergen Flagge Neu.png
WA 228 Atlantis
Allgemeines
Bezeichnung Weichsel Aerospace 228 „Atlantis“ Ausführung G Modifikation 3
Waffenkategorie Strategischer Bomber
Hersteller Weichsel Aerospace
Technische Daten
Besatzung 5 (2 Piloten, Bordmechaniker, Bordschütze, Waffensystemoffizier)
Länge 47,72 m
Flügelspannweite 56,39 m
Flügelfläche 371,6 m²
Höhe 12,40 m
Leergewicht 83.250 kg
Maximales Startgewicht 221.150 kg
Triebwerke 8 Mantelstromtriebwerke MMW SL-354
Schubleistung 8 x 75,6 kN
Dienstgipfelhöhe 16.765 m
Höchstgeschwindigkeit 1.014 km/h
Steigrate 31,85 m/s
Einsatzradius 7.210 km
Überführungsreichweite 16.200 km
Tankkapazität 181.610 l
Bewaffnung und Abwehrmaßnahmen
  • max. 31.500 kg Bombenzuladung
  • bis zu 20 Marschflugkörper
  • bis zu 8 nukleare Bomben
  • bis zu 50 konventionelle Bomben

Die WA 228 Atlantis ist das älteste aktive Flugzeugmuster der Dreibürgischen Luftwaffe. Die 1954 eingeführte WA 228 war der erste, als solcher entwickelter, Nuklearbomber der dreibürgischen Streitkräfte. Die WA 228 ist ein achtstrahliger strategischer Bomber mit gepfeilten Tragflächen. Seine vielseitige Einsetzbarkeit, vom Nuklearbomber bis zum konventionellen Bomber für niedrige Höhen und seine robuste Bauweise machten die WA 228 über Jahrzehnte unersetzlich für die dreibürgische Luftwaffe. In den 70er Jahren wurden einige WA 228 C zu Tankflugzeugen WA 228 T1 umgerüstet. Die entsprechende Umrüstung für WA 228 D firmierte unter der Kennung WA 228 T2 Noch immer befinden sich zahlreiche WA 228 im aktiven Dienst und Hunderte WA 228 in den Arsenalen der Reserve um im Kriegsfall reaktiviert zu werden.

Versionen und Entwicklung

Entwicklung

Mit der Einführung der Nuklearwaffen wurden spezielle strategische Bomber benötigt um diese in ihr Ziel zu transportieren. Zu diesem Zweck entwickelte Weichsel Aerospace zwischen 1948 und 1952 einen Achtstrahligen Nuklearbomber, der von den Streitkräften 1947 ausgeschrieben worden war.

Ausführung A

Die erste Version wurde 1954 eingeführt. Die WA 228 A war ein reiner Nuklearbomber, der bis zu zwei Sprengköpfe in feindliches Gebiet tragen sollte. Sie war mit einem Heck-Maschinengewehr ausgestattet und hatte sechs Besatzungsmitglieder. Es wurden 34 Stück gebaut.

Ausführung B

Ausführung B war die erste, verbesserte Version der WA 228. Sie umfasste neuere Triebwerke mit je 54 kN Schub und der Möglichkeit auch konventionelle Bomben zu tragen. 48 wurden zwischen 1955 und 1958 hergestellt.

Ausführung C

Ausführung C umfasste die dritte Baureihe der WA 228 Atlantis. Sie erhielt modernisierte Elektronik. Besonders die Zielfindung wird verbessert. Zwischen 1957 und 1961 wurden 224 hergestellt.

Ausführung D

Die Ausführung D der WA 228 unterschied sich von der Ausführung C durch die neuen SL-352 der Mattinghofener Motorenwerke mit 61,2 kN maximaler Schubkraft pro Triebwerk. Die maximale Bombenlast erhöhte sich damit auf 16,2 Tonnen. Es wurden 86 produziert.

Ausführung E

Mit der Ausführung E veränderte sich die WA 228 Atlantis zum ersten mal auch äußerlich signifikant. So wurden in den frühen 60er Jahren die Tragflächen vollständig überarbeitet. Modifikation 1 beschreibt dabei die 58 neu gebauten WA 228 E, während Modifikation die aufgerüsteten, älteren WA 228 bezeichnete. Als Modifikation 3 bezeichnete man schließlich Bomber der Ausführung A, die für das Tragen von Marschflugkörpern umgerüstet wurden.

Ausführung T

In den 70er Jahren wurden zwei Modifikationen von WA 228-Tankflugzeugen produziert. So basierte die Modifikation 1 auf Flugzeugen der Ausführung C und die Modifikation 2 auf Flugzeugen der Ausführung D. Es wurden 42 Umrüstungen vorgenommen.

Ausführung F

In den 80ern wurden alle WA 228 Atlantis-Bomber, die sich noch im Dienst befanden zur Ausführung F umgerüstet. Diese verfügte vor allem über moderne Computersysteme. Der Heckschütze entfiel.

Ausführung G

In den 90er Jahren wurde immer klarer, dass sich die Zeit der WA 228 dem Ende zu neigt. Immer mehr WA 228 wurden in die Reserve versetzt. Hierzu erhielten sie eine letzte Modernisierung. WA 228 G1 waren solche Flugzeuge, die auf Basis der Ausführung G lediglich ein neues Radar erhielten. WA 228 G2 waren die Flugzeuge, die neben dem Radar noch zusätzliche Rechner und Leitsysteme erhielten. Die Modifikation 3 der Ausführung G schließlich stellte eine umfangreiche Modernisierung mit moderneren Triebwerken dar. Diese Version soll bis 2015 im Dienst bleiben.