Stabsfeldwebel

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Stabsfeldwebel
SK HE Stabsfeldwebel.png
Schulterklappe
Heer

Der Stabsfeldwebel ist der zweithöchste Dienstgrad der Dienstgradgruppe der Unteroffiziere mit Portepee und ist damit auch zweithöchster Unteroffizier der dreibürgischen Streitkräfte unter dem Oberstabsfeldwebel. Bei der Marine ist der äquivalente Dienstgrad der des Stabsbootsmanns.

Geschichte

Als Stabsfeldwebel bezeichnete man im 19. und frühen 20. Jahrhundert alle Feldwebel und Oberfeldwebel die ihren Dienst in den Stäben oberhalb der Kompanieebene verrichteten. Dies waren insbesondere die Regimentsfeldwebel und die Offiziersstellvertreter. Um die Regimentsfeldwebel und Offiziersstellvertreter von den regulären Kompaniefeldwebeln abzugrenzen wurde 1912 der Rang des Stabsfeldwebels geschaffen. Als Offiziersstellvertreter übernahmen Stabsfeldwebel aber nicht nur Stabsaufgaben sondern wurden auch als Zugführer im regulären Truppendienst eingeteilt.

Dreibürgische Streitkräfte

Anrede

Die Anrede eines Stabsfeldwebels innerhalb der dreibürgischen Streitkräfte lautet Herr Stabsfeldwebel beziehungsweise Frau Stabsfeldwebel.

Kaiserliches Heer

Die meisten Stabsfeldwebel werden in Stabspositionen für Unteroffiziere von Bataillons- bis Divisionsebene eingesetzt. Sie finden aber auch Verwendung als Zugführer und Kompaniefeldwebel. Für die Beförderung zum Stabsfeldwebel ist keine gesonderten Ausbildung notwendig. Hauptfeldwebel ins Stabspositionen werden üblicherweise nach einer Bewährungszeit in diesen Rang befördert. Im Truppendienst ist die Beförderung zum Stabsfeldwebel hingegen meist eine Belobigung für herausragende Dienste.

Kaiserliche Luftwaffe

Wie im Heer werden Stabsfeldwebel der Luftwaffe in verschiedenen Stäben auf allen Ebenen eingesetzt. Gleichzeitig sind Stabsfeldwebel üblicherweise als Schichtführer der Wartungs- und Instandsetzungstruppen der Luftwaffe vorgesehen. In den Flugabwehrverbänden und bei den Sicherungstruppen werden sie ähnlich wie beim Heer als Zugführer eingesetzt.