PP 83: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Für Spezialeinheiten wurde 2006 eine vollautomatische Version der PP 83 C einwickelt. Diese soll vor allem bei der Reichspolizei und den Spezialeinheiten des Heeres Verwendung finden und wurde bisher nur in sehr kleinen Stückzahlen von den Streitkräften gekauft. | ||
Aktuelle Version vom 29. Dezember 2013, 17:47 Uhr
| Allgemeines | |
| Bezeichnung | Polizeipistole 83 Ausführung C |
| Waffenkategorie | Pistole |
| Hersteller | Sigmarstädter Gewehrfabriken |
| Technische Daten | |
| Länge | 188 mm |
| Höhe | 138 mm |
| Breite | 30 mm |
| Gewicht | 0,625 kg |
| Lauflänge | 114 mm |
| Kaliber | 9 x 19 mm |
| Magazin | Stangenmagazin 17 Schuss |
| Reichweite | 50 m (effektiv) |
| Feuerarten | Einzelfeuer (Halbautomatisch) |
Die PP 83 ist eine Pistole der dreibürgichen Polizei, die aber auch im zivilen Bereich als SG 300er Reihe große Verbreitung erfahren hat. Die PP 83 wurde in den 80er Jahren als Ergänzung für die P 38 bei den Polizeikräften eingeführt und ist inzwischen in diversen Ausführungen verfügbar ist.
Entwicklung
Die PP 83 wurde bei den Sigmarstädter Gewehrfabriken in den späten 70er Jahren als Pistole für den zivilen Markt, vor allem für Sicherheitsdienste entwickelt. Die Waffe sollte günstig, klein und leicht sein und damit eine optimale Handlichkeit garantieren. 1978 schließlich wurde die SG 300 auf den Markt gebracht. Allerdings lies der Erfolg der Pistole auf sich warten. Private Käufer bevorzugten in Dreibürgen die zivilen Varianten der Militärpistole P 38. 1981 kaufte die geldrische Polizei die SG 300 nach einer erfolgreichen Erprobung als Dienstpistole. Nachdem sich die dreibürgische P 38 im Polizeidienst, trotz der Einführung einer modernisierten Variante als unpraktisch erwiesen hatte, sahen sich nun auch die dreibürgischen Streitkräfte nach einer Alternative um und befanden die SG 303 als geeignet und führten sie als PP 83 A in die Polizeitruppe ein.
PP 83 A
Die PP 83 A wurde 1983 eingeführt. Sie bestand zu 35% aus leichtem Kunststoff, eine Eigenschaft, die sie im Vergleich zu anderen Waffen extrem leicht machte. Die PP 83 A wurde zunächst bei der Stadtpolizei Reichstal eingeführt, darauf bei den drei Landespolizeien des Altreichs. Bis 1993 wurden 200.000 Stück eingeführt.
PP 83 B
Die Sigmarstädter Gewehrfabriken hatten 1993 ihre Herstellungsverfahren im Bezug auf die Kunststoffverarbeitung umfassend verbessert, sodass eine weitere Erhöhung des Kunststoffanteils möglich wurde. Gleichzeitig wurde die Zuverlässigkeit der Waffe verbessert. Zwischen 1993 und 1996 wurden etwa 50.000 dieser verbesserten P 83 angeschafft.
PP 83 C
Aufgrund von Handhabungsproblemen bei schneller Schussfolge wurde 2004 die PP 83 erneut überarbeitet. Ein Kompensator wurde serienmäßig eingebaut um die Handhabungsprobleme zu beseitigen. Daneben wurde der Abzugsmechanismus ein weiteres mal überarbeitet um die Zuverlässigkeit der Waffe zu erhöhen. Seit 2004 wurden 80.000 PP 83 C von den Polizeikräften gekauft.
PP 83 G
Als PP 83 G für Geldern werden die PP 83 bezeichnet, die 2011 von den Polizeikräften des HRR übernommen und vor 1981 gefertigt wurden. Es handelt sich dabei um die SG 300. Diese sind älter als die dreibürgischen Pistolen und zur Ausmusterung vorgesehen, sofern Ersatz zur Verfügung steht.
PP 83 VC
Für Spezialeinheiten wurde 2006 eine vollautomatische Version der PP 83 C einwickelt. Diese soll vor allem bei der Reichspolizei und den Spezialeinheiten des Heeres Verwendung finden und wurde bisher nur in sehr kleinen Stückzahlen von den Streitkräften gekauft.