Grenadierregiment 1 "Schwert von Werthen": Unterschied zwischen den Versionen

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Der Ehrenname "Schwert von Werthen" rührt von der legendären Gründungsepisode des Kaiserreichs Dreibürgen her, laut der der Erzengel Michael dem Herzog und dem Herzog von Hohenburg je ein Schwert überreichte um die Heiden im Jahr 552 an der Rhone zu schlagen. Während das Schwert der Hohenburger ist noch erhalten ist, gilt das Schwert Lothar von Werthens, dass in dieser Schlacht zum Einsatz kam, als verschollen.
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Der Ehrenname "Schwert von Werthen" rührt von der legendären Gründungsepisode des Kaiserreichs Dreibürgen her, laut der der Erzengel Michael den Herzögen von Werthen und Hohenburg je ein Schwert überreichte um die Heiden im Jahr 552 an der Rhone zu schlagen. Während das Schwert der Hohenburger ist noch erhalten ist, gilt das Schwert Lothar von Werthens, dass in dieser Schlacht zum Einsatz kam, als verschollen.
  
 
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Version vom 6. Mai 2013, 10:50 Uhr

Das Grenadierregiment 1 "Schwert von Werthen", ist ein Verband des kaiserlichen Heeres der den Auftrag hat das Oberkommando des Heeres als ganzes und den Oberkommandierenden des Heeres im besonderen zu schützen. Darüber hinaus übernimmt es protokollarische Aufgaben im Auftrag des Heeres. Dort wird es neben den Kräften des Gardekorps bei Staatsbesuchen eingesetzt.

Tradition

Vorgeschichte

Die Geschichte der Garde für Feldherren geht bis auf die Feudalzeit zurück. Im Mittelalter verfügte jeder Feldherr über sein persönliches Begleitkommando, dass er selbst unterhielt. Es bildete seine Leibgarde und zugleich seinen Beitrag zum aufgestellten Heer. In der frühen Neuzeit wurde die Leibgarde eines Feldherren zumeist aus Kavalleristen gebildet, die dem Feldherren zur Seite gestellt waren. Bis zum 19. Jahrhundert entstanden so zahlreiche Leib- und Hofgarden. Die Feldherren, die keinem regierenden Haus angehörten halfen sich, indem sie aus den bestehenden Verbänden Männer abstellen ließen.

Geschichte

Das Grenadierregiment 1 kann seine Geschichte in die Zeit der Söldnerheere zurück verfolgen. Das Regiment wurde 1711 in Werthen als Tillenburgs Regiment zu Fuß vom werthischen Landadeligen Freiherr von Tillenburg aufgestellt. 1733 wurde es mit dem Wechsel der Inhaberschaft zum Regiment zu Fuß "Graf von Brentano" No.3. In der großen Heeresreform 1786 wurde das Regiment in Regiment zu Fuß No.1 umbenannt, nachdem das alte Regiment No.1 als Regiment der Garde seiner königlichen Hoheit firmierte. 1812 erfolgte die Umbenennung in Garde Regiment zu Fuß No.1 und schließlich 1848 in Garde-Grenadier-Regiment No.1. Als solches nahm es am Einigungskrieg teil. 1875 verlor es im Rahmen der Gründung des kaiserlichen Heeres des Gardestatus und firmierte fortan als Grenadier-Regiment (1. werthisches) No.1. Ab 1922 wurden die Zusätze für Reichsländer fallen gelassen, nachdem seit 1910 bereits keine neuen Verbände mit Zusatz aufgestellt wurden. Gleichzeitig wurde auch das Kürzel für Nummer gestrichen. Das Regiment hier nun bis 1966 Grenadier-Regiment 1. Im Rahmen der Heeresreform 1966 und der Mechanisierung des Heeres wurde das Regiment in Panzergrenadierregiment 1 umbenannt und der 1. Panzer-Division unterstellt. Dort verblieb es bis 2011, als ihm die Aufgaben des Personenschutzes für das OKH übertragen wurden. Dazu wurde das Regiment zu großen Teilen umgebaut und ist kaum noch identisch mit dem "alten" Panzergrenadierregiment 1. Dazu wurde das Regiment 2012 in Grenadierregiment 1 "Schwert von Werthen" umbenannt.

Name

Der Ehrenname "Schwert von Werthen" rührt von der legendären Gründungsepisode des Kaiserreichs Dreibürgen her, laut der der Erzengel Michael den Herzögen von Werthen und Hohenburg je ein Schwert überreichte um die Heiden im Jahr 552 an der Rhone zu schlagen. Während das Schwert der Hohenburger ist noch erhalten ist, gilt das Schwert Lothar von Werthens, dass in dieser Schlacht zum Einsatz kam, als verschollen.

Gliederung

Regimentsstab in Greifenburg

  • 1. Wachbataillon in Greifenburg
    • 1. Wachkompanie
    • 2. Wachkompanie
    • 3. Wachkompanie
    • 4. Batterie
  • 2. Wachbataillon in Greifenburg
    • 1. Wachkompanie
    • 2. Wachkompanie
    • 3. Wachkompanie
    • 4. Batterie