AS 22 Magnus II: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Das Artilleriesystem Magnus II wurde auf Basis des älteren Magnus I in den 80er Jahren entwickelt. Dazu wurde die Bewaffnung des Magnus I-Systems auf den neuen 7-Tonnen-LKW der Motorenwerke Tuusdorf aus Haxagon gesetzt. Als Munition für den 18-Fach Raketenwerfer standen leichte balistische Raketen, Minen, Splitter- und Nebelgefechtsköpfe zur Verfühgung. Im Einsatz wurde grundsätzlich mit vier Raketenwerfern, das heißt einem Werfer-Zug, gefeuert. Damit konnten Minensperren von 1500 m Breite und 500 m Tiefe in einer Entfernung bis zu 14 km gebildet werden. Eine Batterie war mit zwei Werferzügen, also acht Magnus II-Systemen ausgestattet. Neben der Raketenwerfervariante (R) gehörte auch die Feuerleitvariante (F) zum Artilleriesystem Magnus II. | + | Das Artilleriesystem Magnus II wurde auf Basis des älteren [[Magnus I]] in den 80er Jahren entwickelt. Dazu wurde die Bewaffnung des Magnus I-Systems auf den neuen 7-Tonnen-LKW der [[Motorenwerke Tuusdorf]] aus Haxagon gesetzt. Als Munition für den 18-Fach Raketenwerfer standen leichte balistische Raketen, Minen, Splitter- und Nebelgefechtsköpfe zur Verfühgung. Im Einsatz wurde grundsätzlich mit vier Raketenwerfern, das heißt einem Werfer-Zug, gefeuert. Damit konnten Minensperren von 1500 m Breite und 500 m Tiefe in einer Entfernung bis zu 14 km gebildet werden. Eine Batterie war mit zwei Werferzügen, also acht Magnus II-Systemen ausgestattet. Neben der Raketenwerfervariante (R) gehörte auch die Feuerleitvariante (F) zum Artilleriesystem Magnus II. |
Version vom 6. September 2013, 12:21 Uhr
| Magnus II | |
|---|---|
| Allgemeines | |
| Bezeichnung | Artilleriesystem 22 „Magnus II“ Raketenwerfer Ausführung B |
| Waffenkategorie | Raketenwerfer auf Selbstfahrlafette |
| Hersteller | Stahlwerke Rhone |
| Technische Daten | |
| Besatzung | 3 (Fahrer, Kommandant und Kanonier) |
| Länge | 8,28 m |
| Breite | 2,50 m |
| Höhe | 2,99 m |
| Gewicht | 17,5 t |
| Antrieb | MWT F801 8-Zylinder Dieselmotor mit 300 PS |
| Höchstgeschwindigkeit | 85 km/h |
| Reichweite | ca. 700 km |
| Bewaffnung | |
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| Panzerung und Gegenmaßnahmen | |
Das Artilleriesystem Magnus II wurde auf Basis des älteren Magnus I in den 80er Jahren entwickelt. Dazu wurde die Bewaffnung des Magnus I-Systems auf den neuen 7-Tonnen-LKW der Motorenwerke Tuusdorf aus Haxagon gesetzt. Als Munition für den 18-Fach Raketenwerfer standen leichte balistische Raketen, Minen, Splitter- und Nebelgefechtsköpfe zur Verfühgung. Im Einsatz wurde grundsätzlich mit vier Raketenwerfern, das heißt einem Werfer-Zug, gefeuert. Damit konnten Minensperren von 1500 m Breite und 500 m Tiefe in einer Entfernung bis zu 14 km gebildet werden. Eine Batterie war mit zwei Werferzügen, also acht Magnus II-Systemen ausgestattet. Neben der Raketenwerfervariante (R) gehörte auch die Feuerleitvariante (F) zum Artilleriesystem Magnus II.