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Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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==Antike==
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Prüfungsbogen
  
Remische Zeit: Zwischen dem ersten und dritten Jahrhundert nach Christus wird das Gebiet des heutigen Haxagons von remischen Truppen erobert. Nach dem Stamm der Haxagoner, der an der Mündung der Dernau siedelte wurde die Provinz Haxagonensis genannt, die bald in Haxagonensis superior und Haxagonensis inferior geteilt wurde. Daneben einstanden die Provinzen Tubaris (benannt nach dem Grenzfluss zu den barbarischen Gebieten) und Haxagonensis nova.
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Dienstnummer: 190528
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Name: Tukaczewski
  
5. Jhd. Das Haxagonische Sonderreich unter der Herrschaft lokaler remischer Feldherren entsteht. Teilweise ist es ein Klientelstaat des Westremischen (naukrátischen) Reiches. Germanische Stämme kommen aus dem Gebiet des heutigen Bazens und nehmen immer mehr Land im Westen und Süden Haxagons ein.
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Aufgabe 1
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(a) Nennen Sie die Aufgaben des Disziplinarvorgesetzten und skizzieren Sie, in wie weit ein Disziplinarvorgesetzter sich von einem Vorgesetzten ohne Disziplinargewalt hinsichtlich seiner Rechte und Pflichten unterscheidet. Gehen Sie dabei auf die Situation im Heer ein. (4 P.)
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(b)Erwähnen Sie dabei die notwendigen Dienstvorschriften, die die Disziplinargewalt festschreiben.(2 P.)
  
6. Jhd. Haxagon zerfiel im 6. Jahrhundert in Stammesherzogtümer und Lokalfürstentümer. Viele remisierte Bürger ziehen sich in die Territorien östlich des Tubaris zurück und suchten in den Bergen Schutz vor Barbareneinfällen. Auch der Küste hält sich ein gewisser remischer Einfluss. Dort konnten sich Reste der remischen Armee, auch dank des Flüchtlingsstromes, halten.
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a) Im Heer hat ein Disziplinarvorgesetzter das Recht Untergebene bis zu einem gewissen Dienstgrad eigenständig zu befördern. Seine Hauptaufgabe liegt allerdings darin, die militärische Ordnung innerhalb seiner Einheit zu erhalten. Außerdem hat er das Recht Strafen und Maßregelungen in bestimmten Vorgaben zu verhängen. Auch ist er dazu befugt, seine Einheit nach eigenen Vorstellungen zu strukturieren. Diese Rechte und Pflichten hat ein Vorgesetzter nicht. Als Beispiel lässt sich hier ein Kompanieführer mit einem Zugführer vergleichen. Der Kompanieführer kann seine Zugführer theoretisch nach eigenem Ermessen ernennen, während der Zugführer für die Ernennung der Gruppenführer die Zustimmung des Kompanieführers benötigt.
  
==Mittelalter==
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b) §2 Felddisziplinarordnung des Heeres
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§3 regelt die erlaubten Strafen durch den Kompanieführer
  
7. Jhd. Im lauf des 7. Jahrhunderts entstehen in Haxagon vier mächtige Stammeskonföderationen. Die Ajuvaren, die Cheruben, die Wechsen und die Kalaudier bilden Stammesherzögtümer, die sich untereinander und mit dem Dominio Vincillio, dem Reich eines remischen Befehlshabers, dass aus den Resten der remischen Küstenbesitzungen entstanden war bekriegen. 698 schlugen die vereinigen Heere der  Cheruben und  Ajuvaren das Heer des Marcus Publius Vincillius vernichtend und töteten mit ihm den letzten remischen Herrscher in Haxagon. Arnulf, Herzog der Cheruben ernannte sich noch auf dem Schlachtfeld zum König von Haxagon. Der Titel war allerdings lediglich mit dem Machtanspruch über den Westen des heutigen Haxagon und den Norden des heutigen Stauffen verknüpft. Die im Osten Haxagons lebenden Kalaudier erkannten den Herrschaftsanspruch Arnulfs nicht an.
 
  
8. Jhd. Im 8. Jhd. versuchte der König von Haxagon seine Macht Richtung Stauffen auszudehnen und traf dabei auf erbitterten Widerstand des naukrátischen Reiches, dass sich in dieser Epoche zum Königreich Stauffen wandelte. Das Stammesherzogtum Kalaudien wurde 776 von den Wechsen erobert. Ein Teil des Herzogtums wurde aufgrund des Machtvakuums von Nachfahren remischer Siedler, die sich Beremi nannten und aus den Bergen kamen, in Besitz genommen.
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Aufgabe 2
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Nennen Sie drei Mitglieder der Kompanieführung und beschreiben Sie die Aufgabenbereiche der genannten. (3 P.)
  
9. Jhd. Das Königreich Haxagon führt einen langwierigen Krieg gegen das Herzogtum Wechsen und erobert es nach 25 Jahren des Krieges. Die Wechsen werden in das Königreich Haxagon integriert.
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Kompanieführer:
  
10. Jhd. 981 starb das Geschlecht der Arnulfen mit Joachim dem Unglücklichen aus. Im Königreich Haxagon entbrach ein Krieg zwischen den Herzögen des Reiches, wer die Nachfolge des Königs antreten dürfte. 988 einigten sich die beiden Kontrahenten, der wechsische Herzog Konrad und der ajuvarische Herzog Otto den Bischof von Arzquell um einen Richterspruch zu bitten. Der Bischof sprach Konrad von Wechsen die Krone zu, nachdem dieser ihm versprach der Kirche eigene Ländereien zu schenken. Die haxagonische Bischöfe von Arzquell, Hochberg und Pfolzen erhielten 991 durch die konradinische Schenkung große Ländereien und wurden auf eine Stufe mit den Herzögen des Landes gestellt.
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Er ist der Kommandeur der Kompanie und hat die Disziplinargewalt in der Kompanie inne. Er ist für die Planung innerhalb militärischer Einsätze zuständig.
  
11. Jhd. Das 11. Jahrhundert sah die Auflösung der Stammesherzogtümer zugunsten kleinerer Einheiten. War nach dem Aussterben der Arnulfen bereits das Stammesherzogtum der Cheruben unter den Fürsten von Tuus, Wodersbach und Arenberg aufgeteilt worden, so verteilte der Sohn Konradins, Hermann der Alte, das Gebiet der Ajuvaren nach einem gescheiterten Aufstand des Herzogs gegen seinen Anspruch auf die Krone unter seinen Vasallen. Besonders bedachte er die Kirche mit Gebieten. Gleichzeitig siedelten im 11. Jahrhundert größere Zahlen von Siedlern in den Gebieten Bazens.
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Kompanieoffizier:
  
12. Jhd. Im 12. Jahrhundert beteiligten sich die Könige Haxagons an den Kreuzzügen. Gleichzeitig beginnt der aufstieg der Zünfte in den Städten und der Niedergang des Königtums. In Abwesenheit des Königs führen zahlreiche Fürsten und Herzöge Fehden und Kriege gegeneinander. In Bereau wird das bisher vorherrschende Vulgärremisch durch das loisonische abgelöst. Gleichzeitig kommt es durch intensiven Austausch zu einer wissenschaftlichen Blüte in Bereau.
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Er ist der Stellvertreter des Kompanieführers und ist sein Stellvertreter. Er ist für den meisten Verwaltungsaufgaben zuständig. Er ist auch für die Personalplanung verantwortlich.
  
13. Jhd. Haxagon wird zur Hochburg des Klosterwesens. Es entstehen Bettlerorden und kirchliche Bildungsanstalten. Eine Hochschule für Medizin entsteht in Arzquell. Die Königsmacht hingegen ist fast ausschließlich auf das Herzogtum Wechsen begrenzt. 1299 stirbt der letzte konradinische Herrscher Otto III. während der Rückkehr von einer Pilgerreise in Tuusdorf. Um einen Krieg zwischen den Schwagern des letzten Königs, dem Herzog von Tuus und dem Fürsten von Zinnenberg, dem Neffen des vorletzten Königs, zu verhindern erklärte der Erzbischof von Arzquell, dass die Königskrone an niemanden gehen könne, der nicht in direkter Nachfahre in männlicher Linie von Konrad sei. Dennoch sei es Aufgabe der Großen des Reiches aus Ihrer Mitte einen Verwalter zu bestimmen.
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Kompaniefeldwebel:
  
14. Jhd. Am Weihnachtstag 1301 bestimmten sieben Kurfürsten, (der Herzog von Tuus, der Herzog von Wechsen, der Fürst von Zinnenberg, der Fürst von Lodringburg und die Erzbischöfe von Arzquell, Hochberg und Ödenburg) den ersten Regenten von Haxagon. Als Regent wurde der Fürst Karl von Lodringburg gewählt. Seine Bitte die Königskrone zu erhalten wurde ihm allerdings verwehrt. Dafür erhielt er den Titel “Ducatus Primus Haxagonensis”, der zwischen dem Antritt des Friedrich-Heinrich von Tuus 1328 und seinem Tod 1363 immer mehr vom Titel “Magnus Ducatus Haxagonensis” abgelöst wurde. Die Wahl des Fürsten von Tuus zum Großherzog löste auch den Hundertjährigen Krieg zwischen Stauffen und Haxagon aus, da der Fürst von Lodringburg zugleich Herzog von Weiblingen war und über diesen Titel Einfluss auf das Stauffische Königtum nehmen wollte. An der Seite der Haxagonen standen neben den Herzögen von Berau auch die Markgrafen von Bazen, die in der dritten Phase des Krieges allerdings die Seiten wechselten.
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Er ist für die Erhaltung der Einsatzbereitschaft der Kompanie, teilt die Soldaten für den Wachdienst ein, er beaufsichtigt die Unteroffiziere und Mannschaften. Außerdem ist er für Ausbildung der Soldaten, Nachschub und Versorgung zuständig.
  
15. Jhd. Das 15. Jahrhundert war in Haxagon geprägt von der zweiten Häfte des Hundertjährigen Krieges und der Niederlage der haxagonischen und bereauischen Truppen gegen das Königreich Stauffen. Nach dem Krieg bestanden von den Sieben Kurfürsten nur noch fünf (Tuus, Lodringa, Zinneberg, Arzquell und Hochberg).
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Aufgabe 3
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(a) Nenne Sie die zwei Grundsätze der Gefechtsführung und erläutern Sie diese. (4 P.)
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(b) Leiten Sie aus einem der Grundsätze eine Form der Gefechtsführung bzw. Eröffnung ab. (2 P.)
  
==Frühe Neuzeit==
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a) I: Im Gefecht sind alle Mittel, die zur Verfügung stehen einzusetzen.
  
==Moderne==
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Die Mittel, die verfügbar sind sollen eingesetzt werden, wenn es sinnvoll ist. So soll zum Beispiel ein Artillerieschlag, der zur Verfügung steht genutzt werden, um gefährliche Situationen aufzulösen. Sollte eine solche Situation im Gefecht nicht eintreten, so kann auf den Einsatz der Artillerie verzichtet werden.
  
19. Jhd. 1859 kam es im Rahmen einer bürgerlichen Revolution zur Erschießung des Großherzogs von Bereau Louis XI. und des Kronprinzen von Bereau. Damit fiel die Thronfolge an den Großherzog von Haxagon und Kurfürsten von Lodringa Friedrich Wilhelm I., der die Revolution in Haxagon niederschlagen konnte. Er erklärte der revolutionären Republik Bereau den Krieg. Allerdings musste sein Heer gegen die Revolutionsarmee drei Niederlagen einstecken. In seiner Verzweiflung sandte der Großherzog Hilfsgesuche nach Stauffen und Bazen. Während Bazen auf den Ruf nicht antwortete, erklärte Stauffen Bereau den Krieg. In mehreren Schlachten gelang es schließlich der Allianz aus Stauffen und Haxagon Bereau zu besiegen. Da Friedrich Wilhelm allerdings in Bereau nun den Ruf eines Schlächters besaß, setzte er seinen entfernten Cousin Jean de Bereau als Großherzog von Bereau ein. Dieser schloss das Land Haxagon an, musste aber Nordbereau an Stauffen abtreten. Der Erzbischof von Haxagon erklärte mit dem Beitritt Bereaus, dass sich Friedrich Wilhelm als würdiger Träger der alten Königskrone erwiesen habe und krönte ihn am 25. Dezember 1859 in der Kathedrale von Arzquell zum König von Haxagon.
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II: Es ist wichtig die Initative zu erlangen bzw. zu behalten.
  
20. Jhd. Durch einen Thronfolgestreit zwischen Tuus und Lodringa wurde das Königreich in der Mitte des 20. Jahrhunderts erneut geschwächt. Zwischen 1963 und 1986 konnte kein König gewählt werden, da beide Seiten das Kurfürstenkollegium blockierten. Jeweils drei Kurfürsten stimmten für den Kandidaten des Hauses Lodringa und drei für den des Hauses Tuus. Gleichzeitig war das Parlament durch den Gegensatz von katholischen Konservativen, gemäßigten Monarchisten, Kommunisten und Republikanern fast gelähmt und konnte sich nicht auf eine Verfassungsänderung zur Überwindung der Krise einigen. Während dieser Zeit revoltierten Separatisten in Bereau, die von Stauffen mit Waffen versorgt und in Trainingslagern im heiligen Land ausgebildet wurden. Diese Rebellen brachten 1969 weite Teile Bereaus unter ihre Kontrolle. Stauffen erkannte die ausgerufene Republik Südbereau an und drohte Haxagon mit militärischer Gewalt, sollte es versuchen Bereau zurück zu erobern. Während dieser Zeit lehnte sich Haxagon immer näher an das Kaiserreich Dreibürgen an, dass Haxagon aufrüstete. In Bereau flohen in den frühen 80er Jahren schließlich vermehrt Menschen vor dem immer radikaleren Regime. Als Reaktion griff Haxagon Bereau an und unterwarf die abtrünnige Republik. Der Rückversicherungsvertrag mit Dreibürgen verhinderte währenddessen ein stauffisches Eingreifen. 1986 konnte Kurfürst Friedrich XII. von Tuus schließlich als Kompromiss zum Großherzog gewählt werden und verzichtete auf den Königstitel. Letztlich gelang auch die Staatsreform, die 1993 die Zahl der Kurfürstentümer zu Ungunsten der Kirche auf 5 begrenzte und Haxagon wieder zum Königreich machte.
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Man ist im Gefecht dann handlungsunfähig, wenn alle verfügbaren Einheiten an den Feind gebunden sind, aber der Feind noch freie Einheiten hat. Dann ist es nur schwerlich möglich das Gefecht zu gewinnen. Deshalb darf man die Initative, sobald man sie hat, nicht mehr aus der Hand geben, denn dann kann der Feind nur noch reagieren und nicht mehr agieren. Dann ist er handlungsunfähig.
  
21. Jhd. Ständige stauffische Kriegsdrohungen und die kulturelle Nähe zum Reich brachten Haxagon 2006 dazu dem Kaiserreich Dreibürgen beizutreten. Zwei Jahre nach dem Beitritt des Königreichs Haxagon zum Kaiserreich versuchten haxagonische Republikaner unter den beiden Veteranen der republikanischen Bewegung Sepp Röhrl und Gottlob Fränkl die haxagonische Republik zu errichten und Haxagon aus dem Kaiserreich Dreibürgen zu lösen. Allerdings scheiterte der Versucht. Röhrl begang nach der Rückeroberung des Königsschlosses Tuusdorf durch dreibürgische Fallschirmjäger selbstmord, während Fränkl verschollen ist.
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b) Um die Initative zu gewinnen kann ein Überraschungsangriff gestartet werden. Dabei sollen Truppen möglichst nur unter Deckung und verdeckt aufgestellt werden. Dabei ist es auch wichtig beherrschende Positionen im Kampfgebiet so früh wie möglich und vor dem Feind einzunehmen. So kann der Gegner unter Sperrfeuer genommen werden, oder den eigenen Kräften Deckung gegeben werden. So kann man die Handlungsmöglichkeiten des Feindes einschränken.
  
==Königsliste==
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Aufgabe 4
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(a) Erläutern Sie die Vorteile, die ein Verteidiger in einem Gefecht hat! (3 P.)
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(b) Ziehen Sie daraus den Schluss, welche Möglichkeiten ein Angreifer hat diese zu kontern (3 P.)
  
Könige aus dem Hause der Arnulfen (698-981)
+
a) Der Verteidiger besitzt Kentniss des Geländes, er hat Schlüsselpositionen besetzt und konnte feste Stellungen einrichten und befestigen. Dadurch kann er den Feind in seinen Handlungsmöglichkeiten einschränken, indem er Feuerüberfälle vorbereiten konnte.
  
Arnulf I. der Große
+
b) Entweder kann der Angreifer mit großer Übermacht angreifen, oder aber einen konzentrierten Angriff auf einen möglichst schwachen Punkt der Verteidigung starten. Dabei ist eine Vorbereitung durch vorhandene Unterstützung sinnvoll.
Herzog der Cheruben
 
von 698 bis ca. 730 König von Haxagon
 
  
Otto I.
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Aufgabe 5
Herzog der Cheruben
+
Erklären Sie die Gründe, warum ein Offizier bei Fahnenflucht in Kriegszeiten mit der Todesstrafe rechnen muss! Beziehen Sie dabei auch das Selbstverständnis des Offizierskorps ein! (4 P.)
von ca. 730 bis ca. 750 König von Haxagon
 
  
Arnulf II. der Reiche
+
Durch Fahnenflucht lässt der Offizier seine Einheit ohne Führung zurück. Dies gefährdet die gesamte Frontlinie. Außerdem handelt er feige und ehrlos. Zu diesen Werten ist er aber nach Wehrverordnung verpflichtet. Das Offizierskorps versteht sich als Elite der dreibürgischen Streitkräfte. Als Offizier ist man zu überdurchschnittlicher Tapferkeit verpflichtet. Man muss als Offizier als Vorbild dienen.
Herzog der Cheruben
 
von ca. 750 bis 781 König von Haxagon
 
  
Arnulf III. der Kleine
+
Aufgabe 6
Herzog der Cheruben
+
Sie sind Kompanieführer eines Kompanie Panzergrenadiere. Einer Ihrer Unteroffiziere zieht sich im Gefecht mit seinem Trupp entgegen Ihrer klaren Befehle zurück. Während Sie den Unteroffizier vorläufig suspendieren und der Militärstaatsanwaltschaft übergeben wollen, setzt Ihr Bataillonskommandeur eine Disziplinarstrafe fest und degradiert den Unteroffizier zum Gefreiten. Darüber hinaus schickt er Ihn los um alleine eine dreibürgische Flagge von einem Gebäude im Niemandsland zwischen den Fronten einzuholen. Dieser überlebt die Mission entgegen aller Erwartungen. Nachdem die Einheit von der Front abgezogen wurde, nimmt der Militärstaatsanwalt die Ermittlungen in diesem Fall auf. Auf welche Delikte sollten Sie ihn hinweisen? Erläutern Sie bitte, welche Strafen für die jeweiligen Delikte in Frage kommen! (7 P.)
von ca. 781 bis 822 König von Haxagon
 
  
Karl I. der Gläubige
+
Der Soldat hat sich des Ungehorsams schuldig gemacht, er kann mit bis zu sechs Monaten Maßregelung in einer Strafeinheit verurteilt werden. Hat er sich §18, Absatz zwei schuldig gemacht werden, kann er mit sechs Monaten Freiheitsentzug bestraft werden. Außerdem kann er unehrenhaft entlassen werden, er wurde bereits degradiert, aber eine Beförderungssperre wäre möglich. Außerdem können ihm Auszeichnungen und Ehrenzeichen aberkannt werden.
Herzog der Cheruben
 
von 822 bis ca. 855 König von Haxagon
 
  
Karl II.
+
Der Battalionsführer hat gegen §20 verstoßen. Er hat seine Befugnisse dazu eingesetzt einen Soldaten in den fast sicheren Tod zu schicken, was gegen seine Verpflichtungen verstößt. Er kann mit Maßregelung in einer Strafeinheit nicht unter drei Monaten oder einem Freiheitsentzug von nicht unter zehn Tagen bestraft werden.
Herzog der Cheruben
 
von 855 bis 858 König von Haxagon
 
  
Arnulf III.
+
Außerdem hat er gegen §21 verstoßen. Er hat versucht durch seine Handlung einem Untergebenen Schaden zuzufügen. Dafür kann er mit Maßregelung in einer Strafeinheit von bis zu 15 Tagen bestraft werden.
Herzog der Cheruben
 
von 858 bis 871 König von Haxagon
 
  
Karl III.
+
Unabhängig davon kann er unehrenhaft entlassen werden, degradiert werden, eine Beförderungssperre ausgesprochen werden und ihm können Auszeichnungen und Ehrenzeichen aberkannt werden.
Herzog der Cheruben
 
von 858 bis 871 König von Haxagon
 
  
Rudolf I.
+
Aufgabe 7
Herzog der Cheruben
+
Beschreiben Sie möglichst exakt die Lage der 7. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 100 und beschreiben Sie einen Ansatz, wie diese sich lediglich mit Eigenmitteln und dem I. Zug der Fallschirmjäger aus dieser Situation retten kann. (8 P.)
von 871 bis ca. 875 König von Haxagon
 
  
Arnulf IV.
 
Herzog der Cheruben
 
von ca. 875 bis 912 König von Haxagon
 
  
Rudolf II.
 
Herzog der Cheruben
 
von 912 bis 934 König von Haxagon
 
  
Joachim I. der Arme
+
Sollte Ihre Lösung das Aufhalten der feindlichen Panzergrenadiere auf der Bundesstraße 10 enthalten, erhalten Sie einen zusätzlichen Punkt, dies ist aber zum Erreichen der vollen Punktzahl nicht notwendig.
Herzog der Cheruben
 
von 934 bis 973 König von Haxagon
 
  
Joachim II. der Unglückliche
 
Herzog der Cheruben
 
von 973 bis 981 König von Haxagon
 
  
Interregnum (981-988)
+
Bis auf einen Zug sind alle Einheiten der Kompanie an den Feind gebunden. Außerdem stehen sie, bis auf den zweiten Zug einer größeren Einheit gegenüber. Die Kompanie steht gegen den eine feindliche Übermacht im Häuserkampf.
  
Könige aus dem Hause der Konradiner (988-1299)
+
Ich würde den ersten und den vierten Zug entlasten, indem ich den fünften Zug einen Angriff auf die Flanke des Feindes durchführen lassen. Den dritten und zweiten Zug lasse ich durch den ersten Fallschirmjägerzug entsetzen. Sobald sich die Züge freikämpfen konnten, ziehe ich beide auf die Linie des ersten Zuges zurück. Sobald dies gelungen ist, ziehe ich die gesamte Linie zum Rand des Industriegebiets West zurück. Dabei werden nach Möglichkeiten Sprengfallen hinterlassen, um den feindlichen Vorstoß zu verlangsamen.
  
Konrad I.
+
Viel Erfolg!
Herzog der Wechsen
 
von 988 bis 1002 König von Haxagon
 
 
 
Hermann I. der Alte
 
Herzog der Wechsen
 
von 1002 bis 1049 König von Haxagon
 
 
 
Konrad II.
 
Herzog der Wechsen
 
von 1049 bis 1069 König von Haxagon
 
 
 
Hermann II. der Junge
 
Herzog von Wechsen
 
von 1069 bis 1081 König von Haxagon
 
 
 
Otto II.
 
Herzog von Wechsen
 
von 1081 bis 1100 König von Haxagon
 
 
 
Otto III.
 
Herzog von Wechsen
 
vom 15. Januar 1286 bis 29. Oktober 1299 König von Haxagon
 
 
 
Interregnum (1299-1301)
 
 
 
Regenten und Großherzöge (1301-1859)
 
 
 
Karl I.
 
Fürst von Lodringa
 
vom 25. Dezember 1301 bis 13. Mai 1328 Regent und Erster Herzog von Haxagon
 
 
 
Friedrich-Heinrich
 
Kurfürst von Tuus, Herzog von Weiblingen
 
vom 2. Juli 1328 bis 19. Januar 1363 Regent und Großherzog von Haxagon
 
 
 
Otto I.
 
Kurfürst von Lodringa
 
vom 25. April 1363 bis 23. August 1388 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Christian-Otto
 
Kurfürst von Lodringa
 
vom 25. August 1388 bis 14. Juli 1402 Prinz und Regent von Haxagon
 
 
 
Karl II.
 
Kurfürst von Zinneberg
 
vom 17. Juli 1388 bis 19. Juni 1402 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Friedrich I.
 
Kurfürst von Tuus
 
vom 11. August 1402 bis 12. Februar 1443 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Friedrich II.
 
Kurfürst von Tuus
 
vom 3. April 1443 bis 4. März 1451 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Interregnum (1451-1456)
 
 
 
Friedrich III.
 
Kurfürst von Zinneberg
 
vom 23. April 1456 bis 4. März 1458 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Ferdinand I.
 
Kurfürst von Tuus
 
vom 22. März 1458 bis 3. September 1481 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Friedrich IV.
 
Kurfürst von Tuus
 
vom 6. September 1481 bis 19. Oktober 1481 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Karl III.
 
Kurfürst von Lodringa
 
vom 1. Dezember 1481 bis 12. Februar 1511 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Friedrich V.
 
Kurfürst von Tuus
 
vom 17. März 1511 bis 16. Dezember 1561 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Friedrich VI.
 
Kurfürst von Tuus
 
vom 7. Januar 1562 bis 8. Juli 1573 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Ferdinand II.
 
Kurfürst von Lodringa
 
vom 1. September 1573 bis 12. Mai 1575 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Karl IV.
 
Kurfürst von Lodringa
 
vom 3. Juni 1575 bis 24. Dezember 1600 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Friedrich VII.
 
Kurfürst von Lodringa
 
vom 25. Januar 1601 bis 27. März 1612 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Karl IV.
 
Kurfürst von Lodringa
 
vom 29. März 1612 bis 21. August 1616 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Friedrich VIII.
 
Kurfürst von Lodringa
 
vom 30. August 1616 bis 21. März 1632 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Johann Friedrich I.
 
Kurfürst von Tuus
 
von 3. April 1632 bis 9. Dezember 1654 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Johann Friedrich II.
 
Kurfürst von Tuus
 
von 30. Dezember 1654 bis 1. November 1687 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Friedrich IX.
 
Kurfürst von Tuus
 
von 12. Dezember 1687 bis 14. April 1712 Großherzog von Haxagon
 
Friedrich X.
 
Kurfürst von Tuus
 
von 1. Mai 1712 bis 5. August 1731 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Heinrich I.
 
Kurfürst von Zinneberg
 
von 5. September 1731 bis 12.März 1738 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Karl Friedrich I.
 
Kurfürst von Tuus
 
von 5. April 1738 bis 2. Juli 1751 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Karl Friedrich II.
 
Kurfürst von Tuus
 
von 12. Juli 1751 bis 19. Januar 1782 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Heinrich II.
 
Kurfürst von Tuus
 
von 2. Februar 1782 bis 9. Mai 1811 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Ferdinand III.
 
Kurfürst von Lodringa
 
vom 22. Mai 1811 bis 19. April 1826 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Friedrich XI.
 
Kurfürst von Lodringa
 
vom 2. Mai 1826 bis 30. Dezember 1851 Großherzog von Haxagon
 
 
 
Friedrich Wilhelm I.
 
Kurfürst von Lodringa
 
vom 5. Januar 1852 bis 25. Dezember 1859 Großherzog von Haxagon
 
Danach König von Haxagon
 
 
 
Könige (1859-1968)
 
 
 
Friedrich Wilhelm I.
 
Kurfürst von Lodringa
 
vom 25. Dezember 1859 bis 12. Mai 1881 König von Haxagon
 
 
 
Maximilian I.
 
Kurfürst von Tuus
 
vom 25. Mai 1881 bis 1. Juni 1886 König von Haxagon
 
 
 
Maximilian II.
 
Kurfürst von Tuus
 
vom 12. Juni 1886 bis 11. Dezember 1931 König von Haxagon
 
 
 
Ludwig I.
 
Großherzog von Bereau
 
vom 28. Dezember 1931 bis 7. Juni 1941 König von Haxagon
 
 
 
Maximilian III.
 
Kurfürst von Tuus
 
vom 12. Juni 1941 bis 14. Dezember 1963 König von Haxagon
 
 
 
Interregnum (1963-1993)
 
 
 
Großerzöge im interregnum:
 
 
 
Friedrich XII.
 
Kurfürst von Tuus
 
vom 20. September 1986 bis 01. Juni 1993 Großherzog von Haxagon
 
Danach
 
 
 
Könige seit der Staatsreform 1993
 
 
 
Friedrich I. Der Große
 
Kurfürst von Tuus
 
vom 20. September 1986 bis 01. Juni 1993 Großherzog Friedrich XII von Haxagon
 
vom 01. Juni 1993 bis 08. August 2005 König von Haxagon
 
 
 
Friedrich Ferdinand I.
 
Kurfürst von Tuus
 
vom 08. August 2005 bis 19. November 2005 Regent von Haxagon
 
vom 19. November 2005 bis 22. November 2006 König von Haxagon
 
 
 
Heinrich I.
 
Kurfürst von Tuus
 
vom 03. Dezember 2006 bis 15. Januar 2008 König von Haxagon
 
 
 
Albrecht I.
 
Kurfürst von Lodringa
 
vom 19. Februar 2010 bis 22. Dezember 2010 König von Haxagon
 
 
 
Arthur I.
 
Kurfürst von Lodringa
 
vom 24. Dezember 2010 bis 03. November 2011 König von Haxagon
 
 
 
Charlotte I.
 
Kurfürstin von Tuus
 
vom 04. November 2011 bis 20. Dezember 2012 Königin von Haxagon
 
 
 
Interregnum (20. Dezember 2012 bis 22. Mai 2013)
 
 
 
Maximilian IV.
 
Kurfürst von Tuus
 
Seit dem 22. Mai 2013 König von Haxagon
 

Version vom 10. Juli 2013, 15:10 Uhr

Prüfungsbogen

Dienstnummer: 190528 Name: Tukaczewski

Aufgabe 1 (a) Nennen Sie die Aufgaben des Disziplinarvorgesetzten und skizzieren Sie, in wie weit ein Disziplinarvorgesetzter sich von einem Vorgesetzten ohne Disziplinargewalt hinsichtlich seiner Rechte und Pflichten unterscheidet. Gehen Sie dabei auf die Situation im Heer ein. (4 P.) (b)Erwähnen Sie dabei die notwendigen Dienstvorschriften, die die Disziplinargewalt festschreiben.(2 P.)

a) Im Heer hat ein Disziplinarvorgesetzter das Recht Untergebene bis zu einem gewissen Dienstgrad eigenständig zu befördern. Seine Hauptaufgabe liegt allerdings darin, die militärische Ordnung innerhalb seiner Einheit zu erhalten. Außerdem hat er das Recht Strafen und Maßregelungen in bestimmten Vorgaben zu verhängen. Auch ist er dazu befugt, seine Einheit nach eigenen Vorstellungen zu strukturieren. Diese Rechte und Pflichten hat ein Vorgesetzter nicht. Als Beispiel lässt sich hier ein Kompanieführer mit einem Zugführer vergleichen. Der Kompanieführer kann seine Zugführer theoretisch nach eigenem Ermessen ernennen, während der Zugführer für die Ernennung der Gruppenführer die Zustimmung des Kompanieführers benötigt.

b) §2 Felddisziplinarordnung des Heeres §3 regelt die erlaubten Strafen durch den Kompanieführer


Aufgabe 2 Nennen Sie drei Mitglieder der Kompanieführung und beschreiben Sie die Aufgabenbereiche der genannten. (3 P.)

Kompanieführer:

Er ist der Kommandeur der Kompanie und hat die Disziplinargewalt in der Kompanie inne. Er ist für die Planung innerhalb militärischer Einsätze zuständig.

Kompanieoffizier:

Er ist der Stellvertreter des Kompanieführers und ist sein Stellvertreter. Er ist für den meisten Verwaltungsaufgaben zuständig. Er ist auch für die Personalplanung verantwortlich.

Kompaniefeldwebel:

Er ist für die Erhaltung der Einsatzbereitschaft der Kompanie, teilt die Soldaten für den Wachdienst ein, er beaufsichtigt die Unteroffiziere und Mannschaften. Außerdem ist er für Ausbildung der Soldaten, Nachschub und Versorgung zuständig.

Aufgabe 3 (a) Nenne Sie die zwei Grundsätze der Gefechtsführung und erläutern Sie diese. (4 P.) (b) Leiten Sie aus einem der Grundsätze eine Form der Gefechtsführung bzw. Eröffnung ab. (2 P.)

a) I: Im Gefecht sind alle Mittel, die zur Verfügung stehen einzusetzen.

Die Mittel, die verfügbar sind sollen eingesetzt werden, wenn es sinnvoll ist. So soll zum Beispiel ein Artillerieschlag, der zur Verfügung steht genutzt werden, um gefährliche Situationen aufzulösen. Sollte eine solche Situation im Gefecht nicht eintreten, so kann auf den Einsatz der Artillerie verzichtet werden.

II: Es ist wichtig die Initative zu erlangen bzw. zu behalten.

Man ist im Gefecht dann handlungsunfähig, wenn alle verfügbaren Einheiten an den Feind gebunden sind, aber der Feind noch freie Einheiten hat. Dann ist es nur schwerlich möglich das Gefecht zu gewinnen. Deshalb darf man die Initative, sobald man sie hat, nicht mehr aus der Hand geben, denn dann kann der Feind nur noch reagieren und nicht mehr agieren. Dann ist er handlungsunfähig.

b) Um die Initative zu gewinnen kann ein Überraschungsangriff gestartet werden. Dabei sollen Truppen möglichst nur unter Deckung und verdeckt aufgestellt werden. Dabei ist es auch wichtig beherrschende Positionen im Kampfgebiet so früh wie möglich und vor dem Feind einzunehmen. So kann der Gegner unter Sperrfeuer genommen werden, oder den eigenen Kräften Deckung gegeben werden. So kann man die Handlungsmöglichkeiten des Feindes einschränken.

Aufgabe 4 (a) Erläutern Sie die Vorteile, die ein Verteidiger in einem Gefecht hat! (3 P.) (b) Ziehen Sie daraus den Schluss, welche Möglichkeiten ein Angreifer hat diese zu kontern (3 P.)

a) Der Verteidiger besitzt Kentniss des Geländes, er hat Schlüsselpositionen besetzt und konnte feste Stellungen einrichten und befestigen. Dadurch kann er den Feind in seinen Handlungsmöglichkeiten einschränken, indem er Feuerüberfälle vorbereiten konnte.

b) Entweder kann der Angreifer mit großer Übermacht angreifen, oder aber einen konzentrierten Angriff auf einen möglichst schwachen Punkt der Verteidigung starten. Dabei ist eine Vorbereitung durch vorhandene Unterstützung sinnvoll.

Aufgabe 5 Erklären Sie die Gründe, warum ein Offizier bei Fahnenflucht in Kriegszeiten mit der Todesstrafe rechnen muss! Beziehen Sie dabei auch das Selbstverständnis des Offizierskorps ein! (4 P.)

Durch Fahnenflucht lässt der Offizier seine Einheit ohne Führung zurück. Dies gefährdet die gesamte Frontlinie. Außerdem handelt er feige und ehrlos. Zu diesen Werten ist er aber nach Wehrverordnung verpflichtet. Das Offizierskorps versteht sich als Elite der dreibürgischen Streitkräfte. Als Offizier ist man zu überdurchschnittlicher Tapferkeit verpflichtet. Man muss als Offizier als Vorbild dienen.

Aufgabe 6 Sie sind Kompanieführer eines Kompanie Panzergrenadiere. Einer Ihrer Unteroffiziere zieht sich im Gefecht mit seinem Trupp entgegen Ihrer klaren Befehle zurück. Während Sie den Unteroffizier vorläufig suspendieren und der Militärstaatsanwaltschaft übergeben wollen, setzt Ihr Bataillonskommandeur eine Disziplinarstrafe fest und degradiert den Unteroffizier zum Gefreiten. Darüber hinaus schickt er Ihn los um alleine eine dreibürgische Flagge von einem Gebäude im Niemandsland zwischen den Fronten einzuholen. Dieser überlebt die Mission entgegen aller Erwartungen. Nachdem die Einheit von der Front abgezogen wurde, nimmt der Militärstaatsanwalt die Ermittlungen in diesem Fall auf. Auf welche Delikte sollten Sie ihn hinweisen? Erläutern Sie bitte, welche Strafen für die jeweiligen Delikte in Frage kommen! (7 P.)

Der Soldat hat sich des Ungehorsams schuldig gemacht, er kann mit bis zu sechs Monaten Maßregelung in einer Strafeinheit verurteilt werden. Hat er sich §18, Absatz zwei schuldig gemacht werden, kann er mit sechs Monaten Freiheitsentzug bestraft werden. Außerdem kann er unehrenhaft entlassen werden, er wurde bereits degradiert, aber eine Beförderungssperre wäre möglich. Außerdem können ihm Auszeichnungen und Ehrenzeichen aberkannt werden.

Der Battalionsführer hat gegen §20 verstoßen. Er hat seine Befugnisse dazu eingesetzt einen Soldaten in den fast sicheren Tod zu schicken, was gegen seine Verpflichtungen verstößt. Er kann mit Maßregelung in einer Strafeinheit nicht unter drei Monaten oder einem Freiheitsentzug von nicht unter zehn Tagen bestraft werden.

Außerdem hat er gegen §21 verstoßen. Er hat versucht durch seine Handlung einem Untergebenen Schaden zuzufügen. Dafür kann er mit Maßregelung in einer Strafeinheit von bis zu 15 Tagen bestraft werden.

Unabhängig davon kann er unehrenhaft entlassen werden, degradiert werden, eine Beförderungssperre ausgesprochen werden und ihm können Auszeichnungen und Ehrenzeichen aberkannt werden.

Aufgabe 7 Beschreiben Sie möglichst exakt die Lage der 7. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 100 und beschreiben Sie einen Ansatz, wie diese sich lediglich mit Eigenmitteln und dem I. Zug der Fallschirmjäger aus dieser Situation retten kann. (8 P.)


Sollte Ihre Lösung das Aufhalten der feindlichen Panzergrenadiere auf der Bundesstraße 10 enthalten, erhalten Sie einen zusätzlichen Punkt, dies ist aber zum Erreichen der vollen Punktzahl nicht notwendig.


Bis auf einen Zug sind alle Einheiten der Kompanie an den Feind gebunden. Außerdem stehen sie, bis auf den zweiten Zug einer größeren Einheit gegenüber. Die Kompanie steht gegen den eine feindliche Übermacht im Häuserkampf.

Ich würde den ersten und den vierten Zug entlasten, indem ich den fünften Zug einen Angriff auf die Flanke des Feindes durchführen lassen. Den dritten und zweiten Zug lasse ich durch den ersten Fallschirmjägerzug entsetzen. Sobald sich die Züge freikämpfen konnten, ziehe ich beide auf die Linie des ersten Zuges zurück. Sobald dies gelungen ist, ziehe ich die gesamte Linie zum Rand des Industriegebiets West zurück. Dabei werden nach Möglichkeiten Sprengfallen hinterlassen, um den feindlichen Vorstoß zu verlangsamen.

Viel Erfolg!