E-116: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Version vom 23. Dezember 2012, 00:56 Uhr

Dreibuergen Flagge Neu.png
E-116.jpg
Allgemeines (A2)
Bezeichnung: E-116 "Enzian"
Waffenkategorie: Luft-Luft-Rakete
Hersteller:
 
verschieden
Indienststellung: 1998
Stückpreis: 600.000 RT
Technische Daten (A2)
Länge: 6,55 m
Durchmesser: 0,53 m
Gewicht: 1.466 kg
Spannweite: 1,08 m
Antrieb: zweistufige Feststoffrakete
Geschwindigkeit: Mach 3,5
Reichweite: 240 km
Einsatzhöhe: 33 km
Ausstattung (A2)
Gefechtskopf: 113 kg hochexplosiv/Splitter
Zielortung: Semi-aktiv, Inertiales Navigationssystem, Datenverbindung, Satellitennavigation
Zünder: Radarannäherungs- und Aufschlagzünder
Waffenplattformen: Vertikale Starvorrichtungen

Die Enzian E-116 (A2) sind Boden-Luft-Raketen mit hoher Reichweite. Sie ist Teil des Flammenschild-Kampfsystems und eigent sich zur Abwehr von Luftfahrzeugen in großer Höhe.

Die Version A3 ist zur Zerstörung anfliegender Raketen mit Hilfe eines kinetischen Gefechtskopfes gedacht, der das Ziel außerhalb der Atmosphäre direkt trifft und durch seine hohe kinetische Energie zerstört. Es ist also keinerlei Sprengstoff wie bei konventionellen Gefechtsköpfen nötig. Der Abfangkurs wird mittels eines Sensors ermittelt, der auf das Ziel aufschaltet. Der Gefechtskopf bringt sich anschließend mittels Schubdüsen auf Kollisionskurs mit dem Zielobjekt, um es zu zerstören. Die Kollision mit dem Zielobjekt findet bei einer Geschwindigkeit von über 8 km/s (28.800 km/h) statt. Die A3 kann auch ein System aus mehreren kinetischen Gefechtsköpfen tragen.

Version A3

Nach der Weiterentwicklung der E-116 auf die Version A2, begann man mit der Entwicklung der erheblich verbesserten Version A3, die ebenfalls zum Abfangen von ballistischen Raketen eingesetzt werden soll. Die A3 wurde 2004 bei den Streitkräften eingeführt. Die Zerstörung anfliegender Raketen erfolgt mit Hilfe eines kinetischen Gefechtskopfes, der das Ziel außerhalb der Atmosphäre direkt trifft und durch seine hohe kinetische Energie zerstört. Es ist also keinerlei Sprengstoff wie bei konventionellen Gefechtsköpfen nötig. Der Abfangkurs wird mittels eines Infrarotsensors ermittelt, der auf das Ziel aufschaltet. Der Gefechtskopf bringt sich anschließend mittels Schubdüsen auf Kollisionskurs mit dem Zielobjekt, um es zu zerstören. Die Kollision mit dem Zielobjekt findet bei einer Geschwindigkeit von über 8 km/s (28.800 km/h) statt. Die A3 kann auch ein System mehrer kinetischer Gefechtsköpfe tragen. Die Trefferwahrscheinlichkeit entspricht 90 %.

Die A3 hat begrenzte Fähigkeiten als Antisatellitenwaffe.

System A3
Länge: 6,60 m
Startgewicht: 1.501 kg
Durchmesser: 0,34 m
Spannweite: 1,57 m
Antrieb: dreistufige Feststoffrakete
Reichweite: 500 km+
Einsatzhöhe: Mindestens 247 km
Geschwindigkeit: 9600 km/h
Lenkung: Inertiales Navigationssystem,
Satellitennavigation, Datenverbindung,
Infrarot
Gefechtskopf: kinetischer Gefechtskopf
Zündung: keine Zündung vorhanden
Startsysteme: Vertikales Abschusssystem VAS-5
Einführungsjahr: 2004
Stückpreis: 800.000 RT