Leutnant zur See
| Leutnant zur See |
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| Schulterklappe Marine |
Der Leutnant zur See ist der niedrigste Offiziersdienstgrad der kaiserlichen Marine. Er entspricht dem Leutnant beim Heer und der Luftwaffe.
Geschichte
Der Dienstgrad eines Leutnants leitet sich vom merolinischen Lieutenant also auf Dreibürgisch Stellvertreter ab. Auf den mehrdeckigen Linienschiffen befehligten Geschützführer, die zu meist den Rang eines Leutnants oder einen vergleichbaren Rang innehatten, eine Decksbatterie.
Ursprünglich war der Rang eines Leutnants aufgeteilt in einen Premierlieutenant (Oberleutnant) und einen Secondelieutenant ((Unter)Leutnant).
Dreibürgische Streitkräfte
Anrede
Die Anrede eines Leutnants zur See der dreibürgischen Streitkräfte lautet "Herr Leutnant" oder "Frau Leutnant", in der mündlichen Anrede wird auf den Zusatz "zur See" verzichtet. Traditionell werden Offiziere dieses Dienstgrades von höherrangigen Offizieren als "Herr Nachname" und "Frau Nachname" angeredet.
Aufgaben und Stellungen
Leutnante z.S. trifft man nur sehr selten mit eigenständigen Kommando an. Bevor die Schnellboote in die Reserve versetzt wurden, waren Leutnante als deren Kommandanten eingesetzt. An Bord von Schiffen finden Leutnante vielfältige Aufgabenbereiche, so werden sie beispielsweise als Waffenleitoffiziere oder als Proviantmeister eingesetzt.
In der Marineinfanterie hat ein Leutnant zur See meist die Position eines Zugführers oder Kompanieoffiziers - also als stellv. Kompaniechef - inne.
Im Oberkommando finden sie Anwendung als Adjutanten und Ordonnanzoffiziere. An der Marineakademie Amalien finden sich Ausbilder mit Leutnantsrang.
| Niedrigerer Dienstgrad Oberfähnrich zur See |
Dienstgrad Leutnant zur See |
Höherer Dienstgrad Oberleutnant zur See | |
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