Massivsprengbombe

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Massivsprengbombe 1

Bild einer 2007 in Andro eingesetzen Bombe

Entwichlungsname: Massivsprengbombe 1 "Erdbeben". Sie enthält 9.000 Kilogramm Sprengstoff und entwickelt eine nominelle Sprengkraft von 12 Tonnen TNT-Äquivalent. Ihr Stückpreis liegt bei 12,5 Millionen Talern.

Mit ihrer Hülle wiegt sie gute 10.000 kg, hat einen Durchmesser von 106 cm und eine Länge von 9,2 Meter. Sie wurde in den 90er Jahren als Ersatz für die Großbombe GB5 entwickelt, die mit ca. 5.000 kg Sprengstoff gefüllt ist.

Als Sprengstoff dient H6, eine Mischung aus Hexogen (Cyclotrimethylentrinitramin), auch bekannt als RDX, das zusätzlich mit Tritonal, einer Mischung aus Aluminiumpulver und TNT (Trinitrotoluol), angereichert wird. Dieser Sprengstoff ist zwar teurer in der Herstellung als die GSX-Mixtur (gelierter schlammartiger Sprengstoff) aus Ammoniumnitrat und Aluminiumpulver, die bei der GB5 verwendet wird, aber auch wirkungsvoller. Die Wirkung beruht vor allem darauf, dass die Bomben nicht erst am Boden, sondern kurz darüber explodieren und so eine enorme Druckwelle, die so genannte Machwelle, erzeugen.

Außerdem hatten die Ausmaße dieser Bombe eine starke psychologische Wirkung, die bei der Massivsprengbombe 1 zur psychologischen Kriegführung beabsichtigt ist. Die Detonation löscht im Umkreis von 150-200 Metern alles Leben aus und richtet große Schäden in etwa 600 Metern Radius an.

Die MOAB wird aus großer Höhe aus einem Flugzeug abgeworfen und mit Hilfe von GPS (Global Positioning System) satellitengesteuert ins Ziel geführt. Da sie über ein Leitsystem verfügt, benötigt die MOAB im Gegensatz zur BLU-82B während des Abwurfs auch keinen Fallschirm zur Stabilisierung. Beim Abwurf wird allerdings ein kleiner Fallschirm verwendet, um den Schlitten mit der Bombe aus dem Flugzeug zu ziehen, der danach zusammen mit dem Schlitten ausgeklinkt wird.

Die Massivsprengbombe 1 wurde zum ersten Mal 2003 getestet. Dazu wurde sie über einem Testgelände in der Ostlandwüste abgeworfen. Entwickelt wurde sie für den Einsatz gegen große Truppenansammlungen und Bunkeranlagen, aber auch wegen der psychologischen Wirkung auf den Feind, da sie bei keiner herkömmlichen Aufgabe einem anderen Waffensystem überlegen wäre. Der erste Einsatz fand am 22. Juni 2007 gegen die Zentrale der androischen Sowjetarmee statt.

Mögliche Einsatzflugzeuge:

  • FWA 177
  • WA 228 Atlantis


Massivsprengbombe 2