GW 6: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Der GW 6 ist ein halbautomatischer Granatwerfer, der von den Stahlwerken Greifenburg produziert wird. Seit seiner Einführung 1983 hat er sich bereits sowohl in tropischen Gebieten wie auch im Wüsteneinsatz bewährt. Der GW 6 funktioniert nach dem Prinzip des Revolvers: Er hat eine Munitionstrommel, die manuell geladen wird. Als Munition werden sechs 40-mm-Granaten verwendet. Der Granatwerfer ist in der Lage, neben regulären Splitter- und Hochexplosiv-Granaten auch nicht-tödliche Munition wie Tränengas oder Blendgranaten zu verschießen. Darüber hinaus kann auch Leuchtmunition zur Signalgebung oder Gefechtsfeldbeleuchtung abgefeuert werden.
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Der GW 6 ist ein halbautomatischer Granatwerfer, der von den [[Stahlwerken Greifenburg]] produziert wird. Seit seiner Einführung 1983 hat er sich bereits sowohl in tropischen Gebieten wie auch im Wüsteneinsatz bewährt. Der GW 6 funktioniert nach dem Prinzip des Revolvers: Er hat eine Munitionstrommel, die manuell geladen wird. Als Munition werden sechs 40-mm-Granaten verwendet. Der Granatwerfer ist in der Lage, neben regulären Splitter- und Hochexplosiv-Granaten auch nicht-tödliche Munition wie Tränengas oder Blendgranaten zu verschießen. Darüber hinaus kann auch Leuchtmunition zur Signalgebung oder Gefechtsfeldbeleuchtung abgefeuert werden.
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==Konzept und Entwicklung==
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In den 70er Jahren entstanden immer mehr Konzepte, die nebeen de Krieg im Feld auch jenen in den Städten als integralen Bestandteil des modernen Krieges anerkannten. Dazu wurden neue Waffen benötigt. So entstand das ''Entwicklungsprogramm Graue Grenadiere'', dass neue Sturm- und Defensivwaffen für Stadtkämpfe entwickeln sollte. Die Stahlwerke Greifenburg entwarfen für dieses Programm neben einem Sturmgewehr, auch den halbautomatischen Granatwerfer GW 6. Dieser sollte unabhängig vom Sturmgewehr 40-mm-Granaten verschießen können. Auch die Polizei meldete, im Rahmen von kommunistischen Unruhen, Bedarf an einem leichten Granatwerfer, primär für Tränengasgranaten an. 1980 wurde der erste Prototyp vorgestellt und 1983 bei den Streitkräften eingeführt.
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Die erste Ausführung wurde 1983 bei den [[Fallschirmjäger]]n eingeführt und für den Stadtkampf optimiert. Diese wurden auch direkt in den Reservearsenalen der Streikräfte eingelagert.
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Die [[Marinespezialkommando]]s und Kolonialtruppen erhielten mit der Ausführung B zum ersten mal, eigens für schwierige klimatische Bedingungen, angepasste Granatwerfer. Diese wurden 1987 eingeführt.
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Seit 1997 befinden sich bei den Streitkräten überarbeitete GW 6 im Dienst. Diese sind nun Wetterfester als die vorherigen Varianten. Darüber hinaus wurde die Reichweite erhöht, sodass die Granaten nun 550 anstatt 350 Meter weit fliegen.
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==Einsatz==
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Das dreibürgische Heer verfügt über 40.000 GW 6 im aktiven Dienst und 50.000 GW 6 in der Reserve, vor allem in der Heimatverteidigung. Die Marine verfügt über 15.000 GW 6 im aktiven, und 5.000 im Reservedienst. 1.000 GW 6 befinden sich in den Arsenalen der Polizei. Weitere 2.500 werden von den [[Garde]]truppen eingesetzt.

Version vom 2. November 2012, 14:00 Uhr

Dreibuergen Flagge Neu.png
GW 6
Allgemeines
Bezeichnung Granatwerfer 6 Ausführung C
Waffenkategorie Granatwerfer
Hersteller Stahlwerke Greifenburg
Technische Daten
Länge 730 mm
Gewicht 5,3 kg
Lauflänge 630 mm
Kaliber 40 x 46 mm
Magazin Trommelmagazin 6 Schuss
Reichweite 550 m (effektiv)
Kadenz 18 Schuss/min
Feuerarten Einzelfeuer

Der GW 6 ist ein halbautomatischer Granatwerfer, der von den Stahlwerken Greifenburg produziert wird. Seit seiner Einführung 1983 hat er sich bereits sowohl in tropischen Gebieten wie auch im Wüsteneinsatz bewährt. Der GW 6 funktioniert nach dem Prinzip des Revolvers: Er hat eine Munitionstrommel, die manuell geladen wird. Als Munition werden sechs 40-mm-Granaten verwendet. Der Granatwerfer ist in der Lage, neben regulären Splitter- und Hochexplosiv-Granaten auch nicht-tödliche Munition wie Tränengas oder Blendgranaten zu verschießen. Darüber hinaus kann auch Leuchtmunition zur Signalgebung oder Gefechtsfeldbeleuchtung abgefeuert werden.

Konzept und Entwicklung

In den 70er Jahren entstanden immer mehr Konzepte, die nebeen de Krieg im Feld auch jenen in den Städten als integralen Bestandteil des modernen Krieges anerkannten. Dazu wurden neue Waffen benötigt. So entstand das Entwicklungsprogramm Graue Grenadiere, dass neue Sturm- und Defensivwaffen für Stadtkämpfe entwickeln sollte. Die Stahlwerke Greifenburg entwarfen für dieses Programm neben einem Sturmgewehr, auch den halbautomatischen Granatwerfer GW 6. Dieser sollte unabhängig vom Sturmgewehr 40-mm-Granaten verschießen können. Auch die Polizei meldete, im Rahmen von kommunistischen Unruhen, Bedarf an einem leichten Granatwerfer, primär für Tränengasgranaten an. 1980 wurde der erste Prototyp vorgestellt und 1983 bei den Streitkräften eingeführt.

Versionen

Ausführung A

Die erste Ausführung wurde 1983 bei den Fallschirmjägern eingeführt und für den Stadtkampf optimiert. Diese wurden auch direkt in den Reservearsenalen der Streikräfte eingelagert.

Ausführung B

Die Marinespezialkommandos und Kolonialtruppen erhielten mit der Ausführung B zum ersten mal, eigens für schwierige klimatische Bedingungen, angepasste Granatwerfer. Diese wurden 1987 eingeführt.

Ausführung C

Seit 1997 befinden sich bei den Streitkräten überarbeitete GW 6 im Dienst. Diese sind nun Wetterfester als die vorherigen Varianten. Darüber hinaus wurde die Reichweite erhöht, sodass die Granaten nun 550 anstatt 350 Meter weit fliegen.

Einsatz

Das dreibürgische Heer verfügt über 40.000 GW 6 im aktiven Dienst und 50.000 GW 6 in der Reserve, vor allem in der Heimatverteidigung. Die Marine verfügt über 15.000 GW 6 im aktiven, und 5.000 im Reservedienst. 1.000 GW 6 befinden sich in den Arsenalen der Polizei. Weitere 2.500 werden von den Gardetruppen eingesetzt.