Leutnant

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Leutnant
SK HE Leutnant.png
Schulterklappe
Heer

Der Leutnant ist der niedrigste Dienstgrad der Offizierslaufbahn und gehört zur Gruppe der Leutnante. Er ist somit der niedrigste Offiziersdienstgrad der Streitkräfte. Er steht unter dem Oberleutnant, aber über dem Stabsfachoffizier. Bei der Marine ist der äquivalente Dienstgrad der Leutnant zur See und bei den Landespolizeien der Polizeikommissar.

Geschichte

Der Rang des Leutnants ist seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Lieutenant bedeutete im loisonischen zunächst einfach Stellvertreter. So hatte der Hauptmann oder Kapitän jedes Fähnleins einen Stellvertreter, der als Leutnant bezeichnet wurde. Mit der Bildung von Kompanien wurde dem Hauptmann ein zweiter Leutnant, der Secondelieutenant zugeteilt. Dieser sollte im Gefecht den Premierlieutenant ersetzen, sollte dieser fallen und in Friedenszeiten die Verwaltungsaufgaben innerhalb der Kompanie, wie das Fähnlein ab dem 18. Jahrhundert genannt wurde, übernehmen. Der Secondelieutenant wurde umgangssprachlich und ab 1860 im hohenburgischen Heer auch offiziell, Unterleutnant genannt. Der Premierlieutenant hingegen war der Oberleutnant. Seit 1880 ist die Schreibweise Leutnant in den dreibürgischsprachigen Einheiten verbindlich. Einheiten die Loisnonisch als Zeremonialsprache verwenden nutzen den Begriff Lieutenant weiterhin. Verbände mit vanezischer Zeremonialsprache verwenden den Begriff Sottotenente (Unterleutnant).

Dreibürgische Streitkräfte

Anrede

Die Anrede eines Leutnants innerhalb der dreibürgischen Streitkräfte lautet Herr Leutnant beziehungsweise Frau Leutnant.

Kaiserliches Heer

Leutnante haben im Normalfall einen Offizierslehrgang an der Militärakademie zu Greifenburg abgeschlossen. Sie sind somit voll ausgebildete Offiziere der Streitkräfte und halten ein Offizierspatent. Sie werden in allen Bereichen des Heeres als Truppenführer für Einheiten in Zugstärke eingesetzt, wie als Führer von kleinen Waffensystemen. Bei der Infanterie dienen sie auch als Kompanieoffiziere.

Kaiserliche Luftwaffe

In der Luftwaffe schließen Piloten nach dem Flugunterricht und der Offiziersausbildung die Akademie mit dem Dienstgrad Leutnant ab. Als Leutnant der fliegenden Truppen wird man vor allem an seinem späteren Muster ausgebildet und wird, mit dem Erreichen seines Kampfpilotenscheins, zum Oberleutnant befördert.

Anturien

Auch die anturischen Streitkräfte kennen den Dienstgrad des Leutnants als niedrigsten Offiziersdienstgrad.